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	<title>Ernährung Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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	<item>
		<title>Aspartam, die zweite &#8211; ein 2025er Update &#038; grundlegende Empfehlungen zur Süßstoffeinnahme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 20:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Süßstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Aspartam]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsrisiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aspartam-Diskussion geht weiter: neue Forschungsergebnisse werfen neues Licht auf Süßungsmittel und unseren Umgang damit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/aspartam-die-zweite-suessstoffe/">Aspartam, die zweite &#8211; ein 2025er Update &amp; grundlegende Empfehlungen zur Süßstoffeinnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-6802aa0ae0afe1"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b002"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-6802aa0ae0b015" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b020"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Im letzten Jahr ist <a href="https://teamtarek.de/warum-in-der-aspartam-diskussion-vieles-durcheinander-geht/" target="_blank" class="" style="outline: none;">hier ein ausführlicher Blog-Beitrag zu Aspartam</a> erschienen, der die komplette Diskussion um das künstliche Süßungsmittel inklusive aller Kontroversen bis 2024 aufgearbeitet und eingeordnet hat.</p><p>Inzwischen sind neuere Arbeiten erschienen, die eine etwas nuanciertere Bewertung verlangen.</p><p>Während im originalen Artikel die grundlegende Takeaway-Message war, dass Aspartam in handelsüblichen Mengen unproblematisch ist und die meisten Untersuchungen, die gesundheitsgefährdende Aspekte des Süßungsmittels feststellten, weit über das Normalmaß hinausgehende Mengen für ihre Studien verwendeten, verlangen neuere Ergebnisse eine Relativierung dieser Aussage.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-6802aa0ae0b034" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b044"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-6802aa0ae0b052" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1242" alt="" data-id="1242" data-init-width="750" data-init-height="750" title="bef2f36f-83e0-4056-9e09-7329c23fab72" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/08/bef2f36f-83e0-4056-9e09-7329c23fab72.jpg" data-width="401" data-height="401" data-css="tve-u-6802aa0ae0b065" style="aspect-ratio: auto 750 / 750;" width="401" height="401" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/08/bef2f36f-83e0-4056-9e09-7329c23fab72.jpg 750w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/08/bef2f36f-83e0-4056-9e09-7329c23fab72-300x300.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/08/bef2f36f-83e0-4056-9e09-7329c23fab72-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Aspartam: Zuckerersatz in vielen Light- oder Zero-Getränken</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6802aa0ae0b079" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Die neuen Erkenntnisse zu Aspartam </strong><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b087"><p>Konkret geht es um das Risiko für Atherosklerose durch die Einnahme von Süßstoffen. Zunächst hatte eine Arbeitsgruppe um Marco Witkowski von der Charité in Berlin 2024 festgestellt, dass die Süßstoffe Xylitol und Erythritol über eine Vermehrung von Thrombozyten das Risiko für Thrombosen erhöhten, zumindest im Reagenzglas – was selbstverständlich für den menschlichen Organismus nichts bedeuten muss, aber zumindest beobachtet werden sollte (Witkowski 2024).</p><p>Insgesamt mehren sich damit die Hinweise darauf, dass Süßstoffe zu einer Erhöhung des Risikos für kardiovaskuläre Erkrankungen beitragen, immerhin global gesehen einer der größten Mortalitätsfaktoren. &nbsp;</p><p>Für eine Forschergruppe aus China war das Anlass, Aspartam genauer in den Blick zu nehmen um festzustellen, inwiefern und wie Aspartam auf das Risiko für die Entwicklung solcher Krankheiten wirkt. Zunächst wurden Mäusen <i>normale</i> Dosierungen von Aspartam verabreicht und beobachtet, dass die Insulinproduktion anstieg und in der Folge davon, durch ein bestimmtes Molekül, die Anreicherung von weißen Blutkörperchen, was dann direkt das Risiko für Atherosklerose erhöht. Diese Ergebnisse konnten die ForscherInnen schließlich an Affen, die dem Menschen deutlich näher sind, reproduzieren.</p><p>Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Insulinstimulierung vermutlich durch den Vagusnerv initiiert wurde, da Tiere ohne diesen Nerv – vagotomierte Tiere – diese Reaktion nicht zeigten.</p><p>All das heißt nach wie vor bei weitem nicht, dass der Konsum von Cola Light direkte gesundheitsschädliche Folgen hat. Aber es zeigt zum wiederholten Male, dass Süßstoffe nicht <i>ohne</i> physiologische Reaktion im Organismus sind und es lässt zumindest ein gewisses Bewusstsein im Konsum angeraten erscheinen.</p><p>Schon frühere, auch größere Untersuchungen, hatten zumindest einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Süßstoffen und der Gefäßgesundheit aufgezeigt, so eine systematische Review von Girigosavi et al. aus 2024 zur Korrelation von Schlaganfällen und Süßstoffen, oder eine großangelegte Meta-Analyse von Queiroz et al. 2025, die mehrere Kohortenstudien mit über 1 Millionen Teilnehmenden ausgewertet hatte und zu dem Schluss kam, dass eine hohe Süßstoffzufuhr zumindest korreliert mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und kardiovaskuläre Erkrankungen.</p><p>Eine französische Forschergruppe um Charlotte Debras hatte zudem bereits 2022 anhand einer Datenbasis von über 100.000 TeilnehmerInnen einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Aspartam und Süßstoffen allgemein sowie kardiovaskulären und die Durchblutung des Gehirns betreffenden – zerebrovaskulären - Erkrankungen festgestellt, allerdings auch hier nur auf Basis einer Korrelation in einer Kohortenstudie. Aspartamkonsum zeigte hier ein 17% höheres Risiko, eine Durchblutungsstörung im Gehirn zu entwickeln als der Verzicht darauf.</p><p>Ähnlich Ergebnisse lieferten Kan 2024, Sun 2024, sowie eine neuere Arbeit von Debras 2023.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6802aa0ae0b079" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Die aktualisierten Empfehlungen zum Umgang mit Aspartam</strong><i><i></i></i><i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-6802aa0ae0b092"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-6802aa0ae0b0a7" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b0b5"><p>Aus diesem Grund gilt es, die zuletzt gemachten Aussagen über Aspartam geringfügig zu ergänzen und zu kontextualisieren.</p><ul><li>Aspartamhaltige und Süßstoffhaltige Getränke können in üblichen Mengen bedenkenlos konsumiert werden ohne negative gesundheitliche Folgen erwarten zu müssen – allerdings sind übliche Mengen nicht mehrere Liter gesüßter Getränke am Tag. Vermutlich ist es sehr sinnvoll, 1-1.5 Liter am Tag mit süßstoffhaltigen Getränken nicht zu überschreiten.