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	<title>Fitnessbranche Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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	<title>Fitnessbranche Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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		<title>#fragtarek &#8211; Die Kolumne (2): Warum Spinning kein Training ist. Und was es dennoch für dich tun kann.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 14:57:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die FrageHi Tarek, du sagst in meiner Situation ist Spinning Blödsinn. Ich will ja abnehmen und Muskulatur aufbauen. Ist Spinning da nicht gerade gut, weil es so viele Kalorien verbrennt?&#160;Die AntwortHallo,ich halte es da mit folgender Wahrheit:&#160;Jeder Trottel kann einen anderen Trottel müde machen.Besser wird dadurch keiner der beiden.Diese abgewandelte Form eines Bonmots von Professor [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/fragtarek-spinning/">#fragtarek &#8211; Die Kolumne (2): Warum Spinning kein Training ist. Und was es dennoch für dich tun kann.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ee74" style=""><h2 class="" style="text-align: left;"><strong>Die Frage</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ee74"><p><strong><em>Hi Tarek, du sagst in meiner Situation ist Spinning Blödsinn. Ich will ja abnehmen und Muskulatur aufbauen. Ist Spinning da nicht gerade gut, weil es so viele Kalorien verbrennt?&nbsp;</em></strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ee74" style=""><h2 class="">Die Antwort<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66dee48c88ee94"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66dee48c88eea0"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66dee48c88eeb4" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66dee48c88eec6"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Hallo,<br>ich halte es da mit folgender Wahrheit:</p><p><strong><em>Jeder Trottel kann einen anderen Trottel müde machen.<br>Besser wird dadurch keiner der beiden.</em></strong><br><br>Diese abgewandelte Form eines Bonmots von Professor Verkhoshansky bringt auf den Punkt, was das trainingswissenschaftliche (!) Problem mit vielen "Entertainment"-Sportarten ist, zu denen auch Spinning zählt.<br><br><strong>Spinning</strong> ist hier verstanden als eine Gruppenaktivität in einem Raum, bei der die Teilnehmenden meist unterstützt durch Laute Musik und oft grelle Lichteffekte gemeinsam auf ihren als "Bikes" bezeichneten Indoor Fahrrädern zum Beat fahren und dabei von einem "Instructor" angefeuert werden. </p><p>Das besondere dabei ist, dass nicht einfach gemütlich "geradelt" wird, sondern immer wieder Sprints eingebaut werden, Erholungsphasen Tempo-Intervalle.</p><p><br>Die Motivation ist in der Regel sehr hoch, was durch die besondere Atmosphäre unterstützt wird. Dadurch ist eine Spinning Einheit mitunter sehr energieintensiv und subjektiv "anstrengend".</p><p><br>Da ein hohes Maß an Anstrengung von den meisten normalen Trainierenden als Signal für die Effektivität eines Trainings angesehen wird, hat Spinning daher die Reputation besonders "effektiv" zu sein.<br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-66dee48c88eed1" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-66dee48c88eee5"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66dee48c88eef8" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1610" alt="women taking exercise on black stationary bikes in front of gray concrete wall" data-id="1610" data-init-width="1080" data-init-height="720" title="Photo by Trust" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/A_ftsTh53lM.jpg" data-width="401" data-height="267" data-css="tve-u-195b92d36f1" style="aspect-ratio: auto 1080 / 720;" width="401" height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/A_ftsTh53lM.jpg 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/A_ftsTh53lM-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/A_ftsTh53lM-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/A_ftsTh53lM-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Spinning im Fitnesstudio // Foto by Tursk auf Unsplash.<br></p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ef11"><p>Von einem Trainingsstandpunkt aus stellt sich das anders dar.</p><p><br>Anstrengung ist hier keine besonders förderliche Kategorie, zumindest nicht, wenn es die einzige ist. Fatigue masks Fitness ist eine wichtige Regel in der Trainingsplanung. </p><p>Spinning zielt aber genau darauf ab - eine enorme Körperliche Anstrengung gepaart mit lauter Musik und wummernden Beats, eine sehr geringe technische Komponente und dadurch eine nicht existente Verletzungsgefahr - das ist das Rezept des Spinnings. </p><p><br>Anpassungen aber, die über unspezifische Anpassungen des Herz Kreislaufsystems und einen anfänglichen Gewichtsverlust durch den hohen Energieaufwand hinausgehen sind kaum zu erwarten.<br>Es fehlt eine Kraftkomponente, da keine relevanten Widerstände bewegt werden (das gilt für alle Group Fitness Classes). Muskelaufbau ist nicht das Ziel und findet ebenfalls nicht statt.<br></p><p>Und das kardiovaskuläre System braucht etwa 6 Wochen, bis es sich an die neue Belastung gewöhnt hat, dann wird es nur noch sehr wenige weitere Anpassungen vornehmen. Denn Spinning ist zwar ein Intervalltraining, bleibt aber immer in einem submaximalen Belastungsbereich bei ungefähr 85%. </p><p>Das liegt einfach daran, dass die Klassen in der Regel eine Stunde dauern und nicht darauf ausgelegt sind, sehr kurze Maximalbelastungen mit sehr langen Pausen von 6, 8 oder 10 Minute zu kombinieren. </p><p>Dadurch bleibt auch die Anpassung im 85% Bereich - der zwar einen hohen Energieaufwand entspricht (viele Kalorien werden "verbrannt"), aber kaum Verbesserungen auf physiologischer Ebene bietet. </p><p>Ja, Spinning sorgt dafür, dass man mental in der Lage ist, länger in einem unangenehmen Bereich (es "brennt" dabei in der Regel) durchzuhalten, aber körperlich passiert wenig. </p><p>Denn um laktatorientiert trainieren zu können - sprich dem Körper beizubringen, Laktat besser puffern zu können - müssten die Intervalle ganz anders aufgebaut, die Pausen länger, die Belastungen individueller gesteuert sein. </p><p><br>All das kann im Group Setting natürlich nicht geleistet werden.<br>Auch das Progressionspotential ist endlich und der Newbie Effekt (die Wirkung einer Intervention, die allein dadurch entsteht, dass es ein neuer Reiz ist) flacht nach spätestens acht Wochen ab.<br></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66dee48c88eef8" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1611" alt="black and blue trike on gray concrete floor" data-id="1611" data-init-width="1080" data-init-height="1620" title="Photo by Andrew Valdivia" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0.jpg" data-width="401" data-height="602" data-css="tve-u-195b93039d4" style="aspect-ratio: auto 1080 / 1620;" width="401" height="602" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0.jpg 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0-200x300.jpg 200w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0-683x1024.jpg 683w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0-768x1152.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/03/AB7TcT_GVU0-1024x1536.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Spinning Bike.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66dee48c88ef11"><p><strong></strong>Von einem gesundheitlichen Standpunkt ist es natürlich viel besser als nichts zu tun, d.h. wer sich zu Spinning durch die besondere Atmosphäre motivieren kann, zu anderem Sport jedoch nicht, der oder die sollte es unbedingt tun.</p><p>Wer gesund ist, dürfte nicht mit Problemen konfrontiert sein, in der Regel ist es auch für angeschlagene Gelenke gut tolerabel.</p><p>Wer jedoch mit bestimmten Zielen trainiert, der oder die sollte sich sehr genau überlegen, ob Spinning und Konsorten eine gute Idee sind.&nbsp;</p><p>Man generiert Ermüdung und hat wenig Effekt. Ein Übertrag auf andere Sportarten besteht kaum, spezifische Ausdauerqualitäten lassen sich in der Sportart selbst meist besser trainieren. Für die Körperkomposition hat es einen Anfangseffekt, danach flacht er ab.</p><p>Als Tool um Energie zu verbrauchen ist Spinning viel zu Regenerationsintensiv zudem kostet es Muskelmasse. Schließlich ist die Wirkung auf den Stressabbau zu nennen, die aber häufig marginal bleibt.</p><p>Menschen, die ohnehin viel Stress haben und immer "on" sind profitieren in der Regel auf Dauer nicht von einer Aktivität, die die Primärdefinition von "on" darstellt.&nbsp;</p><p>Was primär bleibt ist das Gefühl, sich richtig verausgabt zu haben, gerade am Anfang ein besonderer Muskelkater und natürlich der Spaß.</p><p><br>Genau in diese Kategorie ordne ich Spinning und die meisten anderen Klassen demnach auch ein: "Entertainment"-Sport.