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	<title>Übungsauswahl Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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	<title>Übungsauswahl Archive - Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</title>
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		<title>#waldzeit: Unser Kurssystem – Die Standards für Level 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 14:31:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst zu uns in den Wald kommen und bist dir nicht sicher, wie fit du sein musst? Lies hier das Anforderungsprofil nach. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/waldzeit-unser-kurssystem-level-2/">#waldzeit: Unser Kurssystem – Die Standards für Level 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66d86c3711f7b1"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f7f8"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66d86c3711f802" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f812"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Die #waldzeit ist eine der bekanntesten Outdoor-Fitness-Reihen in Stuttgart und du bist auf dieser Seite, weil du entweder schon regelmäßige*r TeilnehmerIn bist oder weil du dich fragst, ob unser Outdoor-Gruppentraining im Degerlocher Wald in Stuttgart das richtige für dich ist. &nbsp;</p><p>Was passiert in unseren Outdoor-Trainings und welche Voraussetzungen solltest du mitbringen, um teilnehmen zu können?</p>&nbsp;Die Anforderungen sind nicht zwingend, sondern mehr eine Orientierung, was es sich lohnen würde, vor dem Besuch der ersten #waldzeit zu trainieren.</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66d86c3711f824"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1417" alt="" data-id="1417" width="750" data-init-width="2560" height="500" data-init-height="1707" title="IMG_0244" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-scaled.jpg" data-width="750" data-height="500" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1707;" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-1536x1024.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/04/IMG_0244-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Die #waldzeit in Stuttgart - Sport und Spaß im Freien</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Was machen wir?</h3><p>Wir geben seit mehr als 10 Jahren Outdoor-Kurse, die sich thematisch unter dem Oberbegriff „Functional Fitness“ zusammenfassen lassen.</p><p>Für uns hat das immer bedeutet, ein Fitnesskonzept zu vertreten und zu entwickeln, was es TeilnehmerInnen ermöglicht, dreidimensional `fit` zu sein, das heißt, einen gewissen Kraftstandard zu erreichen, eine grundlegende Ausdauer zu besitzen und ein Mindestmaß an Beweglichkeit aufbringen zu können. Diese Idee ist weder neu noch innovativ, die Trainingswissenschaft, v.a. aus dem osteuropäischen Raum, kennt sie lange als <i>General Physical Preparedness</i> – GPP:</p><p>Die Fähigkeit, den meisten (körperlichen) Herausforderungen des Lebens sicher und selbstbewusst begegnen zu können.</p><p>Über die Jahre hat dieses GPP-Konzept viele neue, trendige Namen bekommen – Functional Training, CrossFit, zuletzt „Hybrid-Training“. Grob gesprochen liegt allem dieselbe Grundidee zu Grunde: verschiedene Aspekte körperlicher Leistungsfähigkeit gleichermaßen zu entwickeln und zu verbessern, um möglichst umfassend trainiert zu sein.</p><p>Generalismus vor Spezifizität – genau das liegt auch unserem Kurssystem zu Grunde.</p><p>Was wir mit unseren TeilnehmerInnen erreichen möchten, ist ein Level an GPP, was es ermöglicht, allen Herausforderungen des Alltags bestmöglich begegnen und, wenn das gewünscht ist, spezifische sportliche Ziele auf einer soliden Basis angehen zu können.</p><p>Allerdings hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls gezeigt, dass nicht alle TeilnehmerInnen mit demselben Hintergrund starten – was für uns Grund genug war, unsere Kurse spezifischer auszurichten, um für die einzelnen AthletInnen bestmögliche Resultate erzielen zu können.</p><p>Welcher Kurs ist der richtige für mich und was muss ich können, um teilnehmen zu können?&nbsp; - das ist die weitaus häufigste Frage, wenn sich jemand zu unseren Kursen anmelden möchte oder sich für die Teilnahme interessiert.</p><p>Wir haben deshalb ein klar strukturiertes Level-System entwickelt, was darüber Auskunft gibt, welcher Kurs der richtige ist und wo man aufgrund des gegenwärtigen Leistungsstandes einsteigen sollte.</p><p>Derzeit gibt es <strong>Kurse für 3 Level:</strong></p><p><strong>FitnesseingsteigerInnen und Wieder-EinsteigerInnen</strong> werden sich in unseren <strong>Level 1 Kursen </strong>am besten aufgehoben fühlen: <i>Hybrid Training</i> Beginner sowie der <i>Community Run</i>.