</li><li>Fachgesellschaften geben eine Höchstmenge von 40mg bzw. 50mg pro Kilogramm Körpergewicht als sicher und unbedenklich an - was 9-14 Dosen Cola Light pro Tag entspricht (<a href="https://www.who.int/publications/m/item/ninety-sixth-meeting-joint-fao-who-expert-committee-on-food-additives-(jecfa)" target="_blank" class="" style="outline: none;">WHO Statement 2023</a>; &nbsp;<a href="https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2013.3496" target="_blank">EFSA Panel 2013</a>)</li><li>Aspartamhaltige Getränke werden häufig in hohen Mengen von Menschen konsumiert, die abnehmen möchten, von einer zuckerhaltigen Ernährung kommen und durch den Ersatzstoff die Kalorienzufuhr reduzieren möchten. Für solche Personen gilt häufig, dass sie durch ein bestehendes Übergewicht anfälliger sind für kardiovaskuläre Erkrankungen. In solchen Fällen <i>könnte</i> es kontraproduktiv sein, zusätzlich größere Mengen Aspartam oder andere Süßungsmittel zuzuführen. In solchen Fällen – übergewichtig, hoher Konsum von gesüßten Getränken – wäre daher vom regelmäßigen, unreflektierten Konsum von Süßstoffen eher abzuraten.</li><li>Grundsätzlich gilt für alle Menschen, dass ein grenzenloser Konsum von Süßstoffen keine gute Idee zu sein scheint. Es ist daher empfehlenswert, seinen täglichen Konsum süßstoffhaltiger Getränke, gleich welcher Provenienz, einzuschränken und auf etwa 1.5l pro Tag zu begrenzen.</li><li>Die positiven Folgen eine starken Gewichtsreduktion auf das Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen oder Schlaganfällen zu sterben, ist in jedem Fall höher einzuschätzen als die negativen Auswirkungen einer Süßstoffzufuhr. Wenn die Zufuhr von Süßstoffen daher eine temporäre Strategie in einem größer angelegten Plan zur Gewichtsreduktion ist, spricht nichts dagegen.</li></ul><p>Süßstoffe sind nicht einfache Zusätze, die ein Getränk süßer machen und keine Kalorien haben – sondern bioaktive Stoffe die in einem Organismus Auswirkungen haben. Ganz grundlegend scheint es daher so zu sein, dass ein gesunder Organismus keine oder wenige Probleme damit haben wird, ein vorbelasteter Organismus unter Umständen mehr. In jedem Fall ist daher ein bewusster und pragmatischer Umgang damit angeraten.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b136"><blockquote class=""><em>Literatur:</em></blockquote><blockquote class="">Debras, C., Chazelas, E., Sellem, L., Porcher, R., Druesne‐Pecollo, N., Esseddik, Y., … &amp; Touvier, M. (2022). Artificial sweeteners and risk of cardiovascular diseases: results from the prospective nutrinet-santé cohort. BMJ, e071204.</blockquote><blockquote class="">Debras, C., Deschasaux, M., Chazelas, E., Sellem, L., Druesne‐Pecollo, N., Esseddik, Y., … &amp; Touvier, M. (2023). Artificial sweeteners and risk of type 2 diabetes in the prospective nutrinet-santé cohort. Diabetes Care, 46(9), 1681-1690.</blockquote><blockquote class="">EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS)Scientific Opinion on the re-evaluation of aspartame (E 951) as a food additiveEFSA Journal.(2013 Dec)</blockquote><blockquote class="">Girigosavi KB, Etta I, Kambham S, Panjiyar BK. Sweet Surprises: An In-depth Systematic Review of Artificial Sweeteners and Their Association with Cerebrovascular Accidents. Curr Nutr Rep. 2024 Jun;13(2):97-105.</blockquote><blockquote class="">Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA)<a href="https://www.who.int/publications/m/item/ninety-sixth-meeting-joint-fao-who-expert-committee-on-food-additives-(jecfa)" target="_blank" class="" style="outline: none;">Joint IARC and JECFA summary of findings of the evaluation of aspartame including Q&amp;A. World Health Organization</a>(2023 July)</blockquote><blockquote class="">Kan, J., Wang, D., Chang, Y., Jiang, Z., Jiang, X., Hao, X., … &amp; Gu, Y. (2024). Associations of artificial sweetener intake with cardiometabolic disorders and mortality: a population-based study. British Journal of Nutrition, 132(8), 1065-1072.</blockquote><blockquote class="">Queiroz I, Defante MLR, Tavares A, Antunes V, de Mesquita CF, Barbosa LM, Mendes BX, Koh AS. High consumption of artificially sweetened beverages and associated risk of cardiovascular events: A systematic review and meta-analysis. Curr Probl Cardiol. 2025 Jan;50(1):102837.</blockquote><blockquote class="">Sun, T., Yang, J., Lei, F., Huang, X., Liu, W., Zhang, X., … &amp; Li, H. (2024). Artificial sweeteners and risk of incident cardiovascular disease and mortality: evidence from uk biobank. Cardiovascular Diabetology, 23(1).</blockquote><blockquote class="">Witkowski M, Nemet I, Li XS, Wilcox J, Ferrell M, Alamri H, Gupta N, Wang Z, Tang WHW, Hazen SL. Xylitol is prothrombotic and associated with cardiovascular risk. Eur Heart J. 2024 Jul 12;45(27):2439-2452. doi: 10.1093/eurheartj/ehae244.</blockquote><blockquote class="">Witkowski M, Wilcox J, Province V, Wang Z, Nemet I, Tang WHW, Hazen SL. Ingestion of the Non-Nutritive Sweetener Erythritol, but Not Glucose, Enhances Platelet Reactivity and Thrombosis Potential in Healthy Volunteers-Brief Report. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2024 Sep;44(9):2136-2141.</blockquote><blockquote class="">Marco Witkowski, Stanley L Hazen, Erythritol and xylitol and cardiovascular disease risk: a growing concern, <em>European Heart Journal</em>, 2024;, ehae729</blockquote><blockquote class="">&nbsp;Wu W, Sui W, Chen S, Guo Z, Jing X, Wang X, Wang Q, Yu X, Xiong W, Ji J, Yang L, Zhang Y, Jiang W, Yu G, Liu S, Tao W, Zhao C, Zhang Y, Chen Y, Zhang C, Cao Y. Sweetener aspartame aggravates atherosclerosis through insulin-triggered inflammation. Cell Metab. 2025 Feb 19:S1550-4131(25)00006-3. doi: 10.1016/j.cmet.2025.01.006. Epub ahead of print.</blockquote></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-6802aa0ae0b146">
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<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/aspartam-die-zweite-suessstoffe/">Aspartam, die zweite &#8211; ein 2025er Update &amp; grundlegende Empfehlungen zur Süßstoffeinnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>Kleine Proteinpulver-Kunde: Welches Protein ist das richtige für mich? Isolat, Konzentrat und Hydrolysat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 14:28:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
		<category><![CDATA[Proteinpulver]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Proteinshakes sind aus der Sporternährung nicht mehr wegzudenken. Aber was ist der Unterschied zwischen Proteinpulvern?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/proteinpulver-isolat-konzentrat/">Kleine Proteinpulver-Kunde: Welches Protein ist das richtige für mich? Isolat, Konzentrat und Hydrolysat.</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-678fa0b60df568"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df5a4"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-678fa0b60df5c4" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df5d4"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p><strong>Proteinshakes und -pulver sind aus der gegenwärtigen Sporternährung nicht mehr wegzudenken. Gerade bei einer Ernährung, die versucht, ökologisch bewusst zu sein und damit vor allem Fleischkonsum zu reduzieren, die aber gleichzeitig darauf achten möchte, ausreichend Protein zuzuführen, können sie sogar unverzichtbar sein.&nbsp;</strong></p><p><strong>Grundsätzlich empfehlen wir die Zufuhr von Proteinpulver, um Protein auf einfache und leicht verdauliche Art zuzuführen, immer wieder stellt sich dabei jedoch die Frage nach Qualitätsmerkmalen.