</p><p><br>Hier steht weder der sportliche noch der Trainingsaspekt im Vordergrund, sondern lediglich der Entertainment-Faktor. </p><p>Dazu zählen simples tanzen Gehen, Step Aerobic, Spinning, Bodypump und Konsorten, Zumba, also alle Aktivitäten die vergleichbar sind mit einmal in der Woche in einer Sporthalle einfach hin und her rennen ohne genaues Ziel. </p><p>Das kann Spaß machen, es kann anstrengend sein, aber aus Trainingssicht ist es weder besonders effektiv noch zielführend. Das macht all das nicht zu schlechten Aktivitäten, sondern disqualifiziert sie lediglich als "Training" in einem strengen Wortsinne.<br></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66dee48c88eef8" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1298" alt="" data-id="1298" data-init-width="2560" data-init-height="1700" title="scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-scaled.jpg" data-width="401" data-height="266" data-css="tve-u-195b932a635" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1700;" width="401" height="266" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-300x199.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-1024x680.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-768x510.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-1536x1020.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/01/scott-webb-5IsdIqwwNP4-unsplash-2048x1360.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Bewegung ist nicht gleich Training.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ee74" style=""><h2 class="">Takeaways<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ef11"><p>Spinning hat genau wie andere Group Fitness Classes einige Vorteile:</p><p>Man motiviert sich leichter.<br>Man strengt sich an und geht an Grenzen.<br>Man tut etwas für das Herz-Kreislauf-System<br>Hohe Spaßkomponente<br>Der Einstieg fällt leicht.<br></p><p>Aber: <br>Man darf kaum Progression über die ersten 6 bis 8 Wochen hinaus erwarten.<br>Man generiert ein sehr hohes Maß an Ermüdungm, was unter Umständen mit anderen Sportarten / Aktivitäten interferiert. <br>Hoher globaler Stress.<br>Und: Du wirst nicht besser in etwas.&nbsp;</p><p>Spinning ist damit keine schlechte Form der Bewegung. Es ist allerdings kein Training.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66dee48c88ef11"><p><em><strong>Hast du auch Fragen für die #fragtarek Kolumne?&nbsp;</strong></em></p><p><em><strong>Schick sie uns gern per Mail und mit etwas Glück beantworten wir sie in einem der nächsten Blogbeiträge.</strong></em><br></p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66dee48c88ef30">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-66dee48c88ef44"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66dee48c88ef51"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66dee48c88ef65"><h2 class="" data-css="tve-u-66dee48c88ef73" style="text-align: center;">Hast du auch eine Frage für die Kolumne? Schreib uns an info@teamtarek.de</h2><p><br></p></div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66dee48c88ef88" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/fragtarek-spinning/">#fragtarek &#8211; Die Kolumne (2): Warum Spinning kein Training ist. Und was es dennoch für dich tun kann.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>Imane Khelif &#8211; Transgender-AthletInnen und das große Problem der aktuellen Regeln: Eine pragmatische Betrachtung der Fakten anlässlich der olympischen Spiele 2024</title>
		<link>https://teamtarek.de/imane-khelif-olympia-2024-das-problem-der-regeln-mit-transgender/</link>
					<comments>https://teamtarek.de/imane-khelif-olympia-2024-das-problem-der-regeln-mit-transgender/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 22:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fitnessbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Boxen]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
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		<category><![CDATA[Testosteron]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Imane Khelif gewinnt Gold bei Olympia 2024 - und muss mit Hass leben. Das IOC hätte sie schützen müssen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/imane-khelif-olympia-2024-das-problem-der-regeln-mit-transgender/">Imane Khelif &#8211; Transgender-AthletInnen und das große Problem der aktuellen Regeln: Eine pragmatische Betrachtung der Fakten anlässlich der olympischen Spiele 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66c8fe05d1b1e4"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b212"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66c8fe05d1b225" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b238"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Die Vorgeschichte</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><h5 class="">Am 1. August 2024 boxt bei den Olympischen Spielen in Paris die Italienerin Angela Carini im Achtelfinale gegen Imane Khelif und wirft nach 46 Sekunden der ersten Runde das Handtuch. Ein Schlag hatte ihre Nase getroffen und mutmaßlich verletzt, weshalb sie sich – nach Rücksprache mit dem Ringarzt – entschied, nicht weiter zu boxen.</h5><p>Bis hierher eine unspektakuläre Randepisode der Pariser Olympiade, die allerdings eine Vor- und Nachgeschichte hat und für weiteren Diskussionsstoff sorgen wird.</p><p>Zum einen produzierte Carini selbst eindrucksvoll emotionale Bilder, indem sie sich direkt nach der Aufgabe bitterlich weinend auf den Ringboden setzte, zum anderen war der Grund für ihre Aufgabe – so wird spekuliert – nicht nur in der Verletzung zu sehen, sondern vielmehr in der schieren Wucht der Schläge, mit denen ihre Gegnerin sie traf. Carini war das nicht gewohnt. Was damit zusammenhängen kann, dass ihre Gegnerin, so wird verschiedentlich behauptet, als biologischer Mann geboren wurde. <a href="https://www.eurosport.de/boxen/olympia-paris-2024/2024/ioc-verteidigt-zulassung-von-imane-khelif-im-frauen-boxen-sprechen-uber-leben-von-menschen_sto20024125/story.shtml" target="_blank" class="" style="outline: none;">Sogar Meloni, Italiens Ministerpräsidentin, schaltete sich ein, monierte, dass es nicht richtig sei, einen solch unfairen Vorteil gelten zu lassen</a>.</p><p>Noch am selben Tag erscheinen unzählige Artikel, die alle das inzwischen Tatsache gewordene Gerücht kolportieren, Khelif sei als Mann geboren worden. Allerdings scheint das, nach allem was wir wissen, falsch zu sein: <a href="https://www.bbc.com/sport/olympics/articles/crgmyv9my0do" target="_blank" class="" style="outline: none;">Khelif wurde, so behauptete sie es schon weit vor Olympia und auch ihr algerischer Heimatverband, als Mädchen geboren und wuchs auch als solches auf</a>.</p><p>Die Kontroverse um Khelif geht zurück auf einen anderen Vorfall aus dem Jahr 2023, bei dem sie von der International Boxing Association (IBA) von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen wurde – <a href="https://web.de/magazine/sport/olympia/sommer/ansage-imane-khelifs-naechster-gegnerin-39959636" target="_blank" class="" style="outline: none;">und zwar aufgrund eines nicht bestandenen Tests, über deren Inhalt die IBA sich allerdings nicht äußert</a> .</p><p>Es sei kein Testosteron-Test gewesen, so heißt es, weshalb verschiedentlich vermutet wurde, <a href="https://www.theguardian.com/sport/article/2024/jul/29/boxers-who-failed-gender-tests-at-world-championships-cleared-to-compete-at-olympics" target="_blank" class="" style="outline: none;">es habe sich um einen Chromosomen-Test gehandelt, bei dem ein Y-Chromosom festgestellt worden sei </a>. Doch selbst das würde nicht genügen, die Boxerin zum Mann zu machen, gibt es doch durchaus bestimmte Anomalien, in denen biologische Frauen ein Y-Chromosom haben (<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/erkrankungen/stoerung-der-weiblichen-geschlechtsentwicklung-200337" target="_blank">Swyer-Syndrom</a>).</p><p>Das Kernproblem: während die Box-WM von der IBA ausgerichtet wird und damit auch die IBA die Regeln vorgibt, unterliegt das Boxturnier bei Olympia der Ägide des IOC, was primär damit zusammenhängt, dass das IOC sich aus verschiedenen Gründen von einer Zusammenarbeit mit der IBA verabschiedet hat – politische Gründe meistenteils.</p><p>Die Entscheidung, Khelif boxen zu lassen ist demnach auch eine <i>gegen</i> die Entscheidung der IBA – und keine, die in irgendeiner Form auf Fakten beruht, welchem Geschlecht Khelif angehört. Denn die <a href="https://olympics.com/ioc/news/joint-paris-2024-boxing-unit-ioc-statement" target="_blank">Haltung des IOC ist so einfach wie einfältig</a>: sie hat einen Pass, der sie als Frau identifiziert, sie boxt als Frau und hat immer als Frau geboxt, daher darf sie bei Olympia als Frau boxen. <a href="https://olympics.com/ioc/news/joint-paris-2024-boxing-unit-ioc-statement" target="_blank">Im Wortlaut</a>: “As with previous Olympic boxing competitions, the gender and age of the athletes are based on their passport.”</p><p>Khelif darf also boxen, der Rest ist Geschichte: sie gewinnt dominant Viertel-, Halb- und Finale und damit olympisches Gold. Sportlich absolut verdient, muss man feststellen: in allen Kämpfen dominiert die Algerierin nach Belieben.