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	<title>Bewegung Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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	<title>Bewegung Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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		<title>Weihnachten, Stress und keine Zeit – eine Einwendung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 21:35:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenig Zeit, dann noch weniger Zeit und schließlich ist bald Weihnachten.&#160;Sekundiert.&#160;Irgendwas muss also weg aus dem Alltag.&#160;Das erste, was fällt, sind immer die Add-Ons des Lebens – erste Prämisse.&#160;Basics sind Familie, Arbeit, soziale Verpflichtungen, Essen und Zähneputzen / Körperhygiene.&#160;Add Ons sind Netflix, Kinobesuche, Restaurantbesuche, Training, Freunde treffen, Weihnachtsmarkt, shoppen gehen uvm. - zweite Prämisse.&#160;Wenn ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-658358df7880d6"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-658358df788115"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-658358df788120" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-658358df788136"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Wenig Zeit, dann noch weniger Zeit und schließlich ist bald Weihnachten.</p><p>Sekundiert.</p><p>Irgendwas muss also weg aus dem Alltag.</p><p>Das erste, was fällt, sind immer die Add-Ons des Lebens – erste Prämisse.</p><p>Basics sind Familie, Arbeit, soziale Verpflichtungen, Essen und Zähneputzen / Körperhygiene.</p><p>Add Ons sind Netflix, Kinobesuche, Restaurantbesuche, Training, Freunde treffen, Weihnachtsmarkt, shoppen gehen uvm. - zweite Prämisse.</p><p>Wenn ich wenig Zeit habe, streiche ich die Add-Ons. Schritt für Schritt.</p><p>Das ist die Conclusio - und die Conclusio stimmt.</p><p>Aber dennoch stimmt der logische Schluss nicht.</p><p>Weil eine Prämisse falsch ist.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-658358df788143" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-658358df788158"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-658358df788166" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1264" alt="" data-id="1264" data-init-width="1441" data-init-height="2560" title="pexels-ahmet-kurt-19328224" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-scaled.jpg" data-width="401" data-height="712" data-css="tve-u-18c892161eb" style="aspect-ratio: auto 1441 / 2560;" width="401" height="712" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-scaled.jpg 1441w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-169x300.jpg 169w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-576x1024.jpg 576w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-768x1365.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-864x1536.jpg 864w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-ahmet-kurt-19328224-1153x2048.jpg 1153w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Weihnachtsmarkt - zwischen Genuss und Stress / Foto von Ahmet Kurt<br></p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-658358df788185" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Der logische Kurzschluss</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-658358df788195"><p>Wer sich die Liste der Add-Ons anschaut wird feststellen, dass "Training" da etwas fremdartig zwischen den anderen Gliedern steht.</p><p>Weil es dort nicht hingehört. Sondern zu den Basics.</p><p>Um es ganz klar zu sagen: wir sprechen hier nicht von progressivem Krafttraining, was 60 Minuten dauert.</p><p>Wir sprechen von gezielten Bewegungen, die unsere Gesundheit und Schmerzfreiheit erhalten sollen.</p><p>Training kann so wenig sein wie die Knie mehrmals hintereinander vollständig zu strecken und zu beugen, danach die Hüfte zu strecken und zu beugen, den Rumpf zu rotieren und die Arme über Kopf zu strecken und mich lang zu machen und ein bisschen zu hüpfen, damit mein Herz etwas mehr Blut als gewöhnlich durch den Körper pumpen muss.</p><p>Das sind 10 Minuten.</p><p>(Übrigens war das gerade ein Trainingsplan:</p><p>Kniebeugen 2* 10 // Kreuzheben 2* 6-8 // Unterarmstütz m. Torso Rotation 2* 5 / Seite // Überkopfdrücken 2* 4-6 // Hampelmänner 2* 30 Sek m. 30 Sek Pause - bitte sehr, kostet nix)</p><p>In den Lebensjahren zwischen 30 und 40, soviel wissen wir inzwischen aus der Altersforschung, legen wir die Grundlagen für unser Alter.</p><p>In diesen Lebensjahren verändert sich unser hormonelles und biochemisches Milieu so stark, dass wir mit bestimmten Gewohnheiten die Basis legen für die kommenden Lebensjahre.