&nbsp;</strong><br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-678fa0b60df5e5" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df5f4"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-678fa0b60df600" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1584" alt="a person holding a coffee cup in their hand" data-id="1584" data-init-width="1080" data-init-height="1620" title="Photo by Marwan Ahmed" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8.jpg" data-width="401" data-height="602" data-css="tve-u-194891e2eb1" style="aspect-ratio: auto 1080 / 1620;" width="401" height="602" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8.jpg 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8-200x300.jpg 200w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8-683x1024.jpg 683w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8-768x1152.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/J4PaQ1318C8-1024x1536.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Der Proteinshake nach dem Training - für viele unverzichtbar</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-678fa0b60df623" style=""><h3 class=""><i><i>Was ist Whey-Protein?</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df633"><p>Proteinpulver sind eigentlich Whey-Protein. Whey ist der englische Begriff für Molke, was zusammen mit Casein zu den Kuhmilchproteinen gehört, die etwa 3% der Milch ausmachen. Whey liefert ein nahezu vollständiges Aminosäurespektrum (vor allem im Gegensatz zu pflanzlichen Protein) und stellt im Vergleich zu Casein eine schnell verwertbare Proteinquelle dar.</p><p>Als aus der Milch gewonnenes Protein ist Molkeprotein ein tierisches Produkt. Es entsteht<em>&nbsp;</em>bei der Käse- und Quarkherstellung, wenn Casein durch die sogenannte Ultrafiltration von der flüssigen Milch entfernt wird. Nach der Ultrafiltration wird die Molke mit Hilfe von Vakuum eingedampft und aufkonzentriert, so dass das sogenannte Whey-Konzentrat entsteht.</p><p>Whey-Konzentrat ist demnach die häufigste Proteinpulver-Form auf dem Markt, außerdem gibt es noch Whey-Isolat und Whey-Hydrolysat, die Weiterverarbeitungen des Konzentrats darstellen. &nbsp;</p><p data-empty="true"><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-678fa0b60df623" style=""><h3 class=""><i><i>Qualitätsmerkmale von Whey-Protein</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-194893212f2"><p>Allein aus der Form des Whey-Proteins lassen sich allerdings noch keine Rückschlüsse auf die Qualität ziehen - im Grundsatz gilt, dass die Herkunft der Rohstoffe entscheidend für die Qualität des Proteinpulvers ist.&nbsp;</p><p>Da die Rohstoffherkunft aber für Laien kaum ersichtlich ist, ist es zunächst ratsam, sich an etablierte Marken zu halten, die nicht dem Niedrigpreissegment zuzuordnen sind.</p><p>Ein zweiter, zumindest hilfreicher Hinweis wäre der Aufdruck auf der Dose, dass Rohstoffe aus Deutschland oder einem anderen EU-Land verwendet wurden, mindestens sollte man jedoch beim Hersteller herausfinden können, woher die verwendeten Rohstoffe stammen.&nbsp;</p><p>Ein sehr sicherer Hinweis auf eine hohe Rohstoffqualität ist die Bezeichnung "Weide-Whey" oder der Nachweis, dass die verwendeten Rohstoffe aus Weidehaltung stammen.</p><p>Darüber hinaus ist es notwendig, sich die Kernunterschiede zwischen den unterschiedlichen Whey-Formen klarzumachen um dann besser entscheiden zu können, welche Darreichungsform für einen selbst die richtige ist. Alle haben ihre eigenen Vorzüge und Nachteile, die je nach individuellen Bedürfnissen und Zielen abgewogen werden sollten.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-678fa0b60df623" style=""><h3 class=""><i><i>Whey-Konzentrat, Isolat und Hydrolysat - Unterschiede der Formen&nbsp;</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-678fa0b60df645"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-678fa0b60df652" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df668"><p>Whey-Konzentrat ist die gängigere und oft preiswertere Form von Whey-Protein. Es wird durch einen relativ einfachen Prozess hergestellt, bei dem Molke gefiltert und getrocknet wird, um das Protein zu isolieren. Konzentrat hat in der Regel einen niedrigeren Proteingehalt als Isolat, Allerdings enthält das Konzentrat noch einen höheren Anteil an Kohlenhydraten und Fetten, was ihm eine cremigere Textur und einen milchigen Geschmack verleiht. Zudem ist es laktosehaltiger, aber auch etwas reicher an Lipidkomponenten, Lactoferrin und Peptidfragmenten, die bei der Herstellung von Islolat teils entfernt werden.</p><p>Whey-Isolat durchläuft nämlich einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt, bei dem noch mehr Kohlenhydrate und Fette, aber eben auch andere Mikronährstoffe, entfernt werden. Das Ergebnis ist ein nahezu reines Proteinpulver mit einem höheren Proteingehalt und weniger Kalorien pro Portion. Aufgrund dieser intensiveren Verarbeitung ist Whey-Isolat oft teurer als das Konzentrat.</p><p>Hydrolysat schließlich ist die Whey-Form mit dem aufwändigsten Herstellungsprozess, da hier durch das sogenannte Hydrolyseverfahren Proteine in kleinere Bestandteile gespalten werden, die Molkenproteine werden also praktisch vorverdaut. Die enzymatische Aufspaltung von längeren Proteinketten in Di- und Tripeptide sorgt für eine höhere Bioverfügbarkeit des Wheys. Das bedeutet, dass die im Hydrolysat enthaltenen kurzkettigen Peptide schneller vom Körper aufgenommen werden können. Hydrolysat hat allerdings einen schwierigen Eigengeschmack, was es für die Proteinpulver-Herstellung nicht optimal eignet. Zudem gehen durch den Verarbeitungsprozess die bioaktiven Stoffe in der Molke vollständig verloren. Daher empfehle ich grundsätzlich kein Hydrolysat als Proteinpulver.<br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-678fa0b60df674" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1585" alt="white and green labeled plastic bottle" data-id="1585" width="416" data-init-width="1080" height="277" data-init-height="720" title="Photo by Nature Zen" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/awBT427pSKE.jpg" data-width="416" data-height="277" style="aspect-ratio: auto 1080 / 720;" data-css="tve-u-19489207348" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/awBT427pSKE.jpg 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/awBT427pSKE-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/awBT427pSKE-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/awBT427pSKE-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Das richtige Proteinpulver zu finden, ist nicht einfach<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-678fa0b60df699" style=""><h3 class=""><em>Takeaways: Konzentrat oder Isolat - was ist das richtige für mich?</em><br></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-678fa0b60df6a9" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-678fa0b60df6b4" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df668"><p>Letztlich muss die Entscheidung, ob Konzentrat oder Isolat das richtige sind, auf Basis der individuellen Gegebenheiten getroffen werden. <br></p><p>Whey-Konzentrat eignet sich besonders für Personen, die den Geschmack und die Textur eines cremigen Milchshakes bevorzugen und kein Problem mit Laktose haben. Es kann auch sinnvoll sein, wenn man ein preisgünstigeres Proteinpulver sucht, das zusätzlich einige Nährstoffe der Molke enthält.</p><p>Whey-Isolat ist hingegen ideal für Menschen, die eine möglichst hohe Proteinzufuhr mit minimalen Kalorien anstreben und eventuell Probleme mit Laktose haben. Auch für diejenigen, die eine leichtere, flüssigere Textur bevorzugen, kann das Isolat die bessere Wahl sein.</p><p>Die Wahl zwischen Whey-Konzentrat und Whey-Isolat hängt demnach stark von persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen ab. Auf der Habenseite stehen für das Konzentrat die Textur und der volle Geschmack, der Preis sowie die etwas höhere Nährstoffdichte, wohingegen für Isolat der etwas leichtere Geschmack und der höhere Proteingehalt sprechen.&nbsp;</p><p>Grundsätzlich empfehle ich in meiner Arbeit eine Rotation verschiedener Proteinpulver und Proteinformen. So wird das Risiko für Unverträglichkeitsreaktionen minimiert und die Vorteile unterschiedlicher Whey-Protein bestmöglich ausgespielt. <br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-678fa0b60df6c7">