</p><p>Für all diejenigen, die <strong>regelmäßig Sport in ihrer Freizeit machen</strong> und einen fordernden <strong>Ausgleich mit Spaß zum Alltag</strong> suchen, gibt es die <strong>Level 2 Kurse</strong>: <i>Strength &amp; Power</i>.</p><p><strong>Ambitionierte SportlerInnen</strong>, die tatsächlich trainieren möchten und strukturiert und zielgerichtet Fortschritt erzielen möchten, eignet sich unser <strong>Level 3 </strong>am besten – <em>Hybrid Training Athletes</em>. Bitte lies jedoch unbedingt das Anforderungsprofil für diesen Kurs.</p><p>Wir unterscheiden dabei grundsätzlich die Kategorien <i>Ausdauer </i>und <i>Kraft</i> sowie <i>Skill </i>und <i>Capacity</i>. Während <i>Ausdauer </i>und <i>Kraft</i> selbsterklärend sein sollten und die Standards angeben, die im Bereich Ausdauer oder Kraft erreicht sein sollten, um problemlos teilnehmen zu können, sind Skill und Capacity erklärungsbedürftige Kategorien.</p><p>Unter <i>Skill</i> fassen wir generell Übungen, die zumindest bekannt sein sollten, in denen aber keine bestimmte Leistung abgerufen werden muss. Unter der Kategorie <i>Capacity</i> fassen wir die Menge an Arbeit, die jemand in der Lage sein sollte zu verrichten, um am Kurs teilzunehmen. Ein Beispiel: wer keine 15 Minuten am Stück durch den Wald spazieren kann, ohne eine Pause zu machen, wird in unseren Kursen wenig Freude haben, weil schon der Weg zur Trainingsstätte 10 Minuten Fußweg erfordert. Daher ist es sinnvoll, vorher darüber zu reflektieren, wieviel körperliche Arbeit man aktuell leisten kann und ob das ausreichend ist, um im jeweiligen Level problemlos mithalten zu können.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_responsive_video thrv_wrapper tcb-lazy-load tcb-lazy-load-custom" data-rel="0" data-aspect-ratio="9:16" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=w4KcebA7Df8" data-type="custom" data-no-download="1" data-float="false" data-aspect-ratio-default="1" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f834">
	

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</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66d86c3711f843" style=""><h3 class="">Die Standards für die Level 1-Kurse (Hybrid Training Beginner &amp; Community Run)</h3></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66d86c3711f857" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1564" alt="" data-id="1564" width="582" data-init-width="1134" height="1035" data-init-height="2016" title="IMG-20240902-WA0014" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014.jpg" data-width="582" data-height="1035" style="aspect-ratio: auto 1134 / 2016;" data-css="tve-u-191bd6d70bb" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014.jpg 1134w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014-169x300.jpg 169w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014-576x1024.jpg 576w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014-768x1365.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240902-WA0014-864x1536.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Rucking</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f870"><p>Unser Strength &amp; Power Kurs ist der beliebteste der Woche. Wir trainieren hier wirklich allumfassend und dreidimensional und versuchen möglichst viele Aspekte von Fitness abzudecken. Das Niveau ist so angelegt, dass all diejenigen, die einigermaßen regelmäßig Sport machen, einsteigen können und auf ihre Kosten kommen. Trainiert wird sowohl die Kraft, die Ausdauer, aber auch Beweglichkeit und Schnelligkeit.</p><p>Die <strong>Ausdauer-Standards</strong> im Überblick (ein Klick auf den Übungsnamen öffnet ein Video zur Ausführung):</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class=""><tbody><tr><td valign="top" width="151"><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Übungsname</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>Standard</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>Zeit / Gewicht </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Rucking (Wandern m. Rucksack)</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>60 Min am Stück</p></td><td valign="top" width="151"><p>10kg (m) / 6kg (fem)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Laufen</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>5km</p></td><td valign="top" width="151"><p>&lt;30 Min.