</p><p>Dennoch war selten eine Goldmedaille umstrittener als diese und selten musste eine Sportlerin oder ein Sportler soviel aushalten, um sie zu gewinnen – nicht im Ring, sondern außerhalb davon: ein sogenannter Shitstorm brach los, von allen Fronten, auf allen Kanälen, so schlimm, dass <a href="https://www.berliner-zeitung.de/sport-leidenschaft/olympia-2024-gold-boxerin-imane-khelif-reicht-klage-ein-li.2243796 " target="_blank">Khelif inzwischen sogar Klage wegen Online-Belästigung eingereicht</a> hat. Dass es so weit kommen musste, ist dabei nicht die Schuld der Sportlerin, ihrer Fans oder des algerischen Boxverbandes, sondern einzig und allein eines olympischen Regelwerks, was nicht in der Lage ist, mit geschlechtlichen Grenzfällen umzugehen.</p><p>Um es klar zu sagen: im Fall Khelif gibt es bis heute – Stand 23.8.2024 – keinerlei <i>belastbare Fakten</i>, wie es um ihr biologisches Geschlecht bestellt ist. Es gibt einen Test von der IBA, dessen Inhalt niemand kennt, es gibt einen Pass, der sie als Frau identifiziert, es gibt jedoch <i>keine</i> vom IOC durchgeführten Tests des Testosterons oder eines sonstigen Biomarkers.</p><p>Es gibt allerdings Hinweise: so <a href="https://www.lepoint.fr/monde/2024-olympics-imane-khelif-was-devastated-to-discover-out-of-the-blue-that-she-might-not-be-a-girl-14-08-2024-2567924_24.php#11" target="_blank" class="" style="outline: none;">existiert ein Interview mit einem externen Berater des Trainerstabs von Khelif,</a> in dem dieser von Tests berichtet, die in Paris durchgeführt wurden <i>nachdem</i> sie von der WM ausgeschlossen worden waren und wo Unstimmigkeiten im Hormonprofil und in den Chromosomen festgestellt worden sein sollen. Das war 2023. Danach arbeitete man aktiv daran, „<a href="https://www.lepoint.fr/monde/2024-olympics-imane-khelif-was-devastated-to-discover-out-of-the-blue-that-she-might-not-be-a-girl-14-08-2024-2567924_24.php#11" target="_blank" class="" style="outline: none;">to control the testosterone levels, which are currently in the female range</a>” – das Interview wurde im August 2024 geführt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist der Hinweis darauf, dass Khelif selbst vorher <i>nichts </i>von diesen Anomalien gewusst habe, so der Berater.</p><p>Zudem gibt es die in der <a href="https://www.laverita.info/test-genetici-imane-lin-maschi-2668919561.html" target="_blank" class="" style="outline: none;">italienischen Zeitung <i>La Verità </i>publizierten Aussagen des Vorsitzenden des medizinischen Ausschusses der IBA</a>, der bestätigt, dass Gentests in akkreditierten Laboren durchgeführt wurden, die einen männlichen Karyotyp bei Imane Khelif feststellen.</p><p>Zusammenfassend: die Olympiasiegerin im Boxen der Frauen bis 66kg ist als Frau aufgewachsen, als solche erzogen worden und hat sich als solche gefühlt und ist, seit sie auf internationaler Bühne boxt, durch Gen- und Hormontests auffällig geworden, deren Ergebnisse jedoch weder publiziert noch klar kommuniziert wurden. Zum Antritt der Spiele war klar, dass ihr Status nicht eindeutig ist, dennoch wurde darauf verzichtet, eine eindeutige Klärung herbeizuführen sondern es wurde auf den Pass verwiesen, der sie als weiblich ausweist. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf und die Athletin wird ungeschützt der Öffentlichkeit zum Gender-Fraß vorgeworfen – und ihrer Goldmedaille wird auf unabsehbare Zeit der dunkle Fleck des unlauteren Gewinns anhaften.</p><p>Das tragische Schicksal Imane Khelifs mag für sie und ihre Familie zwischen Glück und Drama changieren, die mediale Öffentlichkeit wird sich bald ent-echauffiert haben und sich dringlicheren Gender-Themen zuwenden, aber der Fall Khelif wirft Licht auf ein gravierendes, strukturelles Problem: die strukturelle Unfähigkeit eines sportlichen Weltverbandes, mit sich verändernden Geschlechterindentitäten umzugehen.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-66c8fe05d1b245" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b256"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66c8fe05d1b260" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1537" alt="" data-id="1537" data-init-width="2560" data-init-height="1711" title="Épreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_(FR93)_-_2024-08-01_-_83_(cropped)(1)" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-scaled.jpg" data-width="401" data-height="268" data-css="tve-u-66c8fe05d1b271" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1711;" width="401" height="268" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-300x201.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-1024x685.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-768x513.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-1536x1027.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/08/Epreuve_Boxe_Jeux_Olympiques_2024_Arena_Paris_Nord_-_Villepinte_FR93_-_2024-08-01_-_83_cropped1-2048x1369.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Imane Khelif kämpft im Achtelfinale der Olympischen Spiele 2024 / Von Chabe01 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=151157588</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b288" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><span style="font-style: normal;"><i>Das Problem</i></span></h2><h2 class=""><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b298"><p>Die Sportlerin hatte durch bestimmte Tests 2023 nachgewiesenermaßen von der weiblichen Teilnehmernorm abweichende Hormon- und Genprofile. Das IOC jedoch entschied, dass kurzfristig abweichende Testergebnisse nichts am grundlegenden biologisch-geschlechtlichen Status einer Athletin – der durch den Pass belegt wird – ändern.</p><p>Was auf den ersten Blick wie eine pragmatische Lösung daherkommt, ist in Wahrheit die Bankrotterklärung eines Komitees, was sich schon häufiger als heillos überfordert mit der Geschlechterrealität erwiesen hat.</p><p>Denn entgegen anderer gesellschaftlicher Bereiche wird durch ein Regelwerk, was nicht klar in der Lage ist, biologische Vorteile zu identifizieren und möglichst zu eliminieren, zwar eine Person – die in Frage stehende Athletin – <i>nicht </i>benachteiligt, dafür aber potentiell viele andere. Durch das Ausbleiben einer Benachteiligung kauft man sich demnach viele andere potentielle Benachteiligungen ein.</p><p>Warum? Die Antwort hierauf muss leider biologistisch gegeben werden und ist, bis auf Weiteres, unumstößlich: eine Person, die eine männliche Heranreifung erlebt hat, ist – bis auf wenige Ausnahmen – in schnell- und maximalkraft-orientierten Sportarten ihren Kolleginnen körperlich überlegen.</p><p>Wenn das IOC den Pass in diesem Fall und generell die Selbstidentifikation der Athletin als alleinige Kriterien für die Geschlechtszugehörigkeit <i>im sportlichen Wettkampf</i> definiert, ignoriert das die biologischen Fakten. Neben der Selbstdefinition als `weiblich` nutzt das IOC jedoch eine zweite Kategorie, nämlich das Testosteron-Level: das Testosteron-Level muss für mindestens 12 Monate unter 10nmol/L (Testosteron im Serum) gewesen sein und unter diesem Schwellenwert bleiben.</p><p>Beide <a href="https://stillmed.olympic.org/Documents/Commissions_PDFfiles/Medical_commission/2015-11_ioc_consensus_meeting_on_sex_reassignment_and_hyperandrogenism-en.pdf" target="_blank" class="" style="outline: none;">Kriterien hat das IOC in einem ausführlichen Dokument von 2015</a> definiert und beide sind hochproblematisch und in keiner Weise hinreichend, um entscheiden zu können, in welcher Geschlechtsdivision jemand starten kann oder darf.</p><p>Denn das erste Argument hat mit <strong>Geschlechtsidentität</strong> zu tun, das andere mit einem <strong>Biomarker</strong>, der als Indikator für Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit und Kraft herangezogen wird.</p><p>Die den Regeln zugrundeliegende Prämisse ist die, dass sportliche Wettkämpfe insofern fair sein sollten, als alle, die gegeneinander antreten, dies mit den in etwa selben Voraussetzungen tun.</p><p>Man unterscheidet dabei eine „tolerable unfairness“ – also tolerierbare Unfairness-Faktoren – von solchen, die intolerabel sind.</p><p>Tolerierbar sind solche, die besseres Equipment, bessere TrainerInnen, bessere Trainingskonditionen betreffen. Intolerabel sind Faktoren wie eine Unterstützung durch leistungssteigernde Substanzen.</p><p>Vor dem Hintergrund der Prämisse – sportliche Wettkämpfe sollten fair sein – kann man demnach beide Kriterien des IOC auf ihre Stichhaltigkeit hin befragen.</p><p>Dasselbe hat das IOC übrigens selbst getan <a href="https://stillmed.olympics.com/media/Documents/Beyond-the-Games/Human-Rights/IOC-Framework-Fairness-Inclusion-Non-discrimination-2021.pdf" target="_blank" class="" style="outline: none;">und sich 2021 entschieden</a>, grundsätzlich den Einzelverbänden die Entscheidung über Starterlaubnis oder -verbot der AthletInnen zu überlassen und sich im Prinzip aus inklusiven bzw. exklusiven Verfahrensweisen wie dem Testen des Testosteron-Levels herauszuhalten. <a href="https://stillmed.olympics.com/media/Documents/Beyond-the-Games/Human-Rights/IOC-Framework-Fairness-Inclusion-Non-discrimination-2021.pdf" class="" style="outline: none;"><br></a></p><p>Ohne damit die Kriterien von 2015 außer Kraft zu setzen zeigt das Positionspapier des IOC vor allem eines: Überforderung – denn die Verantwortung wird letztlich den Einzelverbänden übertragen.