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	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-678fa0b60df6e0"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-678fa0b60df6f6"><h2 class="" data-css="tve-u-678fa0b60df704" style="text-align: center;">Ernährung mit Funktion? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-678fa0b60df711" data-button-size="s" style="">
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		<title>Was dein Energielevel am Morgen mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun hat &#8211; und was du dagegen tun kannst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 22:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede*r kennt den Begriff des Säure-Basen-Haushaltes. Was sich dahinter verbirgt, weiß hingegen fast niemand. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-677ef90a3d1081"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d10a1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-677ef90a3d10b2" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d10c6"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p><strong>Eine geflügelte Formel von Internet-Gesundheitscoaches ist der sogenannte "Säure - Basen - Haushalt", der über die Ernährung reguliert werden soll.</strong></p><p><strong>Es gibt sogenannte "basische" Ernährungsempfehlungen und Mineralien.</strong></p><p><strong>Tatsache ist jedoch, dass die Ernährung nur ein marginaler Faktor ist, wenn es um den Säure-Basen-Haushalt geht.</strong></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-677ef90a3d10d4" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d10e8"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-677ef90a3d10f7" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1575" alt="" data-id="1575" data-init-width="2048" data-init-height="2048" title="Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy.jpg" data-width="401" data-height="401" data-css="tve-u-19448077c47" style="aspect-ratio: auto 2048 / 2048;" width="401" height="401" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy.jpg 2048w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-300x300.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-1024x1024.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-150x150.jpg 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-768x768.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-1536x1536.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-400x400.jpg 400w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/Gemini_Generated_Image_yuiyydyuiyydyuiy-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Der geheimnisvolle Säure-Basen-Haushalt</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-677ef90a3d1116" style=""><h3 class=""><i><i>Grundlagen des Säure-Basen-Haushalts</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d1123"><p>Der Säure-Basen-Haushalt ist im Grunde ein Sammelbegriff für alle Vorgänge, die den Ph-Wert im Körper im Gleichgewicht halten - nämlich bei einem ph-Wert von konstanten 7.4.</p><p><br>Der menschliche Organismus arbeitet wie eine Chemiefabrik. In jeder einzelnen Körperzelle laufen täglich unzählige chemische Reaktionen ab. Dabei entstehen auch überschüssige Säuren. Damit der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht bleibt, hat der Körper regulierende Mechanismen, sogenannte Puffersysteme. Kommt es zu einer vermehrten Bildung von Säuren, kann das Blut sie neutralisieren.<br><br>Zwar gibt es Lebensmittel - wie beispielsweise Kaffee und Fleisch - die sauer verstoffwechselt werden, allerdings ist das kein ausreichender Faktor, um den Säure-Basen-Haushalt tatsächlich aus dem Gleichgewicht zu bringen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-677ef90a3d1116" style=""><h3 class=""><i><i>Störfaktoren für den Säure-Basen-Haushalt</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-677ef90a3d1134"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-677ef90a3d1144" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d1155"><p>Vor allem nicht im Vergleich mit einem Lebensstil, der geprägt ist von zu wenig Schlaf und langen Arbeitstagen mit vielen Meetings - was den Säure-Basen-Haushalt tatsächlich und nachhaltig stört.<br>Eine nicht optimale Ernährung trägt zusätzlich dazu bei, dass das saure Milieu vom Körper reguliert werden muss, wozu er primär alkalische Mineralien nutzt. Die Mineralien sind notwendig, um Säure zu puffern und so den Ph Wert konstant zu halten.<br>Ein hoher Speicher an Mineralien - v.a. Magnesium und Kalium - erhöht also das Potential des Körpers, den pH-Wert auf Optimum zu halten.<br>Und ein hoher Workload und sportliche Betätigung arbeiten dagegen - weil sie für einen Säureüberschuss sorgen.</p><p>Ein dritter Mechanismus greift im Zusammenhang mit dem ph-Wert: standardmäßig sinkt er nachts ab, weil jetzt die Hauptarbeitszeit der Leber ist, für die ein saures Milieu notwendig ist.<br>Am Morgen nach dem Aufwachen ist es notwendig, den ph-Wert effizient und zeitnah zu regulieren, wozu der Körper auf die angesprochenen alkalischen Mineralien zurückgreift.<br><br>Chronischer Stress, hoher Workload, viel intensive körperliche und sportliche Belastung jedoch sorgen dafür, dass der Mineralienhaushalt bei nicht-optimaler Ernährung defizitär ist - was es dem Körper nach dem Aufwachen nicht erlaubt, Säuren ausreichend zu puffern und somit zu Energie- und Antriebslosigkeit führt.</p><p><br>Man kommt nicht in die Gänge, trinkt Kaffee um Kaffee und schleppt sich durch den Vormittag.<br>Ein nicht vorhandenes oder suboptimales Frühstück tun ihr Übriges, um die Situation eher schlechter als besser zu machen (was häufig durch einen Anstieg an Cortisol überdeckt wird).<br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-194480da674" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1577 tcb-moved-image" alt="" data-id="1577" width="415" data-init-width="1535" height="692" data-init-height="2560" title="nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-scaled.jpg" data-width="415" data-height="692" style="aspect-ratio: auto 1535 / 2560;" data-css="tve-u-194480db915" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-scaled.jpg 1535w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-180x300.jpg 180w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-614x1024.jpg 614w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-768x1281.