</p><p>Muskeln, Gelenke, Bänder und Sehnen sind letztlich Konstrukte, die von hormonellen und biochemischen Prozessen abhängen.</p><p>Was ich nicht regelmäßig benutze (oder falsch benutze oder übermäßig benutze) wird früher nicht mehr funktionieren.</p><p>Wenn ich über 10 Jahre jährlich 100 Euro auf ein Konto einzahle und 1% Zinsen p.a. bekomme, habe ich am Stichtag 1056 Euro und ein paar Cent. Wenn ich die 100 Euro jedes Jahr auf das Fenstersims lege, habe ich am Tag X - 1000 Euro.</p><p>Wenn ich das in schmerzfreien Lebensjahren ausdrücken würde, klänge es vielleicht verlockender.</p><p>Körperliche Arbeit, sonstiger Sport, Radfahren, Gartenarbeit, Bäume fällen, Wände bauen, Autos schrauben, Kinder tragen - ja, all das ist körperlich anstrengend und ja, es nutzt Bänder, Sehnen und Gelenke.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-658358df7881a4" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-658358df7881b6" style=""><div class="tcb-col"><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-658358df7881c5"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-658358df7881d4" style=""><h4 class="" style="text-align: left;"><br></h4><h2 class=""><strong>Kommunikation mit uns selbst</strong></h2></div></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-658358df7881e9"><p>Aber all das ersetzt nicht, dass ich diese Strukturen REGELMÄSSIG, GEZIELT UND KONTROLLIERT fordere und sie in einer SICHEREN UMGEBUNG (denn das ist Training) für den eigentlichen Einsatz (denn das ist all das, was oben steht) vorbereite.</p><p>Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, nur, weil ich einmal alle 3 Wochen zum Friseur gehe, meine Haare nicht mehr zu waschen.</p><p>Bei allem, was es zu tun gibt, bei allem, was wir müssen, wollen, könnten, dürften: machen wir zumindest zwei bis drei Mal pro Woche 10 Minuten ein Durchbewegen aller Gelenke und die bewusste Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems zu unserer Basis.</p><p>Denn unser Körper sollte uns nicht weniger Wert sein als die Arbeit, das Essen oder das Zähneputzen - und er braucht unsere Aufmerksamkeit. Jeden Tag.</p><p>Wir würden nicht auf die Idee kommen, mit unseren Partnern nicht mehr zu sprechen, weil sie oder er ja sowieso da ist - aber manchmal gehen wir mit unserem Körper so um.</p><p>Bis er sich plötzlich beschwert. Und das wieder zu kitten ist richtig Arbeit.</p><p>Bei allem Stress die Frage zu stellen: "wie geht es dir eigentlich? Und was kann ich heute für dich tun?" - und sich einfach mal 10 Minuten Zeit zu nehmen ist vielleicht nicht die schlechteste Idee.</p><p>Sowohl in Liebes-Partnerschaften - wie auch in der lebenslangen Partnerschaft, in die wir hineingeboren wurden: die mit unserem Körper.<br>&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-658358df7881f6">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-658358df788206"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-658358df788218"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-658358df788229"><h2 class="" data-css="tve-u-658358df788234" style="text-align: center;">Stressmanagement im Alltag?</h2><h2 class="" data-css="tve-u-658358df788234" style="text-align: center;">Wir beraten. Unaufgeregt pragmatisch. <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-658358df788242" data-button-size="s" style="">
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		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-658358df788252">Lass uns darüber reden (kurz).</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-658358df788261" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Eine Menge Gründe, warum du mehr gehen solltest. Und die besten Tipps, die jede*r kennt, aber niemand beherzigt, um das auch zu schaffen</title>
		<link>https://teamtarek.de/eine-menge-gruende-warum-du-mehr-gehen-solltest-und-die-besten-tipps-die-jeder-kennt-aber-niemand-beherzigt-um-das-auch-zu-schaffen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 15:16:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>`Gehen` ist die basalste Art menschlicher Fortbewegung.&#160;85% der Menschen, denen ich in meiner täglichen Praxis begegne, laufen im Wochenschnitt weniger als 5000 Schritte pro Tag.&#160;Der Durchschnitt von WesteuropäerInnen lag 2018 bei etwas weniger als 4000 Schritten pro Tag.&#160;`Gehen` ist nicht reiner Selbstzweck, wie in der Kulturgeschichte des Flanierens oft behauptet.