</p><p>(Was im Falle von Imane Khelif übrigens zum Boomerang wurde: zwar wurde durch das Positionspapier von 2021 die Starterlaubnis eigentlich dem entsprechenden Verband – IBA – übertragen, gleichzeitig wurde dieser Verband jedoch seit 2020 nicht mehr anerkannt, was de facto bedeutet, dass schlichtweg niemand verantwortlich ist für die Starterlaubnis von AthletInnen im Bereich Boxen.)</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b288" style=""><h4 class=""><br></h4><h2>Geschlechtsidentität und biologisches Geschlecht<span style="font-style: normal;"><i></i></span></h2><h2 class=""><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b298"><p>Geschlechtsidentität muss und wird niemals binär sein. Sie war es nie. Es wird immer so viele Identitäten geben, wie es Entitäten – in diesem Fall: Menschen – gibt und vermutlich genauso viele Geschlechtsidentitäten.</p><p>Geschlechtsidentität ist eine Verhandlung aus sozialem Konstrukt und individuellem Selbstverständnis und es ist keine per se und für immer zu bestimmende Kategorie. Geschlechtsidentität muss verstanden werden als Prozess, der sich im Verlaufe eines menschlichen Lebens verändern kann.</p><p>Regularien haben den Zweck, die unter sie fallenden Individuen denselben Voraussetzungen zu verpflichten, um ein Funktionieren von Strukturen zu ermöglichen.</p><p>Der Straßenverkehr in Deutschland unterliegt gewissen Regeln, um ein möglichst unfallfreies und problemloses Autofahren zu ermöglichen.</p><p>Regeln im Sportbereich erlauben, Vergleichbarkeit zwischen Individuen herzustellen. Vergleichbarkeit ist immer eine Näherung, da es keine 100% identischen Individuen gibt.</p><p>Damit beruhen die Regeln für die Vergleichbarkeit auf einem Konsens.</p><p>Im Kampfsport sind das u.a. Gewichtsklassen. Ob der Unterschied zwischen den Gewichtsklassen mit rund 3kg in den mittleren Klassen dabei sinnvoll oder für alle Zeiten gerechtfertigt ist, kann diskutiert werden. Es kann genauso diskutiert werden, ob damit ein 66.7kg wiegender Super-Weltergewichtler gegenüber einem 69.7kg ebenfalls Super-Weltergewichtler gravierende Nachteile hat oder nicht – aber beide fallen den Regularien nach in die Klasse der Super-Weltergewichtler.</p><p>Eine zentrale und die erste der Vergleichbarkeits-Kategorien in jedem Sport ist das biologische Geschlecht. Männer treten gegen Männer und Frauen gegen Frauen an. Diese Kategorisierung rührt aus einer Zeit, in der biologisch die Geschlechter als mehr oder minder festgeschrieben und zudem als binär galten, alles andere war außerhalb der Norm und musste in einem ‚normierenden‘ Regelwerk dementsprechend keine Abbildung finden.</p><p>Das ist Historie und hat sich geändert. Die Regularien allerdings sind bis dato unverändert.</p><p>Sie beruhen auf der Annahme, dass es ein biologisches Geschlecht gibt und dieses Geschlecht definierbar ist. Die Definition des IOC zum Start von Transgender-AthletInnen allerdings vermischt Geschlechtsidentität und biologisches Geschlecht.</p><p>Das biologische Geschlecht zum Zeitpunkt der Geburt setzt bestimmte unhintergehbare physiologische Rahmenbedingungen, die körperliche Entwicklung und Kapazitäten definieren – und determinieren. <a class="" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22561975/" style="outline: none;" target="_blank">Ein biologisch dominant männliches Kind wird mehr Testosteron produzieren und in bestimmten körperlichen Fertigkeiten aufgrund bestimmter physiologischer Gegebenheiten seinem dominant weiblichen Pendant überlegen sein</a>.</p><p>Um es in Zahlen zu sagen: Jugendliche, <a class="" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7423012/" style="outline: none;" target="_blank">die biologisch ‚männlich‘ sind, haben eine 56% höhere VO2 Max als solche, die ‚weiblich‘ sind</a>; <a class="" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15947721/" style="outline: none;" target="_blank">89% mehr Maximalkraft, 57% mehr Muskelmasse, 109% mehr isometrische Kraft, 162% mehr Explosivkraft</a>.</p><p>Biologisch <a class="" href="https://doi.org/10.1242/jeb.212365" style="outline: none;" target="_blank">männliche Personen haben im Durchschnitt eine Schlagkraft, die 162% höher ist als die von biologisch weiblichen Personen</a>, selbst der Mann mit der geringsten Schlagkraft schlägt härter als die Frau mit dem härtesten Punch.</p><p>Solche <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22021354/" target="_blank">körperlichen Vorteile</a> lassen sich <a class="" href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22561975/" style="outline: none;" target="_blank">auch bei vor-pubertären Kindern beobachten</a>.</p><p>Bewegungserfahrung, Leistungsfähigkeit und körperliche Kapazität in der Jugend determinieren in erheblichem Maße unsere Kapazitäten als Erwachsene.</p><p>Eine Transgender-Athletin, die als biologischer Mann geboren wurde, hat in diesem Sinne andere Kapazitäten als ihre Mitstreiterin, die als Frau geboren wurde – ungeachtet der Tatsache, dass sich die Transgender-Athletin möglicherweise seit mehr als 4 Jahren als Frau definiert.</p><p>Eine Athletin, die, aus welchen Gründen auch immer, Testosteron-Level aufweist, die um ein Vielfaches höher sind als die ihrer Gegnerinnen, hat in Ausdauer, Kraft, Explosivität und Muskelmasse immer einen Vorteil gegenüber denen, gegen die sie antritt.</p><p>Ihr biologisches Geschlecht als Kind determiniert zu großen Teilen ihre körperliche Leistungsfähigkeit als Erwachsene, weshalb das geschlechtliche Selbstverständnis der letzten 4 Jahre keine ausreichende Kategorie ist, um eine Athletin in einem fairen Wettstreit mit anderen Athletinnen starten zu lassen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b288" style=""><h4 class=""><br></h4><h2>Biologisches Geschlecht und Leistung<span style="font-style: normal;"><i></i></span></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b298"><p>In einem <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33289906/" target="_blank" class="" style="outline: none;">wichtigen Aufsatz haben sich die ForscherInnen Emma Hilton und Tommy Lundberg 2021</a> angesehen, wie sich Leistungen über ein breites Spektrum von Sportarten nach Geschlechtern unterscheiden. Mit einem eindeutigen Ergebnis: die Performance der biologischen Männer ist im Schnitt zwischen 10% und 50% besser als die ihrer Kolleginnen. Während in klassischen Ausdauersportarten wie Rudern, Radfahren und Laufen Männer nur 10-13% bessere Ergebnisse erzielen, sind es im Bereich von Fußball oder Handball 16-22% und in stark schnellkräftigen Sportarten wie Gewichtheben oder auch Baseball (hier wurde der Pitch untersucht) bis zu 34%, teilweise sogar über 50%.</p><p>Dieser „performance gap“, wie die beiden ForscherInnen ihn bezeichnen, sei ab der Pubertät signifikant und auch durch eine Behandlung des Testosterons über mehrere Jahre nur marginal reduzierbar. Besonders virulent werde der Unterschied in Sportarten, die auf „explosive strength“ angewiesen seien.</p><p>Kurz gesagt: wer eine männliche Entwicklung durchlaufen hat, wird Vorteile in allen Sportarten haben, wenn er später gegen Frauen antritt. Der Grad der Vorteile richtet sich nach der Sportart und dem Anforderungsprofil des Sports, weshalb es durchaus sinnvoll sein kann, innerhalb der Sportarten zu differenzieren – aber: „Sports organizations should consider this evidence when reassessing current policies regarding participation of transgender women in the female category of sport.“</p><h2>Die Bedeutung des Testosteronlevels</h2><p>Das IOC legt fest, dass Transgender-AthletInnen seit mehr als 12 Monaten einen Testosteron-Wert von unter 10nmol/l aufweisen müssen. Ähnliche Normen findet man auch bei vielen anderen Verbänden, eine Ausnahme ist Eishockey, wo 5nmol/l als Grenze gelten.</p><p>Testosteron ist deshalb der wichtigste Faktor, weil es als der zentrale Biomarker für Leistungsfähigkeit gilt: „<em>there is no other genetic or biological trait encountered in female athletics that confers such a huge performance advantage</em>.“ (Internat. Leichtathletik-Verband 2019).</p><p>Das <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30136295/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Testosteronlevel bei biologisch als Frauen verstandenen Menschen liegt im Durchschnitt bei 0.4-2.0nmol/l, bei Männern zwischen 7.7 und 29.4</a>.</p><p>10 nmol / l ist also ein fünfmal höherer Testosteron-Wert als das Maximum dessen, was Frauen im Durchschnitt aufweisen und auch deutlich mehr als das, was einige Männer an freiem Testosteron im Blut haben. Es gibt zwar Krankheitsbilder bei Frauen, die zu erhöhten Testosteron-Leveln führen, so &nbsp;geht beispielsweise PCOS mit einer Erhöhung des Hormons einher, um bis zu 50%, was dann knapp 3 nmol / l sind, aber selbst in diesen Fällen sind wir weit entfernt von 10nmol/l – was die <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31217230/" target="_blank" class="" style="outline: none;">ForscherInnen um Taryn Knox in einem Aufsatz 2019 demnach auch dazu veranlasst hat, den Grenzwert als „intolerable unfair“ zu kritisieren</a>. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31217230/" class="" style="outline: none;"><br></a></p><p>Diese Tatsache hat dazu geführt, dass zum Beispiel der Verband „World Athletics“ 2023 dazu übergegangen ist, den Grenzwert für den Frauenwettbewerb auf 5nmol/l zu reduzieren.