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-921x1536.jpg 921w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2025/01/nathalie-jaramillo-MJmOYUji6Uw-unsplash-1228x2048.jpg 1228w" sizes="auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Unterstützung am Morgen / Foto von Nathalie Jaramillo auf Unsplash</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-677ef90a3d1169" style=""><h3 class=""><em>Die beste Pflege für deinen Säure-Basen-Haushalt</em><br></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-677ef90a3d1170" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-677ef90a3d1180" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d1155"><p>Die Lösung sind zwei Dinge:<br>Ein Schuss Zitronen- oder Limettensaft nach dem Aufwachen, der zwar sauer schmeckt, aber basisch verstoffwechselt wird.</p><p>Und eine ausreichende Zuführt mit alkalischen Mineralien, allen voran Magnesium und Kalium.<br>Als gesunder Mensch ist im Hinblick auf den pH-Wert somit eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel grünem Gemüse entscheidend.</p><p>Zudem ist es sinnvoll, nach sportlicher Belastung das Kalium gezielt aufzufüllen und außerdem am Abend ausreichend Magnesium zuzuführen - weshalb Magnesium eines der Supplemente ist, die ich standardmäßig in meiner Arbeit verwende.</p><p><br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-677ef90a3d1196">
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		<title>Wieviel Protein sollen wir wirklich essen? Die Referenzmenge für Protein – laut der Wissenschaft (Stand 2024 &#8211; Basics der Ernährung 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 15:49:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Referenzmenge für die Proteinzufuhr, die die DGE veröffentlicht, ist veraltet. Hier steht, was wirklich als Referenz gilt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/referenzmenge-fuer-protein/">Wieviel Protein sollen wir wirklich essen? Die Referenzmenge für Protein – laut der Wissenschaft (Stand 2024 &#8211; Basics der Ernährung 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-6571e1afe06dc1"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06e69"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-6571e1afe06e79" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06e83"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><h5 class="">Wenn man über Ernährung spricht, kommt man aktuell (2024) an einem Thema nicht vorbei: Protein.</h5><p>High Protein-Produkte sind im Trend, Protein wird als Wunderwaffe für viele Probleme gehandelt und Protein-Pulver stehen längst in den Supermark-Regalen. Gleichzeitig warnen Verbraucherzentralen, Fachgesellschaften und die großen Medien regelmäßig vor zu viel Protein und weisen darauf hin, dass wir alle die empfohlenen Verzehrmengen erreichen, ja in den meisten Fällen sogar überschreiten würden.</p><p>Diese empfohlenen Verzehrmengen beziehen sich auf die sogenannte Referenzmenge, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vorgegeben wird. Die DGE ist dabei kein offizielles staatliches Organ, sondern ein eingetragener Verein, der jedoch zu großen Teilen durch Fördermittel des Bundes und zudem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wird.&nbsp;</p><p><strong>0.8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht</strong> ist die "auf Basis neuer wissenschaftlicher Daten" 2017 aktualisierte Vorgabe der DGE für die Zufuhr von Protein <br>(vgl. <a href="https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/" target="_blank">hier</a> sowie die Studiengrundlage von Richter et al. 2019) für Erwachsene.</p><p>Dieser Wert wird auch grundsätzlich in nahezu allen medialen Veröffentlichungen als Referenz herangezogen, wenn es um die empfohlenen Zufuhrmengen von Protein geht.</p><p>Mit 0.8g pro Kilogramm landet man bei 48g Protein für eine 60kg schwere Person, bei 64g für eine 80kg schwere Person. </p><p>Das sind Werte, die mit einer normalen Ernährung durchaus einfach zu erreichen sind. 100g Brot (ca. 10g), 200g Erbsen (ca.10g), 50g Haferflocken (7g), 200g Magerquark (ca. 28g) und 50-75g Scheibenkäse (12-18g) reichen, um auf diesen Proteingehalt zu kommen.</p><p>Aber wie kommt die Zahl eigentlich zustande? <strong>Welche Methode liegt den 0.8g zugrunde?</strong></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-6571e1afe06e95" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06ea3"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-6571e1afe06eb2" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1251" alt="" data-id="1251" data-init-width="2560" data-init-height="1708" title="howtogym-S9NchuPb79I-unsplash" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-scaled.jpg" data-width="401" data-height="268" data-css="tve-u-18c44e443fc" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1708;" width="401" height="268" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-1536x1025.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/12/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Protein: Makronährstoff, an dem sich die Geister scheiden</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6571e1afe06ed3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><span style="font-style: normal;"><i>Die Stickstoffbilanz</i></span></h2><h2 class=""><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06ee2"><p>Die DGE erklärt: "<em>Für Erwachsene ab 19 bis unter 65 Jahren wird der Proteinbedarf mittels Daten aus Stickstoffbilanzstudien bestimmt</em>."</p><p>Bei der Stickstoffbilanz wird die Stickstoffaufnahme ins Verhältnis zur -abgabe im Organismus gesetzt, was, um aussagekräftig zu sein, sehr akkurat und über einen längeren Zeitraum getan werden muss, bei peinlichst genauer Einhaltung eines Speiseplans.</p><p>Proteine, die über die Nahrung aufgenommen werden, bestehen aus Aminosäuren, die wiederum Stickstoff enthalten. Mittels einfacher Berechnung kann nun kalkuliert werden, wieviel Stickstoff über die aufgenommene Proteinmenge konsumiert wird, durch Analyse von Urin, Kot und Schweiß kann analog dazu bestimmt werden, wieviel Stickstoff wieder ausgeschieden wird.</p><p>Das Verhältnis der beiden Werte bezeichnet man als <i>Stickstoffbilanz</i>. Ist diese Bilanz positiv, wird mehr Stickstoff aufgenommen als ausgeschieden wird – der Körper befindet sich demnach in einem Aufbauzustand oder auch anabolen Zustand: es werden mehr Aminosäuren verwertet und eingelagert, als abgebaut werden.</p><p>Im Gegensatz dazu steht die negative Stickstoffbilanz: werden mehr Proteine abgebaut als aufgebaut verliert der Körper mehr Stickstoff, als er aufnimmt. Wir befinden uns in einem katabolen Stoffwechselzustand – beispielsweise während einer Diät.</p><p>Entspricht die aufgenommene Stickstoffmenge hingegen der abgegebenen, spricht man von einer neutralen Stickstoffbilanz – und genau diese neutrale Stickstoffbilanz war in einigen streng kontrollierten Studien bei 0.8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht im Mittel für die untersuchte Personengruppe erreicht.</p><p><strong>Konkret bedeutet das, dass diese Vorgaben auf Daten beruhen, die in einem Laborumfeld anhand einer kleinen Stichprobe gewonnen wurden - und damit eine sehr geringe Aussagekraft haben.</strong></p><p>Stickstoffbilanzstudien sind methodisch fragwürdig und kaum übertragbar auf die Allgemeinbevölkerung, weil wenige Individuen über einen langen Zeitraum in einem Labor festsitzen, kaum Möglichkeiten haben, ihrem Alltag nachzugehen und zudem einen rigorosen Speiseplan verfolgen, der nichts mit ihrer Alltagsernährung zu tun hat - denn tatsächlich ist die Stickstoffbilanz nicht nur abhängig von der Proteindosis, sondern von den zugeführten Lebensmitteln überhaupt (Bartholomae et al 2023).