&#160;`Gehen` ist auch nicht das Mittel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-648883e1f00678"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-648883e1f006c0"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-648883e1f006d3" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-648883e1f006e5"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>`Gehen` ist die basalste Art menschlicher Fortbewegung.</p><p>85% der Menschen, denen ich in meiner täglichen Praxis begegne, laufen im Wochenschnitt weniger als 5000 Schritte pro Tag.</p><p>Der Durchschnitt von WesteuropäerInnen lag 2018 bei etwas weniger als 4000 Schritten pro Tag.</p><p>`Gehen` ist nicht reiner Selbstzweck, wie in der Kulturgeschichte des Flanierens oft behauptet.</p><p>`Gehen` ist auch nicht das Mittel schlechthin, um Körperfett zu verlieren (wenngleich es gut funktioniert).</p><p>`Gehen` ist vor allem nicht das, was man tut, wenn der Bus nicht kommt.</p><p>`Gehen` ist im Grundsatz, wofür der Körper einst designet wurde, wenn man kreationistisch argumentieren möchte – doch selbst wenn man es nicht tut, muss man anerkennen, dass der Mensch sich in seinen Anfängen noch etwa 5- bis 6-mal soviel bewegte wie er es heute tut.</p><p>Die körperliche Veränderung hat sich weit weniger rasch vollzogen: unsere Körper sind mit unseren Vorfahren aus der Steinzeit immer noch nahezu identisch, mit einigen marginalen Veränderungen.</p><p>Konkret sind wir also in den allermeisten Fällen im Besitz eines Sportwagens – und fahren eine Spielstraße mit Schrittgeschwindigkeit auf und ab.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-648883e1f006f2" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-648883e1f00702"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-648883e1f00711" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1229" alt="" data-id="1229" data-init-width="1920" data-init-height="1280" title="20200825192917_IMG_2569" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569.jpg" data-width="401" data-height="267" data-css="tve-u-648883e1f00726" style="aspect-ratio: auto 1920 / 1280;" width="401" height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569.jpg 1920w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/20200825192917_IMG_2569-1536x1024.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Manchmal sollte man einfach gehen (Foto: ©Anne Kupke)</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-648883e1f00733" style=""><h4 class=""><br></h4><h4 class="">Wir können uns auch einfach <em><strong>nicht</strong></em> bewegen…<i><i></i></i></h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-648883e1f00742"><p>Es gibt kaum externe Gründe, die stichhaltig sind, wenn man jemandem Bewegung verschreiben möchte.</p><p>Du <i>musst </i>dich mehr bewegen, weil…. Ist immer ein schlechtes Argument.</p><p>Weil ein von Außen herangetragenes „Müssen“ uns in die Rolle des Kindes versetzt, das extern etwas vorgeschrieben bekommen, dessen Sinnhaftigkeit es nicht versteht.</p><p>Und Fakt ist: es gibt heute kaum mehr externe Gründe, die uns dazu nötigen würden, uns mehr zu bewegen – wir können wunderbar ohne Bewegung überleben (oder mit einem Minimalkatalog an Bewegung: Bett – Bad – Küche – Auto – Aufzug – Büro – Kantine – Kaffee – Schreibtisch – Aufzug – Auto – Restaurant – Toilette – Bett).</p><p>Bewegung ist nichts, was man im 21. Jahrhundert aus extrinsischen Gründen tun müsste. Unser Essen läuft uns nicht weg, im Gegenteil, inzwischen kann ich andere für die Bewegung bezahlen, dass das Essen zu mir kommt.</p><p>Ich sehe regelmäßig KundInnen, die abends auf ihre smarten Watches blicken und feststellen, dass sie sich am kompletten Tag weniger als 1000 Schritte bewegt haben. Und es ist nicht so, dass sie es nicht wollten – es <strong>bestand einfach keine Notwendigkeit</strong>.</p><p>Wann immer wir etwas nicht tun müssen, damit wir überleben, müssen wir aktiv entscheiden, es zu tun. Und unsere Kapazitäten für aktive Entscheidungen sind begrenzt. Wir haben nur eine begrenzte Zahl an Disziplin zur Verfügung, um uns täglich für etwas zu entscheiden, was wir nicht unbedingt tun müssen – und je mehr wir im Leben um die Ohren haben, desto weniger Kapazität bleibt uns.</p><p>Fest steht: nichts zwingt uns, uns zu bewegen – wir können uns einfach <i>nicht</i> bewegen, und um uns herum funktioniert dennoch alles.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-648883e1f00733" style=""><h4 class=""><br></h4><h4 class="">Oder wir hören mal auf uns.<i><i></i></i><i></i></h4></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-648883e1f00751"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-648883e1f00763" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-648883e1f00773"><p>Richtig: auch ohne Bewegung funktioniert alles <i>um uns herum</i>.