</p><p>Das scheint tatsächlich sehr sinnvoll zu sein: Eine Steigerung des Testosteron-Levels unter knapp 7nmol/l hatte bei Frauen extreme Leistungssteigerungen zur Folge, wie <a href="https://academic.oup.com/edrv/article/39/5/803/5052770" target="_blank" class="" style="outline: none;">Handelsman et al 2019 nachgewiesen haben, wohingegen die Steigerungen bei 5nmol/l moderat sind und auch Frauen mit PCOS inkludieren</a>.</p><p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28673896/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Höhere Testosteronlevel bei Frauen</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28234801/" target="_blank" class="" style="outline: none;">korrelieren in allen untersuchten</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24281237/" target="_blank">Sportarten</a> mit <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32608215/" target="_blank">besseren Leistungen</a>, die Zufuhr von Testosteron bei Frauen hatte immer Steigerungen in Kraft und Muskelmasse zur Folge, was wiederum die Leistung verbesserte. Kürzlich konnte eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31615775/" target="_blank" class="" style="outline: none;">kontrollierte Interventionsstudie in jungen Frauen zeigen, dass schon eine moderate Gabe von Testosteron die Ausdauerleistung signifikant verbessert</a>.</p><p>Damit ist deutlich, dass ein Hormonlevel von 10nmol / l einen signifikanten Vorteil gegenüber biologisch dominant als Frauen zu definierenden AthletInnen bietet.</p><p>Zwar reduziert die Hormontherapie bei Transgender-AthletInnen Testosteron, aber sie ist weit davon entfernt, die Unterschiede auszugleichen.</p><p>Männer haben im Schnitt 40% mehr Muskelmasse als Frauen, <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s40279-020-01389-3" target="_blank" class="" style="outline: none;">nach 8 Jahren Hormontherapie kann die Muskelmasse – ohne Training – um etwa 17% reduziert werden</a>, was eindrücklich vor Augen führt, dass die gegenwärtigen Regularien weit davon entfernt sind, Chancengleichheit herzustellen.</p><p>In <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31794605/" target="_blank">einer Studie</a>, die Männer-zu-Frauen-Transgender-Personen mit Frauen-zu-Männern-Transgendern verglich konnte gezeigt werden, dass trotz Testosteronsuppression über 12 Monate die biologisch als Männer aufgewachsenen Athletinnen durchschnittlich 50% mehr Kraft hatten als ihre Kolleginnen. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33288617/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Ähnliches zeigt sich für den Sprintbereich</a>, in dem die AthletInnen gegenüber biologischen Frauen auch nach 12 Monaten Testosteronsuppression noch 9% schneller waren. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36195433/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Sogar nach 14 Jahren Therapie konnten Arbeiten signifikant höhere Werte</a> in Griffkraft und VO2 Max bei den Transgender-Frauen gegenüber cis-Frauen nachweisen.</p><p>Es ist biologischer Fakt, dass ein menschliches Wesen mit 10nmol / l Testosteron im Serum körperliche Vorteile in sportlicher Hinsicht gegenüber einem anderen Wesen mit der Hälfte des Testosterons hat. Ganz zu schweigen von einem Fünftel. Damit ist die Kategorie offensichtlich falsch definiert, um einen fairen Wettkampf und Chancengleichheit zu gewährleisten.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b288"><h2 class=""><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b288" style=""><h2>Takeaways - Klare Regeln für mehr Gleichheit</h2><h2 class=""><i></i><span style="font-style: normal;"><i></i></span></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b298"><p>Wer biologisch als Mann aufgewachsen ist oder signifikant höhere Testosteronwerte hat, hat unfaire Vorteile gegenüber SportlerInnen des gleichen Wettkampfs. Diesen Fakt muss man anerkennen, genauso wie man anerkennen muss, dass ein 100kg Boxer in der Schlagkraft Vorteile gegenüber einem 70kg Boxer hat.</p><p>Darunter dürfen aber niemals die SportlerInnen leiden, sondern es muss von Seiten derjenigen, die das Regelwerk vorgeben, versucht werden, die `unfairen Vorteile`, wie sie sich aus den biologischen Besonderheiten ergeben, zu minimieren oder gar zu eliminieren. Das geschieht aktuell in den meisten Verbänden nicht – das IOC ist eine besonders unrühmliche Ausnahme.</p><p>Die Richtlinien des IOC zeigen zwei Dinge ganz deutlich:</p><p>Die Regeln sind nicht in der Lage, zwischen Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht sowie den Folgen, die aus beiden erwachsen, angemessen zu unterscheiden.</p><p>Sie sind, zweitens, nicht in der Lage, den zentralen Biomarker Testosteron angemessen als Richtwert anzuführen.</p><p>Person und Sportlerin sollten nicht zur Diskussion stehen; aber umso mehr die Regularien, die festlegen, wie ein fairer Wettkampf auszusehen hat und die offensichtlich nicht geeignet sind, um diese Fairness in Anbetracht dessen, wie sich Geschlechterdefinitionen und -identitäten verändert haben und weiter verändern werden, noch zu garantieren.</p><p>Diese Garantie mag im Fall des Sprints vorrangig eine Frage von Fairness sein – im Boxen jedoch ist es eine der Gesundheit und im Zweifel des eigenen Lebens.</p><p>Und nicht zu vergessen: für die Transgender-Sportlerin ist es zudem eine Frage der Identität und der Würde. Denn was Khelif im Nachgang der Spiele ertragen musste, wäre durch ein klareres Regelwerk vorab zu vermeiden gewesen.</p><p>Im Sinne aller SportlerInnen muss es also sein, dass klare und möglichst eindeutige Regelungen gefunden werden, die Kontroversen wie die der weiblichen Boxolympiade 2024 künftig historisch sein lassen.<strong><em></em></strong><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2a8" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2b5" style=""><div class="tcb-col"><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2c1"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2d0" style=""><h4 class="" style="text-align: left;"><br></h4><h2 class=""><strong>Literatur / Referenzen</strong></h2></div></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2e8"><ul><li><div class="tcb-plain-text">https://www.bbc.com/sport/olympics/articles/crgmyv9my0dohttps://web.de/magazine/sport/olympia/sommer/ansage-imane-khelifs-naechster-gegnerin-39959636</div></li><li><div class="tcb-plain-text">https://olympics.com/ioc/news/joint-paris-2024-boxing-unit-ioc-statementhttps://stillmed.olympic.org/Documents/Commissions_PDFfiles/edical_commission/2015-11_ioc_consensus_meeting_on_sex_reassignment_and_hyperandrogenism-en.pdf</div></li><li><div class="tcb-plain-text">https://stillmed.olympics.com/media/Documents/Beyond-the-Games/Human-Rights/IOC-Framework-Fairness-Inclusion-Non-discrimination-2021.pdf</div></li><li><div class="tcb-plain-text">https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/erkrankungen/stoerung-der-weiblichen-geschlechtsentwicklung-200337</div></li><li><div class="tcb-plain-text">https://www.laverita.info/test-genetici-imane-lin-maschi-2668919561.html</div></li><li><div class="tcb-plain-text">https://www.lepoint.fr/monde/2024-olympics-imane-khelif-was-devastated-to-discover-out-of-the-blue-that-she-might-not-be-a-girl-14-08-2024-2567924_24.php#11</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Clark RV, Wald JA, Swerdloff RS, Wang C, Wu FCW, Bowers LD, Matsumoto AM. Large divergence in testosterone concentrations between men and women: Frame of reference for elite athletes in sex-specific competition in sports, a narrative review. Clin Endocrinol (Oxf). 2019 Jan;90(1):15-22. doi: 10.1111/cen.13840</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Hilton EN, Lundberg TR. Transgender Women in the Female Category of Sport: Perspectives on Testosterone Suppression and Performance Advantage. Sports Med. 2021 Feb;51(2):199-214. doi: 10.1007/s40279-020-01389-3</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Hubal MJ, Gordish-Dressman H, Thompson PD, Price TB, Hoffman EP, Angelopoulos TJ, Gordon PM, Moyna NM, Pescatello LS, Visich PS, Zoeller RF, Seip RL, Clarkson PM. Variability in muscle size and strength gain after unilateral resistance training. Med Sci Sports Exerc. 2005 Jun;37(6):964-72.</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Catley MJ, Tomkinson GR. Normative health-related fitness values for children: analysis of 85347 test results on 9-17-year-old Australians since 1985. Br J Sports Med. 2013 Jan;47(2):98-108. doi: 10.1136/bjsports-2011-090218</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Knox T, Anderson LC, Heather A. Transwomen in elite sport: scientific and ethical considerations. J Med Ethics. 