</p><p>Zudem hängt, wie aus der Erklärung schon klargeworden sein sollte, die Stickstoffbilanz sehr eng mit den jeweiligen Lebensumständen zusammen. Krankheit, Stress, körperliche Aktivität, Alter und spezifische Lebensumstände (man denke an die Schwangerschaft) haben enorme Auswirkungen darauf, wieviel Aminosäuren benötigt werden. Gerade das Alter ist hier ein entscheidender Faktor (Phillips 2017): ältere Menschen verwerten Aminosäuren etwas weniger gut, wodurch sich die Stickstoffbilanz verändert.</p><p>All das wird in der Grundlagenempfehlung weitgehend ignoriert.</p><p>Kinder und Jugendliche spielen bei den Studien keine Rolle (vgl. zur Kritik Rand et al. 2003 &amp; Elango et al. 2011), wenn es um Proteinbedarf für ältere Erwachsene (hier nennt die DGE 1g / Kilogramm) geht, nutzt die DGE direkt "Schätzwerte", weil keine empfohlene Zufuhr abgeleitet werden könne.</p><p>Diese Daten als Basis zu nehmen für die Referenzzufuhr des elementarsten Makronährstoffs, der für das Funktionieren unseren gesamten Organismus zuständig ist, ist nicht fragwürdig, es ist unseriös.</p><p>In den letzten Jahrzehnten wurde der Referenzwert von zahlreichen WissenschaftlerInnen angezweifelt und nach oben korrigiert, weil bessere Methoden als die Stickstoffbilanz existieren, die zwar kosten- und aufwandsintensiv, aber dafür auch relativ zuverlässig sind.</p><p><strong>Inzwischen muss es als wissenschaftlicher Konsens gelten, dass die Referenzmenge von 0.8g pro Kilogramm Körpergewicht überholt ist und den Anforderungen einer gesunden Ernährung für alle Altersgruppen nicht gerecht wird</strong> (Phillips et al. 2016; Jäger et al. 2017; Philips et al. 2017).</p><p>Zudem wurde die Befürchtung, eine zu hohe Proteinzufuhr schade den Nieren, für (gesunde) Menschen <em>ad acta</em> gelegt (Siener 2021).</p><p>Inzwischen ist klar bewiesen worden, dass Mengen von 1.2g/KG und mehr erst die positiven Effekte auf Calcium und damit für die Knochen haben, die Protein zugeschrieben werden.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6571e1afe06ed3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2><i>Die aktuellen Erkenntnisse und die wissenschaftliche Datengrundlage</i><span style="font-style: normal;"><i></i></span></h2><h2 class=""><i><i></i></i></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06ee2"><p>Seitdem die Referenzmenge erstmals wissenschaftlich erarbeitet wurde (in den 1980er Jahren), hat sich die Forschung zur Proteinzufuhr erheblich weiterentwickelt.</p><p>So weiß man inzwischen, dass die empfohlene Zufuhr von 0.8g nicht ausreicht, um Muskelgewebe in einem Kaloriendefizit zu erhalten. In einer qualitativ hochwertigen Studie von Cao et al. wurde beispielsweise eine Zufuhr von 0.8g mit 1.6g und 2.4g Protein unter Kalorienrestriktion verglichen und festgestellt, dass die Probanden, die die Referenzmenge (0.8g) aßen, nicht nur mehr Muskulatur verloren, sondern zudem <i>weniger</i> Fettmasse verloren als die beiden Kontrollgruppen (deren Ergebnisse ähnlich waren) (Cao et al. 2014).</p><p>Longland et al. untersuchten die Kalorienzufuhr bei Übergewichtigen und stellten fest, dass eine höhere (2.4g) Proteinzufuhr gegenüber einer niedrigeren (1.2g) dazu führte, dass – wie zu erwarten – mehr Muskulatur aufgebaut wurde, während die Gruppe mit 1.2g ihre Muskulatur – obwohl trainiert wurde – nur erhalten konnte. Interessanterweise verlor die Gruppe, die <i>mehr</i> Protein aß, aber mehr Körperfett (Longland 2016).</p><p>Für ältere Menschen birgt die Referenzmenge sogar ein gewisses Risiko einer verstärkten Sarkopenie, d.h. einem übermäßigen Muskelverlust, der zur fortschreitenden Immobilität im Alter beiträgt (Morley et al. 2010; Aragon et al. 2023) und der keinesfalls naturgegeben ist, sondern dem entgegengewirkt werden kann (Aragon et al. 2023).</p><p>In großen <i>Position Stands</i> (also Papieren, bei denen sich ExpertInnen auf ihrem Gebiet auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner einigen) formulierten bereits vor 10 Jahren gleich zwei Forschungsgruppen unabhängig voneinander Mindestmengen von 1-1.2g/kg für gesunde ältere Menschen und 1.2-1.5g/kg für ältere Menschen mit Mangelernährung oder chronischen Krankheiten, was mittlerweile sogar bis auf 2g erhöht wurde (Deutz et al. 2014; Bauer et al. 2013; Kiesswetter 2020, Phillips et al. 2022).</p><p>Wenn ältere Menschen (65+) Muskeln nicht nur nicht verlieren, sondern ggfs. sogar aufbauen möchten – was im Alter wie eine Lebensversicherung wirkt – ist, wie eine große Meta-Analyse über 74 Einzelstudien kürzlich herausgefunden hat, eine Proteinzufuhr von 1.2-1.6g/kg notwendig (Nunes 2022).</p><p>Sobald man nämlich die Proteinzufuhr im Kontext des Sports betrachtet, wird die tradierte Referenzmenge vollkommen unglaubwürdig. Schon 2012 haben Cermak et al. (Cermak 2012) in einer großen Meta-Analyse (22 Studien) festgestellt, dass trotz einer Zufuhr von 1.2g Protein pro Kilogramm eine zusätzliche Gabe von 50g Protein am Tag (was dann einer Gesamtzufuhr von 1.6-1.8g entsprechen würde) Muskel- und Kraftaufbau signifikant erhöhte.</p><p>2018 veröffentlichten Morton et al. (Morton et al. 2018) eine Meta-Analyse über 49 Einzelstudien, in der sie 1.6g Protein als <i>sweet spot</i> für den Muskelaufbau herausarbeiteten, jedoch mit dem Hinweis darauf, dass erfahrene Trainierende sich eher an 2.2g orientieren sollten, um optimale Effekte zu erzielen.</p><p>Nunes et al. (2022) kamen in ihrer Meta-Analyse zu dem Schluss, dass Trainierende unter 65 für optimalen Muskel- und Kraftaufbau mehr als 1.6g Protein zuführen sollten.</p><p>In einer kürzlichen erschienenen randomisierten Kontrollstudie schließlich verglichen ForscherInnen die Zufuhr von 1.6g Protein mit der von 3.2g / Kilogramm hinsichtlich des Effekts auf Muskelaufbau. Nur im Bezug auf die maximale Kraftentwicklung hatte die High-Protein-Gruppe hier Vorteile, ansonsten gab es hinsichtlich Muskel- und Kraftentwicklung keine signifikanten Unterschiede (Bagheri et al. 2023) – was allerdings damit zu erklären ist, dass die Trainierenden nur moderat fortgeschritten waren und das Trainingsalter, wie schon Morton et al. herausgestellt hatten, den Bedarf mitbestimmt.</p><p><strong>Damit liegt der grundsätzliche Richtwert für die Proteinzufuhr bei 1.6g pro Kilogramm Körpergewicht</strong> – sobald jedoch die Belastung durch Training höher ist oder die Gesamtkalorienzufuhr niedriger (also in einem Defizit gegessen wird), müssen wir diesen Wert signifikant nach oben korrigieren.</p><p>Hector / Phillips (2018) erweitern die Range nach oben von 1.6-2.4g für einen solchen Fall, Helms et al. gehen mit 2.1-3.2g noch höher (Helms 2014).</p><p>Im Bereich des ambitionierten Bodybuildings müssen wir mit Zahlen von 2.7-3.3g/kg rechnen (Chappell 2018).</p><p>Dementsprechend empfehlen die aktuellen Position Stands von einschlägigen ExpertInnen durchweg zumindest 2.0g pro Kilogramm für SportlerInnen (Jäger et al. 2017; Thomas et al. 2016).</p><p>Schließlich lässt sich die Proteinzufuhr noch vor dem Hintergrund von Körperfettreduktion / Body Composition betrachten. Entgegen der landläufigen Meinung, dass mehr Kalorien immer mehr Körperfett bedeuten würde, liegen im Fall von Protein die Dinge etwas anders.