</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Tempo (Top Speed) </em></p></td><td valign="top" width="151"><p>1km</p></td><td valign="top" width="151"><p>&lt;5 Min</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Tempo (Repeated Effort)</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>400m</p></td><td valign="top" width="151"><p>&lt;2 Min., wiederholbar</p></td></tr></tbody></table></td></tr></tbody></table><p><br></p><p>Die <strong>Kraft-Standards</strong> im Überblick:</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class=""><tbody><tr><td valign="top" width="151"><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Übungsname</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>Standard</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>Zeit / Gewicht </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Push Up / Liegestütz</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>10+ (m) / 5 (fem)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Pull Up / Klimmzug</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>5 (m) / 5 (fem – mit Band)</p></td><td valign="top" width="151"><p>Bandunterstützung nach Körpergewicht</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Goblet Squat</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>3x12-15</p></td><td valign="top" width="151"><p>24kg (m) / 16kg (fem)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Kettlebell Swing </em></p></td><td valign="top" width="151"><p>75 in max. 5 Min.</p></td><td valign="top" width="151"><p>24kg (m) / 16kg (fem)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Standing KB Press</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>3x6-8 / Arm</p></td><td valign="top" width="151"><p>16kg (m) / 10kg (fem)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Rear Foot Elev Split Squats / Kniebeugen hint. Fuß erhöht</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>20/Bein</p></td><td valign="top" width="151"><p>Am Stück</p></td></tr></tbody></table></td></tr></tbody></table><p><br></p><p>Die <strong>Capacity-Standards</strong> im Überblick:</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Zirkel – Little Cindy</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>mind. 8 Rds.</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Pull Ups (m) / Banded Pull Ups od. TRX Rows (fem)</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>5</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Incline / High Incline Push Ups (Beginner Push Ups)</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>10</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><i>Air Squats</i></p></td><td valign="top" width="151"><p>15</p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>10 Min. – so viele Rd. wie möglich </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Musc Endurance </strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Burpees</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>50 in 4 Min.</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em> </em></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Hybrid Training – 10 Rds. Of Pain</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p>max. 30 Min.</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>KB Swings</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>10</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>24 (m) / 16 (fem)</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Bodyweight Overhead Squats</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>10</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Laufen</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>200m</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Goblet Thrusters</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>5</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>24 / 16 </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Burpees</em></p></td><td valign="top" width="151"><p>5</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong>mit Ablegen (fem)</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em> </em></p></td><td valign="top" width="151"><p>x10 Rds.</p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr></tbody></table><p><br></p><p>Die <strong>Skills</strong> im Überblick:</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Kettlebell</strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Goblet Clean</em></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Goblet Press</em></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><i>Goblet Thruster</i></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><strong>Bodyweight </strong></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Single Leg Squat Variation (Shrimp, Pistol, Skater…)</em></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Push Ups versch. Griffvariationen </em></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Sprünge &amp; Sprungvariationen</em></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="151"><p><em>Handstand Hold ag. Wall</em></p></td><td valign="top" width="151"><p><strong> </strong></p></td></tr></tbody></table><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f870"><p>Viel Erfolg in den Level 2 Kursen der #waldzeit!