2019 Jun;45(6):395-403. doi: 10.1136/medethics-2018-105208</div></li><li><div class="tcb-plain-text">David J Handelsman, Angelica L Hirschberg, Stephane Bermon, Circulating Testosterone as the Hormonal Basis of Sex Differences in Athletic Performance, <em>Endocrine Reviews</em>, Volume 39, Issue 5, October 2018, Pages 803–829, https://doi.org/10.1210/er.2018-00020</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Hirschberg AL, Elings Knutsson J, Helge T, Godhe M, Ekblom M, Bermon S, Ekblom B. Effects of moderately increased testosterone concentration on physical performance in young women: a double blind, randomised, placebo controlled study. Br J Sports Med. 2020 May;54(10):599-604. doi: 10.1136/bjsports-2018-100525</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Bermon S, Garnier PY. Serum androgen levels and their relation to performance in track and field: mass spectrometry results from 2127 observations in male and female elite athletes. Br J Sports Med. 2017 Sep;51(17):1309-1314. doi: 10.1136/bjsports-2017-097792</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Bermon S. Androgens and athletic performance of elite female athletes. Curr Opin Endocrinol Diabetes Obes. 2017 Jun;24(3):246-251. doi: 10.1097/MED.0000000000000335</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Huang G, Basaria S, Travison TG, Ho MH, Davda M, Mazer NA, Miciek R, Knapp PE, Zhang A, Collins L, Ursino M, Appleman E, Dzekov C, Stroh H, Ouellette M, Rundell T, Baby M, Bhatia NN, Khorram O, Friedman T, Storer TW, Bhasin S. Testosterone dose-response relationships in hysterectomized women with or without oophorectomy: effects on sexual function, body composition, muscle performance and physical function in a randomized trial. Menopause. 2014 Jun;21(6):612-23. doi: 10.1097/GME.0000000000000093</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Ahmetov II, Stepanova AA, Biktagirova EM, Semenova EA, Shchuplova IS, Bets LV, Andryushchenko LB, Borisov OV, Andryushchenko ON, Generozov EV, Roos TR. Is testosterone responsible for athletic success in female athletes? J Sports Med Phys Fitness. 2020 Oct;60(10):1377-1382. doi: 10.23736/S0022-4707.20.10171-3</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Wiik A, Lundberg TR, Rullman E, Andersson DP, Holmberg M, Mandić M, Brismar TB, Dahlqvist Leinhard O, Chanpen S, Flanagan JN, Arver S, Gustafsson T. Muscle Strength, Size, and Composition Following 12 Months of Gender-affirming Treatment in Transgender Individuals. J Clin Endocrinol Metab. 2020 Mar 1;105(3):dgz247. doi: 10.1210/clinem/dgz247</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Roberts TA, Smalley J, Ahrendt D. Effect of gender affirming hormones on athletic performance in transwomen and transmen: implications for sporting organisations and legislators. Br J Sports Med. 2020 Dec 7:bjsports-2020-102329. doi: 10.1136/bjsports-2020-102329</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Alvares LAM, Santos MR, Souza FR, Santos LM, Mendonça BB, Costa EMF, Alves MJNN, Domenice S. Cardiopulmonary capacity and muscle strength in transgender women on long-term gender-affirming hormone therapy: a cross-sectional study. Br J Sports Med. 2022 Nov;56(22):1292-1298. doi: 10.1136/bjsports-2021-105400</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Marta CC, Marinho DA, Barbosa TM, Izquierdo M, Marques MC. Physical fitness differences between prepubescent boys and girls. J Strength Cond Res. 2012 Jul;26(7):1756-66. doi: 10.1519/JSC.0b013e31825bb4aa</div></li><li><div class="tcb-plain-text">Jeremy S. Morris, Jenna Link, James C. Martin, David R. Carrier; Sexual dimorphism in human arm power and force: implications for sexual selection on fighting ability. <em>J Exp Biol</em> 15 January 2020; 223 (2): jeb212365.</div></li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b2f8">
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	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66c8fe05d1b316"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66c8fe05d1b329"><h2 class="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b330" style="text-align: center;">Probleme mit Ernährung?</h2><h2 class="" data-css="tve-u-66c8fe05d1b330" style="text-align: center;">Wir beraten. Unaufgeregt pragmatisch. <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-66c8fe05d1b349" data-button-size="s" style="">
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		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-66c8fe05d1b352">Lass uns darüber reden (kurz).</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66c8fe05d1b365" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/imane-khelif-olympia-2024-das-problem-der-regeln-mit-transgender/">Imane Khelif &#8211; Transgender-AthletInnen und das große Problem der aktuellen Regeln: Eine pragmatische Betrachtung der Fakten anlässlich der olympischen Spiele 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>&#8222;Functional Training&#8220;: Über einen Fitnesstrend, der zum Synonym für Zerstörung wurde (Teil 1: Warm Up)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 10:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fitnessbranche]]></category>
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		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Cardio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die grundlegenden, und damit häufig übersehenen Parameter des Krafttrainings: die minimale Einrichtung des Home Gyms.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/functional-training-ueber-einen-fitnesstrend-der-zum-synonym-fuer-zerstoerung-wurde-teil-1-warm-up/">&#8222;Functional Training&#8220;: Über einen Fitnesstrend, der zum Synonym für Zerstörung wurde (Teil 1: Warm Up)</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66a3775e729ca5"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66a3775e729cc5"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66a3775e729cd0" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66a3775e729ce2"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Bear Walk als Warm Up, 10 Sätze Tiefkniebeugen im Hauptteil und 100 Burpees mit 50 Treppenläufen als HIIT-Finisher – viele Trainingsprogramme sehen inzwischen so oder so ähnlich aus. ‚Metabolic Conditioning‘ heißt das Zauberwort und viele Trainer sprechen vom fantastischen Nachbrenn-Effekt solcher Einheiten. </p><p>Das mag seine Berechtigung haben – vor allem in Bezug auf solche Trainierenden, die (noch) nicht die Voraussetzungen für solche Programme haben. Denn häufig brennt es danach, aber anders, als intendiert.</p><p>In 3 Teilen erklären wir hier, wie aus einer guten Idee ein gefährlicher Trend wurde.<br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-66a3775e729cf6" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d02"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66a3775e729d15" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-278" alt="" data-id="278" data-init-width="6000" data-init-height="4000" title="20190331-_MG_1960" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960.jpg" data-width="401" data-css="tve-u-190ee995f97" style="aspect-ratio: auto 6000 / 4000;" width="401" height="267" data-height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960.jpg 6000w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-150x100.jpg 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-80x53.jpg 80w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-220x147.jpg 220w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-225x150.jpg 225w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-357x238.jpg 357w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-623x415.jpg 623w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-731x487.jpg 731w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-893x595.jpg 893w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Einer unserer Outdoor-Kurse mit Elementen aus dem Functional Training</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66a3775e729d33" style=""><h3 class=""><i><i>Functional Training und Metabolic Conditioning</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d45"><p>‚Conditioning‘ ist im Grunde nichts anderes, als die zielgerichtete Erhöhung der Ausdauer um den Körper Schritt für Schritt für längere oder intensivere Belastungen bereit zu machen. Auch ein Conditioning-Programm erfordert eine schrittweise Adaption des Körpers – wie jedes Ausdauertraining.</p><p> Metabolic &nbsp;bezieht sich auf den Stoffwechsel, meint in diesem Fall also vor allem das kardiovaskuläre System. </p><p>Metabolic Conditioning kommt aus dem CrossFit und wird inzwischen fast synonym verwendet mit "Functional Training": beides sind Formen des Fitnesstrainings, die in der landläufigen Meinung vor allem eines sind: anstrengend. </p><p>Geht man in einen "Functional"-Kurs oder macht ein "MetCon", dann erwartet man, dass man danach schwitzend und keuchend auf dem Boden liegt, um Luft ringend. Die Qualität von Kursen und Workouts wird am Grad der Anstrengung festgemacht. </p><p>Das kann man sinnvoll oder recht bescheuert finden, aber man wird vor allem eines konstatieren müssen: es ist gefährlich. </p><p>Warum? </p><p>Ein einfaches Beispiel. Auch ein Trainierender mit unzureichender Vorbereitung und unzureichendem Trainingsstand würde, im guten Fall, einen Halbmarathon laufen können. Er würde sich damit nur wohl keinen Gefallen tun – die als Muskelkater bekannten muskulären Schmerzen wären wohl zu ertragen, allein die Belastung für Bänder und Gelenke könnte zu einem medizinischen Problem werden. Nicht nach <i>einer</i> solchen Überlastung, aber mit Sicherheit bei wiederholter intensiver Belastung, die nicht dem Trainingsstand entspricht.