</p><p>Denn konkret ist es so, dass der Körperfettverlust bei gleichzeitigem Aufbau von Muskulatur am zuverlässigsten funktioniert, wenn die Proteinzufuhr sehr hoch ist.</p><p>In einer experimentellen Studie aus 2015 konnte festgestellt werden, dass Trainierende, die 3.4g Protein aßen gegenüber denen, die nur 2.3g aßen, mehr Körperfett verlieren konnten – auch wenn sie faktisch mehr Kalorien zu sich nahmen (Antonio et al. 2015). Dieses Phänomen ist in vielen Beobachtungsstudien zu sehen, der <i>Sweet Spot</i> um davon zu profitieren liegt bei 2.6-3.5g/Kilogramm (Antonio 2016).</p><p>Bedenken hinsichtlich einer hohen Proteinzufuhr sind, nach allem was wir aktuell wissen, nicht notwendig (Antonio 2016; Antonio 2016, (1); Antonio 2018).</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6571e1afe06ed3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><em>Zusammenfassung: Die Verabschiedung der 0.8g</em> und die aktualisierten Referenzmengen<i></i><span style="font-style: normal;"><i></i></span></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06ee2"><p>Wie die obigen Daten zeigen, sind Zufuhrempfehlungen von weniger als 1.2g Protein generell kein Thema mehr in der aktuellen Literatur. Jüngst (2016 &amp; 2022) haben Phillips et al. als Standardwert für die Allgemeinbevölkerung 1.2-1.6g/KG herausgearbeitet, womit sie noch im moderaten Bereich des Spektrums der Wissenschaft liegen (Phillips et al 2016).</p><p>Forschungsarbeiten, die neuere Methoden zur Aminosäurenverstoffwechslung verwenden, kommen zu allgemeinen Empfehlungen von 2g / Kilogramm, auch solche Arbeiten, denen es um Vermeidung von Sarkopenie geht oder die ein Interesse an einer Appetitkontrolle haben, veranschlagen Werte, die eher im Bereich von 2g und darüber liegen (Roberts 2018; Mazzulla et al. 2020).</p><p>Im klinischen Setting zeigen erste Übersichtsarbeiten inzwischen ebenfalls, dass gerade für chronisch kranke und immunsupprimierte PatientInnen 2-2.5g Protein notwendig zu sein scheinen (Hoffer 2012).</p><p>Fakt ist demnach: <strong>Die Referenzwerte der DGE sind veraltet. Sie sind nicht "auf Basis neuer wissenschaftlicher Daten" entwickelt.</strong></p><p>Anhand der hier vorgestellten Daten und den Beobachtungen aus der Praxis haben wir in den vergangenen 15 Jahren folgende Referenzwerte für die Proteinzufuhr entwickelt, die sich alle auf gesunde Menschen mit normaler Nierenfunktion beziehen:</p><p><strong>Grundsätzliche Empfehlung für Erwachsene sind 1.2-1.6g/Kilogramm, mit einer eindeutigen Tendenz zu 1.6g.</strong></p><p><strong>Ältere Menschen Ü65 1.5g-2g/kg </strong></p><p><strong>VeganerInnen 2.2g-2.5g/kg</strong></p><p><strong>SportlerInnen mind. 2g/kg</strong>, jedoch nach oben zu erweitern je nach individueller Bedarfslage.</p><p>In einem <b>Kaloriendefizit</b>
<b>2g+, eher bis zu 3g oder mehr</b></p><p><b>Body Comp / Body Re-Comp </b>(Muskelaufbau &amp; Körperfettverlust)<b> 2.6-3.4g/kg</b></p><p><b>Krankheit 2-2.5g</b></p><p><b></b><br></p><h3 class=""><strong><em>Übersicht Verzehrempfehlungen Protein in Gramm pro Kilogramm Körpergewicht (Stand 2024)*</em></strong></h3><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="307"><p><strong>Personengruppe</strong></p></td><td valign="top" width="307"><p><strong>Proteinmenge</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>Erwachsene, durchschnittl. aktiv, gesund</p></td><td valign="top" width="307"><p>1.2-1.6g; Tendenz zu 1.6g</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>Ältere Menschen, 65+</p></td><td valign="top" width="307"><p>1.5g-2g</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>VeganerInnen</p></td><td valign="top" width="307"><p>2.2-2.5g</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>SportlerInnen</p></td><td valign="top" width="307"><p>Mind. 2g, nach oben zu erweitern nach Umfang</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>Diät / Kaloriendefizit</p></td><td valign="top" width="307"><p>2g+, eher 3g oder mehr</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>Body Comp &amp; Body Re-Comp (Muskelaufbau &amp; Körperfettverlust)</p></td><td valign="top" width="307"><p>2.6-3.4g</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p>Krankheit, chronische Erkrankungen</p></td><td valign="top" width="307"><p>2-2.5g</p></td></tr></tbody></table><div class="tcb-plain-text">*alle hier angegebenen Referenzmengen beziehen sich auf Menschen mit gesunder Nierenfunktion. Bei eingeschränkter Nierenfunktion können die Mengen abweichen und sollten individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text"><br></div><p>All diese Referenzwerte beruhen auf aktueller (Stand 2024) Forschungsliteratur und müssen für den individuellen Fall ggfs. noch einmal angepasst werden. Tatsache ist jedoch, dass wir uns inzwischen von Empfehlungen wie 0.8g weit entfernt haben sollten.</p><p>Viel Erfolg mit der Umsetzung der Proteinzufuhr in der Praxis!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-6571e1afe06f39" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-6571e1afe06f47" style=""><div class="tcb-col"><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-6571e1afe06f73"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-6571e1afe06f85" style=""><h4 class="" style="text-align: left;"><br></h4><h2 class=""><strong>Literatur / Referenzen</strong></h2></div></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06f91"><div class="tcb-plain-text">Antonio J, Ellerbroek A, Silver T, Orris S, Scheiner M, Gonzalez A, Peacock CA. A high protein diet (3.4 g/kg/d) combined with a heavy resistance training program improves body composition in healthy trained men and women--a follow-up investigation. J Int Soc Sports Nutr. 2015 Oct 20;12:39.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Antonio J, Ellerbroek A, Silver T, Vargas L, Peacock C. The effects of a high protein diet on indices of health and body composition--a crossover trial in resistance-trained men. J Int Soc Sports Nutr. 2016 Jan 16;13:3.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Antonio J, Ellerbroek A, Silver T, Vargas L, Tamayo A, Buehn R, Peacock CA. A High Protein Diet Has No Harmful Effects: A One-Year Crossover Study in Resistance-Trained Males. J Nutr Metab. 2016;2016:9104792.(1)</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Antonio, Jose &amp; Ellerbroek, Anya. (2018). Case reports on well-trained bodybuilders: Two years on a high protein diet. Journal of Exercise Physiology Online. 21. 14-24.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Aragon AA, Tipton KD, Schoenfeld BJ. Age-related muscle anabolic resistance: inevitable or preventable? Nutr Rev. 2023 Mar 10;81(4):441-454.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Bagheri R, Kargarfard M, Sadeghi R, Scott D, Camera DM. Effects of 16 weeks of two different high-protein diets with either resistance or concurrent training on body composition, muscular strength and performance, and markers of liver and kidney function in resistance-trained males. J Int Soc Sports Nutr. 2023 Dec;20(1):2236053.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Bartholomae E, Johnston CS. Nitrogen Balance at the Recommended Dietary Allowance for Protein in Minimally Active Male Vegans. Nutrients. 2023; 15(14):3159.