</p><p>Und alles in uns? Immer schlechter.</p><p>Denn es gibt sehr wohl Gründe für Bewegung – und sie sind <em>intrinsisch</em>. Unser Körper <i>möchte</i> sich mehr bewegen.</p><p>Jeder gesunde Körper möchte sich bewegen (zumindest wenn man dem Körper einen Willen zuschreibt). Nicht immer, und nicht immer viel, und nicht immer lange – aber jeder gesunde Körper möchte ein Mindestmaß an Bewegung.</p><p>Woher wir das wissen?</p><p>An der Reaktion, die folgt, wenn wir es nicht tun.</p><p>Die Studienzahl zum Thema mangelnde Bewegung und Krankheitsbildern ist Legion.</p><p>Wir wissen, dass Bewegungsmangel zu Depression, Angstzuständen, Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, erhöhtem Stresslevel, geringerer kognitiver Kapazität, weniger Muskelmasse, mangelnder Koordination, höherem Blutdruck, weniger Hirnaktivität, Entscheidungsträgheit, niedrigem Energielevel, hormonellen Dysbalancen, einem schwachen Immunsystem und vielem mehr führen kann. Und auch wird.</p><p>Mangelnde Bewegung ist durch nichts auszugleichen.</p><p>2h Krafttraining pro Tag wird einen Tagesschnitt von 1000 Schritten nicht ausgleichen.</p><p>Bewegung ist die Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. Bewegung ist die Grundlage für unsere hormonelle Balance, für Energie und Regeneration.</p><p>In der Regel empfehle ich zwischen 6000 und 8000 Schritten pro Tag, weil das den höchsten Kosten/Nutzen-Faktor hat (ab etwa 7700 Schritten wiegen die zusätzlichen gesundheitlichen Benefits das Zeitinvest nicht wirklich auf, weshalb etwa 8000 die magische Zahl ist).</p><p>Das entspricht ungefähr zwei Spaziergängen von etwa 20 Minuten Länge.</p><p>Zwei? Spaziergänge? Pro? Tag?</p><p>ArbeitKindHausFamilieBauenSaugenEinkaufen – die Argumente gegen 40 Minuten täglicher Bewegung sind ebenso Legion wie die Gründe dafür, es zu tun.</p><p>Es scheint unproblematisch zu sein, täglich mehrere Stunden an elektronischen Endgeräten zu sitzen und bewegte Bilder zu konsumieren, es scheint ebenso unproblematisch zu sein, genauso lange Zeit in Meetingräumen zu verbringen und Worte auszutauschen, es scheint jedoch ein Problem zu sein, 40 Minuten am Tag in Bewegung zu investieren.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-648883e1f00783" style=""><h4 class=""><strong><em>How to Walk: 4 Tipps</em></strong></h4></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-648883e1f00795" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-648883e1f007a3" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-648883e1f00773"><p>Die entscheidendste und am häufigsten gestellte Frage ist also das <em>Wie</em>. (Streng genommen wird die Frage nicht gestellt: es wird einfach behauptet, die Zeit dafür sei nicht da.)</p><p>Wie schafft es jemand, der einen vollen Terminkalender, viel Verantwortung und 12h Arbeit am Tag hat, sich ausreichend zu bewegen?</p><p>Die Antworten darauf sind inzwischen so abgegriffen, dass man sie mit etwas Glück sogar in der Fit for Fun finden könnte.</p><ul class=""><li><strong>`Gehende` Telefongespräche und Zoom-Calls.</strong></li></ul><p>Die weitaus meisten sind inzwischen mit einem Bluetooth-Headset ausgestattet. Die weitaus meisten haben ihre Kamera häufig aus, weil sie nicht möchten, dass man die Benjamin-Blümchen-Schlafanzughose sieht, in der sie arbeiten.</p><p>Fair enough. In diesem Setting ist ein Spaziergang oder zumindest ein auf-und-ab-Laufen in der eigenen Wohnung nicht nur denkbar, sondern sogar sinnvoll.</p><ul class=""><li><strong>Morgenspaziergang.</strong></li></ul><p>Es gibt kaum eine Routine, die sich so oft empfehle und die so selten umgesetzt wird, wie der Morgenspaziergang. Die erste Tätigkeit des Tages sollte ein Spaziergang sein.</p><p>Die Vorteile des Daily Walk sind so zahlreich, dass es den Rahmen sprengen würde, sie hier zu wiederholen.</p><p>Unser gesamtes hormonelles System und unsere sog. Clock Genes profitieren davon, den Körper direkt am Morgen dem Tageslicht und einer moderaten Belastung auszusetzen. Unser Cortisol/Melatonin-Rhythmus wird durch diese Praxis positiv beeinflusst, wir haben mehr Energie und kommen abends besser zur Ruhe. Unser Stoffwechsel wird angeregt.</p><p>Wir wirken indirekt auf unser Wohlbefinden und die geistige Klarheit – und tun damit mehr für uns als mit jeder anderen Praxis, in die wir Zeit investieren können.</p><ul class=""><li><strong>Mittagsspaziergang</strong></li></ul><p>Routinen brauchen meist einen sog. „Anchor Habit“ – also eine Handlung, die der eigentlichen Routine vorausgeht und es uns so erleichtert, die Routine auszuführen.