</p><p>Das lässt sich nahezu 1:1 auf den Fitnessportler übertragen, der sich in regelmäßigen HIIT-Einheiten ‚auspowert‘. Fast alle neueren, im Trend liegenden Fitness-Programme und Apps setzen auf High Intensity-Workouts, damit ihre Klienten und Kunden sich nach kurzen, hochintensiven Workouts standesgemäß ‚erschöpft‘ und ‚zerstört‘ fühlen. Das hat alles seine – auch wissenschaftlich fundierte – Berechtigung, allerdings fehlt hier gerade im allgemeinen Breitenfitness-Sport in den Studios ein Bewusstsein für die individuelle Anpassung solcher HIIT-Einheiten.&nbsp;</p><p>Konkret gesagt: HIIT, Functional, MetCons - für die meisten Menschen ist das vom Belastungsgrad her vergleichbar mit einem Halbmarathon, den man mal eben nach Feierabend oder zwischen zwei Terminen abreißt. &nbsp;Das Problem ist also nicht die Trainingsmethode an sich, sondern die fehlende "Readiness", sie durchführen zu können. <br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66a3775e729d33" style=""><h3 class="">Primal Movement als Mobilisierung und Warm Up-Programm?<i><i></i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66a3775e729d58"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66a3775e729d64" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66a3775e729d15" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1230" alt="" data-id="1230" data-init-width="2560" data-init-height="1707" title="IMG_4327" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg" data-width="401" data-css="tve-u-66a3775e729d77" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1707;" width="401" height="267" data-height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1536x1024.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Crawling</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d86"><p>Viele der modernen ‚Functional‘-Kurse setzen auf sogenannte Primal Movements als Warm Up und Mobilisierung: ganze Kurse robben über den Boden und man nennt es ‚Bear&nbsp; Crawl‘. </p><p>Der Bear Crawl ist eine wunderbare und sehr effektive Bewegungs-Übung, die im Athletiktraining in fast jeder Sportart ihren Platz haben sollte. </p><p>Kommt Lieschen Müller aus dem Büro, hat 9 Stunden gesessen, sich kaum bewegt und im besten Fall noch Schuhe mit Absätzen getragen, erreicht gerade so abgehetzt den HIIT-Kurs und beginnt mit einer Übung, die extrem voraussetzungsreich für Beweglichkeit, Stabilität und Kraft ist, sind auf Dauer Probleme vorprogrammiert.</p><p>Die meisten Animal Walks wie bspw. der Bear Crawl verlangen eine immense Beweglichkeit in Hüfte und Becken, um eine neutrale Wirbelsäule in der Bewegung aufrechterhalten zu können. Fehlt die Beweglichkeit, muss die Rückenmuskulatur viel Arbeit übernehmen und erhält zusätzlich Spannung – was durch die ständig sitzende Haltung ohnehin schon der Fall ist. Die Schmerzen, die aus 5x10 Metern Bear Crawl entstehen, werden als ‚Muskelkater‘ abgetan, sind aber Symptom einer Überbelastung, die aus mangelnder Beweglichkeit resultiert.</p><p>Das zweite Problem entsteht häufig im Bereich der Schultern, die muskulär nicht stark genug sind, um das Körpergewicht während der fordernden Bewegung halten zu können. Auch hier entsteht eine Überbelastung, die auf Dauer schädigend auf die Bandstrukturen um die Gelenke wirkt.</p><p>Dabei ist ein Animal Walk eine wunderbare Möglichkeit, basale Movements und sog. Movement-Patterns wieder zu erlernen – und ein Functional Training-Kurs wäre der richtige Ort dafür. </p><p>Das elementare, basale Krabbeln auf allen Vieren auf kleinem Raum und mit kontrollierter Bewegung erlaubt dem Körper tatsächlich, sich an komplexe Bewegungsabläufe zu gewöhnen, aber Schritt für Schritt und unter progressiv wachsender Belastung. </p><p>Es fordert den Kunden mit zunehmender Dauer ebenso sehr wie die Profi-Variante, erlaubt ihm aber, strukturenschonender vorzugehen und die Primal Movements als das zu nutzen, was sie sind: Vorbereitung auf kommende Bewegungen. &nbsp;&nbsp;</p><p><strong><em>Auch für die Warm Up-Phase gilt also: nicht auf die größtmögliche Intensität in extrem kurzer Zeit setzen um das gesamte System von Null auf Hundert in einem Stoppuhr-Umlauf zu bringen, sondern den Kunden dort abholen, wo er steht. Nämlich am Ende eines 9-Stunden-Bürotages mit wenig Bewegungserfahrung und erheblichen Bewegungseinschränkungen.</em></strong></p><p>Was aber gemacht wird, ist das Gegenteil davon. Lieschen Müller crawlt, bis der Rücken brennt, dann macht sie ein paar Shuttle Runs (kurze Sprints zwischen zwei Hütchen), hält einen Stütz, bei dem ihr fast der Rücken durchbricht und macht zum Abschluss noch mehr Kniebeugen zum "Aufwärmen", als sie in den letzten 5 Jahren als Training gemacht hat. </p><p>Die Folge: völlige Ermüdung, die im allgemeinen Dopamin-Rausch des Kurses untergeht. Lieschen Müller merkt nicht einmal, wie erschöpft sie eigentlich schon ist. </p><p>"Funktional" war für sie an diesem Warm Up gar nichts - außer der Tatsache, dass sie schon jetzt mit einem Hormoncocktail belohnt wird, der dafür sorgt, dass sie sich gut fühlt. Noch.</p><p>Denn unser Functional-Kurs hat gerade erst begonnen. Wie wir Lieschen Müller im Hauptteil vollends zerstören können, lest Ihr im zweiten Teil der Serie.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66a3775e729de8">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-66a3775e729df7"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66a3775e729e04"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66a3775e729e17"><h2 class="" data-css="tve-u-66a3775e729e26" style="text-align: center;">Funktionelles funktionales Training? Können wir.<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-66a3775e729e34" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-66a3775e729e44">Basics des Trainings. In unserem "Basecamp". Hier Gespräch vereinbaren.</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66a3775e729e54" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>„Dank dieser Methode konnte ich endlich wieder laufen!“ – 3 Tipps, um Scharlatane im Coaching-Bereich zu erkennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 10:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnessbranche]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scharlatane gibt es viele. So erkennst du sie.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-65fc08ba8140a4"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-65fc08ba8140c9"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65fc08ba8140d2" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-65fc08ba8140e3"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><blockquote class=""><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="true" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="true" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="true" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="true" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auf Jahrmärkten zahlreiche Gestalten, die alles Mögliche verkauften – in vielen Fällen Wundertinkturen, die nahezu alles heilen sollten. Alternative Heilmethoden, weil die Schulmedizin nicht mehr weiter wusste – und ihre Prediger kennt man heute als Scharlatane (wer über die Kulturgeschichte der Scharlatanerie lesen möchte, dem sei <a href="https://amzn.to/3PxJkzv" target="_blank" class="" style="outline: none;">dieses Buch </a>empfohlen).<span class="fr-marker" data-id="0" data-type="false" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="false" style="display: inline-block; line-height: 0;"><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="false" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span><span class="fr-marker" data-id="0" data-type="false" style="display: inline-block; line-height: 0;"></span></span></blockquote><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Unser Jahrmarkt ist das Internet, unsere Wunderheiler sind InfluencerInnen und heilbringende Mittel mit exotisch klingenden Namen oder besondere Strategien, die alles verändern sollen.</div><p></p><div class="tcb-plain-text">Das Problem ist nicht immer der inhaltliche Ansatz der Scharlatane, sondern ihre besondere Botschaft: sie propagieren einen „das ist die Antwort auf alle Fragen“-Ansatz, one size fits all.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Der Grund dafür ist selbstverständlich banale Profitgier: wenn ich eine Antwort habe, und es schaffe, sie als <i>die</i> Antwort auf alle Fragen zu verkaufen, brauche ich keine weiteren Antworten zu suchen und werde trotzdem reich.</div><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><div data-empty="true"><br></div><!