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66d86c3711f886">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-66d86c3711f898"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66d86c3711f8a8"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66d86c3711f8b6"><h2 class="" data-css="tve-u-66d86c3711f8c6" style="text-align: center;">Rückfragen zur #waldzeit?</h2><h2 class="" data-css="tve-u-66d86c3711f8c6" style="text-align: center;">Sprich mit uns. <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-66d86c3711f8d9" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-66d86c3711f8e9">Lass uns darüber reden (kurz).</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66d86c3711f8f4" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Basics des Trainings 3: Pausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 14:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die grundlegenden Parameter des Krafttrainings: Pausen sind wohl der Aspekt in der Programmplanung, der am häufigsten ignoriert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/basics-des-trainings-3-pausen/">Basics des Trainings 3: Pausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66d70b7e5051c1"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66d70b7e5051e8"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66d70b7e5051f8" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505201"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p><em>(Dieser Artikel ist Teil einer Serie über Basics des Trainings. Die ersten beiden Teile sind </em><a href="https://teamtarek.de/basics-des-trainings-tempo/" target="_blank"><em>hier </em></a><em>und </em><a href="https://teamtarek.de/basics-des-trainings-2-satze-wiederholungen/" target="_blank"><em>hier</em></a><em> nachzulesen.)</em><br></p><p>Wenn ich Trainingspläne herausgebe, steht in aller Regel neben dem Übungsnamen, der Anzahl der Sätze und Wiederholungen und dem Tempo eine sehr wichtige Information im Plan, die grundsätzlich ignoriert wird: die Pause.</p><p>Der Begriff <i>Pause</i> hat in der Trainingswissenschaft unterschiedliche Bedeutungen, die häufigste Begriffsverwendung ist jedoch diejenige, die Pause als den Zeitraum zwischen zwei Sätzen derselben Übung bezeichnet.</p><p>Konkret:</p><p><i>[Übungsname]</i></p><p><i>4* 5 @[Gewichtsangabe]</i></p><p><i>Tempo: 41x1</i></p><p><i><strong>120s Pause </strong>&nbsp;</i></p><p>Verschiedentlich nutze ich auch eine Intra-Set-Pause oder eine Pause in der Tempo-Bezeichnung (näheres hierzu siehe im entsprechenden Beitrag zum Tempo). Die Intra-Set-Pause ist insofern eine Besonderheit der Pause, als sie innerhalb eines Satzes verwendet wird zwischen einzelnen Wiederholungen – klassischerweise im sogenannten Cluster-Set. Bei der Intra-Set-Pause pausiere ich <i>innerhalb</i> eines Satzes, was es mir erlauben soll, innerhalb eines Satzes mehr Wiederholungen mit einem bestimmten Gewicht zu absolvieren, als es mir eigentlich möglich wäre – es handelt sich also um eine fortgeschrittene Technik, die innerhalb der Basics des Trainings nicht tiefgreifender erklärt werden muss.</p><p>Die Satzpause allerdings, wie sie oben definiert wurde, ist von elementarer Bedeutung. Sie ist, um genau zu sein, der vielleicht unterschätzteste Parameter in der Trainingsplanung.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-66d70b7e505214" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505221"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66d70b7e505237" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1171" alt="" data-id="1171" data-init-width="373" data-init-height="394" title="Screenshot 2022-09-05 174822.PNG" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/09/Screenshot-2022-09-05-174822.PNG.jpg" data-width="401" data-height="424" data-css="tve-u-66d70b7e505248" style="aspect-ratio: auto 373 / 394;" width="401" height="424" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/09/Screenshot-2022-09-05-174822.PNG.jpg 373w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/09/Screenshot-2022-09-05-174822.PNG-284x300.jpg 284w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Beispiel eines Trainingsplans mit Pausenangaben</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66d70b7e505256" style=""><h3 class="">Warum ist die Pause so wichtig?<i><i></i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505264"><p>Der intuitive Weg der meisten Personen ist, eine Pause zu machen genau so lange, bis „man wieder kann“ – in der Regel heißt das, bis die Atmung sich normalisiert hat und man wieder ausreichend Luft bekommt. Dieser kardiovaskuläre Aspekt ist jedoch nur <i>einer</i> von vielen, die entscheidend sind – und zudem der, der sich am schnellsten erholt. Nach einer Übung wieder ausreichend Luft zu bekommen, geht relativ schnell.