</p><p>Nichts eignet sich besser als ein kurzer Spaziergang nach dem Mittagessen.</p><p>Es hilft der Verdauung und dem Kopf, entlastet die Augen und damit das Gehirn, weil wir von der dauernden Nahsicht (auf Bildschirme und in Gesprächen mit KollegInnen) umstellen müssen und unsere Augen so entlasten. Wir geben uns selbst somit eine Ruhepause und tanken wortwörtlich neue Energie.</p><p>Der Mittagsspaziergang markiert auch kognitiv eine Zwischenphase, in der der Vormittag gedanklich verarbeitet und der Nachmittag gedanklich vorbereitet werden kann, was nachweislich die Produktivität steigert.</p><ul class=""><li><strong>Der Geh-Termin</strong></li></ul><p>Im Alltag sind Verbindlichkeiten für die meisten Personen immer etwas, dem sie nachkommen wollen. Wir legen uns Termine und zwingen uns, sie einzuhalten.</p><p>Den „Daily Walk“ zu terminieren mag zunächst etwas sehr ambitioniert erscheinen, aber letztlich steht er auf der exakt selben Bedeutungsebene wie das Meeting mit dem oder der Vorgesetzten, wie das Abendessen mit den Schwiegereltern oder der Projektabgabetermin.</p><p>Auszeiten zu terminieren mag kontraintuitiv erscheinen, aber wenn Verfügbarkeit immer mit <em>verfügbar für Arbeit </em>gleichgesetzt wird, wie es in den Kalendern von 1000-Schrittlern häufig der Fall ist, muss nicht-Verfügbarkeit terminiert werden, zumal die Nicht-Verfügbarkeit das wichtigste Meeting des Tages ist: das mit der eigenen Gesundheit.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-648883e1f007b3" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1230" alt="" data-id="1230" data-init-width="2560" data-init-height="1707" title="IMG_4327" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg" data-width="303" data-height="202" data-css="tve-u-648883e1f007c6" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1707;" width="303" height="202" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1536x1024.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Crawling - eine Möglichkeit des Gehens auf allen Vieren. Aber normales Gehen tut es völlig. (Foto: ©Anne Kupke)</p></div><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-648883e1f007d3"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-648883e1f007e9" style=""><h4 style="text-align: left;" class=""><br></h4><h4 style="text-align: left;" class="">Bringing it all together: Spazieren vs. Cryo-Therapie</h4></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-648883e1f00773"><p>Das Problem mit Lösungen, die so einfach sind, so frei verfügbar und so kostenlos sind, dass sie jede*r umsetzen kann, ist, dass keine*r sie ausführt.</p><p>Der Wert kostenloser und einfacher Informationen wird kolossal unterschätzt und der Nutzen von Spezial-Interventionen extrem überschätzt.</p><p>Tatsächlich ist die Zahl derer, die sich vorstellen könnten, Cryo-Therapie zur Regeneration einzusetzen, weit höher als die Zahl derer, die sich vorstellen könnten, täglich 40 Minuten spazieren zu gehen.</p><p>Das ist aus vielen Gründen schade, vor allem aber ist es kontraintuitiv. Denn keine Strategie zur Verbesserung von Regeneration, Wohlbefinden und mentaler sowie physischer Balance funktioniert so zuverlässig und nachhaltig wie der tägliche Spaziergang.</p><p>Viel Erfolg mit dem täglichen Spaziergang in der Praxis.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-648883e1f007f4">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-648883e1f00802"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-648883e1f00819"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-648883e1f00823"><h2 class="" data-css="tve-u-648883e1f00839" style="text-align: center;">Pragmatisches Coaching? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-648883e1f00846" data-button-size="s" style="">
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		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-648883e1f00851">Lass uns darüber reden (kurz).</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-648883e1f00868" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/eine-menge-gruende-warum-du-mehr-gehen-solltest-und-die-besten-tipps-die-jeder-kennt-aber-niemand-beherzigt-um-das-auch-zu-schaffen/">Eine Menge Gründe, warum du mehr gehen solltest. Und die besten Tipps, die jede*r kennt, aber niemand beherzigt, um das auch zu schaffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://teamtarek.de/eine-menge-gruende-warum-du-mehr-gehen-solltest-und-die-besten-tipps-die-jeder-kennt-aber-niemand-beherzigt-um-das-auch-zu-schaffen/feed/</wfw:commentRss>
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