--[endif]--></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-65fc08ba8140f6" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814105"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65fc08ba814111" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1365" alt="" data-id="1365" data-init-width="1200" data-init-height="1200" title="Design ohne Titel(5)" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5.png" data-width="401" data-height="401" data-css="tve-u-18e60948f7f" style="aspect-ratio: auto 1200 / 1200;" width="401" height="401" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5.png 1200w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel5-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Scharlatan auf Jahrmarkt / Bild generiert v. Imagen</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65fc08ba814136" style=""><h3 class=""><i><i>Wenn eine Fledermaus bei dir klingelt, lass sie nicht rein</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814141"><div class="tcb-plain-text">Niemand würde einer Fledermaus glauben, die morgens an der Tür klingelt und aufgeregt sagt: mit diesem Fly-Kit habe ich Fliegen gelernt, kauf es, dann kannst du das auch.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Interessanterweise sind wir geneigt, diese Botschaft vollständig zu glauben und unser Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen, sofern sie uns auf Social Media hübsch aufbereitet präsentiert wird – denn Fliegen wollten wir alle schonmal. &nbsp;</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Wer hingegen relativ zielsicher herausfinden möchte, wer im Internet dem Hang zur Scharlatanerie erlegen, hält sich am besten an drei einfache Regeln.</div></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65fc08ba814111" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1366" alt="" data-id="1366" data-init-width="178" data-init-height="197" title="Fledermaus" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Fledermaus.png" data-width="401" data-height="444" data-css="tve-u-18e60972233" style="aspect-ratio: auto 178 / 197;" width="401" height="444"></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Fledermaus von letzter Nacht&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65fc08ba814136" style=""><h3 class=""><span style="font-style: normal;"><i><i>Regel 1 – Glaube keinem Full Day of Eating</i></i></span></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-65fc08ba814155"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65fc08ba814163" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814173"><div class="tcb-plain-text">Eine beliebte Strategie, um Fastenkuren, Ernährungskonzepte und Diäten zu verkaufen ist das <i>bei mir hats funktioniert</i>-Prinzip. Dieses Prinzip beruht auf der Tatsache, dass wir empfänglich für Empfehlungsmarketing sind – und wenn uns Leute, denen wir vertrauen und die ähnliche Themen haben wie wir selbst etwas empfehlen, bringen wir dem Produkt einen Vertrauensvorschuss entgegen. </div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">InfluencerInnen arbeiten tagtäglich daran, so sehr ein Teil unseres Lebens zu sein, dass wir sie als Bezugspersonen begreifen. Allein durch ihre Persönlichkeit tendieren wir dabei dazu, InfluencerInnen zu folgen die ähnliche Lebensthemen haben wie wir. </div><div class="tcb-plain-text">Junge Mütter werden häufig den Content von jungen Müttern konsumieren, männliche Bodybuilder wiederum den von männlichen Bodybuildern. Wer in einer ähnlichen Lebenssituation ist, hat meistens ähnliche Probleme – und wer eine Methode gefunden hat, diese Probleme zu lösen, dem oder der hören wir zu.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Soweit ist an diesem Mechanismus nichts Verwerfliches – allerdings wird eine Falle daraus, wenn wir es mit konstruierten Persönlichkeiten und Problemen zu tun haben. </div><div class="tcb-plain-text">Denn die meisten Online-Personalities verdienen ihr Geld damit, Probleme zu benennen und Lösungen dafür zu verkaufen – und in keinem Sektor ist das so unmittelbar ersichtlich wie im Bereich der Ernährung. </div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Wir alle streben danach, den einen Ernährungsansatz zu finden, der uns jung, gesund und schlank hält, und bei dem wir trotzdem genießen können. &nbsp;Und wenn uns jemand sagt, dass er oder sie genau den gefunden hat, dann hören wir zu. </div><div class="tcb-plain-text">Wenn uns eine Melissa begeistert ihren <i>Full Day of Eating </i>vorstellt, der lecker aussieht, aus drei bis vier vollwertigen Mahlzeiten besteht, mit einigen Süßigkeiten im Gepäck, der keinerlei Verzicht darstellt und sie <i>trotzdem </i>schlanker als Heidi Klum mit 50 ist, <i>dann</i> hören wir aber <i>ganz genau</i> zu.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Eine bessere Marketingstrategie gibt es kaum – und genau das macht die Strategie so perfide und verdächtig. Wer auf Social Media erzählt, was er oder sie isst oder nicht isst und dir erklärt, dass du es genauso machen solltest, berät dich nicht in Ernährung, sondern er oder sie verkauft dir etwas. Bei Beratung geht es um Dich, nicht um das, was jemand macht, der 24/7 in ein Handy spricht und dir ein Produkt oder Programm verkaufen will.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Aus diesem Grunde sind Strategien wie „bei mir hat dieser Ernährungsansatz funktioniert, dir wird es auch helfen“ immer eine <i>Red Flag</i>. </div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Dahinter steckt nichts anderes als perfides Marketing.</div></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65fc08ba814186" style=""><h3 class="">Regel 2 – Kauf kein Formel 1-Auto als FahranfängerIn</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-65fc08ba814197" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65fc08ba8141a1" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814173"><div class="tcb-plain-text">FitfluencerInnen arbeiten gern mit unglaublichen Transformationen oder eindrucksvollen Übungen, zitieren elaborierte Trainingskonzepte oder komplexe Studien zu Trainingsmethoden, die noch bessere Fortschritte bringen. </div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">All das mag für sich genommen valide sein und überzeugend wirken – aber es ist letztlich als würde dich jemand bei der Formel 1 zuschauen lassen und dich davon überzeugen, einen Formel 1-Wagen als erstes Auto zu kaufen, obwohl du noch nicht einmal einen Führerschein hast. Es kostet dich viel, sehr viel Geld, bringt dir aber nichts, gar nichts für dein Ziel.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div>&nbsp;Wer also Training online verkauft und dabei primär über <i>sein</i> oder <i>ihr</i> Training spricht aber nicht über Dinge, die für <i>dich</i> relevant sind, der oder die wird nicht der Coach für dich sein.&nbsp;<p><br></p><div class="tcb-plain-text">Wer ständig auf Social Media trainiert, trainiert Niemanden außer sich selbst - keine gute Visitenkarte für Tips zum Thema Training. </div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Aus “ich mache es immer so” folgt nicht logisch “deshalb solltest du es auch so machen” - das Gegenteil ist der Fall. Glaub Niemandem auf Social Media, der mehr mit dem eigenen Training und Körper beschäftigt ist als mit allem anderen.</div></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65fc08ba8141b3" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1368" alt="" data-id="1368" data-init-width="1200" data-init-height="1200" title="Design ohne Titel(6)" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6.png" data-width="404" data-height="404" data-css="tve-u-65fc08ba8141c9" style="aspect-ratio: auto 1200 / 1200;" width="404" height="404" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6.png 1200w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel6-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Richtet sich an blutige AnfängerInnen: der Bodybuilder-Scharlatan / Bild gen. by Imagen<br></p></div><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-65fc08ba8141d1"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65fc08ba8141e7" style=""><h3 class="">Regel 3 – Eistonne</h3></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814173"><div class="tcb-plain-text">Regeneration findet nicht in einer Eistonne statt. Für dich schon gar nicht. Wer auch immer wann auch immer behauptet, dass dein Energielevel, deine kognitive Leistungsfähigkeit, deine Performance, dein Körperfettverlust oder dein Muskelaufbau in irgendeiner Form mit Eisbaden und irgendetwas anderem zu tun hätten – er oder sie lügt.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Eisbaden ist eine valide Strategie für viele Dinge – und nichts davon ist für dich notwendig, wenn du das hier liest. Daher spare das Geld für den Eistonneninfluencer und nutze es für sinnvolle Dinge.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Bücher über Training, Ernährung und Regeneration wären ein guter Ansatz.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Viel Erfolg mit der Entlarvung von ScharlatanInnen in der Praxis.</div><p><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-65fc08ba814206">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-65fc08ba814219"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-65fc08ba814229"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-65fc08ba814238"><h2 class="" data-css="tve-u-65fc08ba814244" style="text-align: center;">Du willst dein Bullshit-Marketing verbessern? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-65fc08ba814251" data-button-size="s" style="">
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