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Bauer J, Biolo G, Cederholm T, Cesari M, Cruz-Jentoft AJ, Morley JE, Phillips S, Sieber C, Stehle P, Teta D, Visvanathan R, Volpi E, Boirie Y. Evidence-based recommendations for optimal dietary protein intake in older people: a position paper from the PROT-AGE Study Group. J Am Med Dir Assoc. 2013 Aug;14(8):542-59.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Cao JJ, Pasiakos SM, Margolis LM, Sauter ER, Whigham LD, McClung JP, Young AJ, Combs GF Jr. Calcium homeostasis and bone metabolic responses to high-protein diets during energy deficit in healthy young adults: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2014 Feb;99(2):400-7.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Cermak NM, Res PT, de Groot LC, Saris WH, van Loon LJ. Protein supplementation augments the adaptive response of skeletal muscle to resistance-type exercise training: a meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2012 Dec;96(6):1454-64.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Chappell AJ, Simper T, Barker ME. Nutritional strategies of high level natural bodybuilders during competition preparation. J Int Soc Sports Nutr. 2018 Jan 15;15:4.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Protein, online: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/ (7.12.2023).</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Deutz NE, Bauer JM, Barazzoni R, Biolo G, Boirie Y, Bosy-Westphal A, Cederholm T, Cruz-Jentoft A, Krznariç Z, Nair KS, Singer P, Teta D, Tipton K, Calder PC. Protein intake and exercise for optimal muscle function with aging: recommendations from the ESPEN Expert Group. Clin Nutr. 2014 Dec;33(6):929-36.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Elango, R., Humayun, M. A., Ball, R. O., &amp; Pencharz, P. B. (2011). Protein requirement of healthy school-age children determined by the indicator amino acid oxidation method. The American Journal of Clinical Nutrition, 94(6), 1545-1552.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Hector AJ, Phillips SM. Protein Recommendations for Weight Loss in Elite Athletes: A Focus on Body Composition and Performance. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2018 Mar 1;28(2):170-177.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Helms ER, Zinn C, Rowlands DS, Brown SR. A systematic review of dietary protein during caloric restriction in resistance trained lean athletes: a case for higher intakes. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2014 Apr;24(2):127-38.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Hoffer LJ, Bistrian BR. Appropriate protein provision in critical illness: a systematic and narrative review. Am J Clin Nutr. 2012 Sep;96(3):591-600.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Jäger R, Kerksick CM, Campbell BI, Cribb PJ, Wells SD, Skwiat TM, Purpura M, Ziegenfuss TN, Ferrando AA, Arent SM, Smith-Ryan AE, Stout JR, Arciero PJ, Ormsbee MJ, Taylor LW, Wilborn CD, Kalman DS, Kreider RB, Willoughby DS, Hoffman JR, Krzykowski JL, Antonio J. International Society of Sports Nutrition Position Stand: protein and exercise. J Int Soc Sports Nutr. 2017 Jun 20;14:20</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Kiesswetter, E. (2020). Mangelernährung im alter – screening und assessment. DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift, 145(18), 1299-1305.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Longland TM, Oikawa SY, Mitchell CJ, Devries MC, Phillips SM. Higher compared with lower dietary protein during an energy deficit combined with intense exercise promotes greater lean mass gain and fat mass loss: a randomized trial. Am J Clin Nutr. 2016 Mar;103(3):738-46.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Mazzulla M, Abou Sawan S, Williamson E, Hannaian SJ, Volterman KA, West DWD, Moore DR. Protein Intake to Maximize Whole-Body Anabolism during Postexercise Recovery in Resistance-Trained Men with High Habitual Intakes is Severalfold Greater than the Current Recommended Dietary Allowance. J Nutr. 2020 Mar 1;150(3):505-511.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Morley JE, Argiles JM, Evans WJ, Bhasin S, Cella D, Deutz NE, Doehner W, Fearon KC, Ferrucci L, Hellerstein MK, Kalantar-Zadeh K, Lochs H, MacDonald N, Mulligan K, Muscaritoli M, Ponikowski P, Posthauer ME, Rossi Fanelli F, Schambelan M, Schols AM, Schuster MW, Anker SD; Society for Sarcopenia, Cachexia, and Wasting Disease. Nutritional recommendations for the management of sarcopenia. J Am Med Dir Assoc. 2010 Jul;11(6):391-6.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Morton RW, Murphy KT, McKellar SR, Schoenfeld BJ, Henselmans M, Helms E, Aragon AA, Devries MC, Banfield L, Krieger JW, Phillips SM. A systematic review, meta-analysis and meta-regression of the effect of protein supplementation on resistance training-induced gains in muscle mass and strength in healthy adults. Br J Sports Med. 2018 Mar;52(6):376-384.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Nunes EA, Colenso-Semple L, McKellar SR, Yau T, Ali MU, Fitzpatrick-Lewis D, Sherifali D, Gaudichon C, Tomé D, Atherton PJ, Robles MC, Naranjo-Modad S, Braun M, Landi F, Phillips SM. Systematic review and meta-analysis of protein intake to support muscle mass and function in healthy adults. J Cachexia Sarcopenia Muscle. 2022 Apr;13(2):795-810.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Phillips SM, Chevalier S, Leidy HJ. Protein "requirements" beyond the RDA: implications for optimizing health. Appl Physiol Nutr Metab. 2016 May;41(5):565-72. doi: 10.1139/apnm-2015-0550.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Phillips SM. Current Concepts and Unresolved Questions in Dietary Protein Requirements and Supplements in Adults. Front Nutr. 2017 May 8;4:13.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Phillips, SM, Chevalier S, Leidy HJ. 2022. Correction: Protein “requirements” beyond the RDA: implications for optimizing health. Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism. 47(5): 615-615.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Rand et al., Meta-analysis of nitrogen balance studies for estimating protein requirements in health adults. Am.J.Nutr 77(1):109-127, 2003.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Richter, Margrit, Kurt Baerlocher, Jürgen M. Bauer, Ibrahim Elmadfa, Helmut Heseker, Eva Leschik-Bonnet, Gabriele Stangl, Dorothee Volkert, Peter Stehle, on behalf of the German Nutrition Society (DGE); Revised Reference Values for the Intake of Protein. Ann Nutr Metab 5 April 2019; 74 (3): 242–250.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Roberts J, Zinchenko A, Mahbubani K, Johnstone J, Smith L, Merzbach V, Blacutt M, Banderas O, Villasenor L, Vårvik FT, Henselmans M. Satiating Effect of High Protein Diets on Resistance-Trained Subjects in Energy Deficit. Nutrients. 2018 Dec 28;11(1):56.</div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Siener, R. Nutrition and Kidney Stone Disease. Nutrients 2021, 13, 1917. <a href="https://doi.org/10.3390/nu13061917" class="" style="outline: none;">https://doi.org/10.3390/nu13061917</a></div><div class="tcb-plain-text"><br></div><div class="tcb-plain-text">Thomas DT, Erdman KA, Burke LM. American College of Sports Medicine Joint Position Statement. Nutrition and Athletic Performance. Med Sci Sports Exerc. 2016 Mar;48(3):543-68.</div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-6571e1afe06fa4">
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