</p><p>Andere Aspekte brauchen jedoch länger – die neuronalen Komponenten einer Übung nämlich. Das bezieht sich auf Aspekte wie die Atmung richtig zu steuern, dem Körper zu signalisieren, ausreichend Körperspannung aufzubauen, die Becken- und Fußstellung zu kontrollieren, vollen Fokus auf eine Aufrichtung der Brustwirbelsäule zu legen und so weiter. Neuronal ist das deshalb, weil es Befehle sind, die vom Kopf an die einzelnen Körperteile ausgegeben und dort verarbeitet werden müssen. Und diese Kaskade von Befehlen benötigt Ressourcen vor allem kognitiver und koordinativer Art, die nicht nach dreimaligem Durchatmen wieder vorhanden sind.</p><p>Genau das ist der Grund, warum die intuitive Art des Pausierens häufig dazu führt, dass die letzten Sätze einer Übung immer schlechter werden, dass die Form leider und das Verletzungsrisiko steigt.</p><p>Darüber hinaus haben diese unter zu hoher Ermüdung und zu geringer Erholung ausgeführten Sätze auch keinen positiven Trainingseffekt: wir werden nicht besser bzw. erzielen keinen Fortschritt – sondern einfach nur müder.</p><p>Im Prinzip ist das das genaue Gegenteil davon, was wir erreichen wollen. Und genau das ist der Grund, warum Pausen elementar sind für die Trainingsplanung.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66d70b7e505256" style=""><h3 class="">Die richtige Pause für den richtigen Trainingsreiz<i><i></i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66d70b7e505276"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66d70b7e505288" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505298"><p>Die <strong>korrekten Pausenzeiten definieren nämlich exakt, welchen Trainingsstimulus wir erzielen</strong> wollen und sind somit<strong> entscheidend dafür, welches Ziel wir mit unserem Training erreichen</strong>.</p><p>Je fortgeschrittener jemand ist, desto entscheidender werden die richtigen Pausenzeiten. Am einfachsten versteht man das, wenn man sich zwei Sprinter ansieht. Während der eine zum zweiten Mal im Leichtathletiktraining ist, handelt es sich bei dem anderen um Usain Bolt. Beide haben zum Ziel, schneller zu werden. Der erste wird primär die richtige Technik lernen müssen, um schnell zu werden, also den richtigen Antritt am Start, den richtigen Fußeinsatz, die Schrittlänge usw. Bei ihm geht es vor allem darum, viel zu üben. Weniger entscheidend ist, ob jeder Sprint mit maximalem Fokus durchgeführt wurde – er muss erstmal Sprints machen. Usain Bolt hingegen ist der schnellste Mann der Welt. Will er schneller werden, entscheiden nicht die basalen Dinge, ob ihm das gelingt, sondern Details – Details auf die er achten muss, während er so schnell läuft, wie sonst niemand. Um diese Details während dieser enormen Belastung überhaupt beachten zu können, braucht er vollsten Fokus, er muss vollständig auf jeden einzelnen Aspekt der Bewegung fokussiert sein, von der richtigen Handstellung bis zum Einsatz der Zehen. Um diese Meisterleistung an Körperbeherrschung zu vollbringen genügt es nicht, nicht mehr außer Atem zu sein – Usain Bolt muss bei jeder einzelnen Wiederholung im absoluten Vollbesitz der geistigen Fähigkeiten sein. Was die Pause zwischen den Sätzen zu seinem wichtigsten Parameter macht.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66d70b7e5052a9" style=""><h3>Grundlagen der Pausen</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-66d70b7e5052b9" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66d70b7e5052c6" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505298"><p>Eine genaue Trainingsplanung gibt daher die exakten Pausenzeiten zwischen den Sätzen in Sekunden an. Ganz generell gilt: je metaboler ein Trainingsreiz sein soll, desto kürzer ist die Pause, je neuraler jedoch, desto länger.</p><p>Metabol meint vor allem Stoffwechselanpassungen – also ausdauernder werden oder einen höheren Energieumsatz erzielen.</p><p>Neural meint hingegen primär, bessere Leistungen zu erbringen: stärker zu werden oder schneller.</p><p>Wir unterscheiden zudem vollständige und unvollständige Pausen.</p><p>Vollständige Pausen sollen die nahezu identische Wiederholung der Leistung <i>ohne</i> Leistungsverlust ermöglichen, während unvollständige Pausen einen Leistungsverlust bewusst in Kauf nehmen.</p><p>Vollständige Pausen nutzen wir daher immer dann, wenn wir eine Leistungssteigerung erreichen möchten und es uns um Peak-Performance geht.</p><p>Unvollständige Pausen erhöhen die Ermüdung, wir haben ein verstärktes Anstrengungsgefühl und steigern vor allem die Kondition, kaum jedoch unsere Kraft oder Leistung.</p><p>Wenn das Ziel also ist, in etwas besser zu werden, sollten die Pausen möglichst vollständig zu sein, wenn das Ziel eher ist, etwas länger durchhalten zu können und möglichst wenig zu ermüden, dürfen sie unvollständig(er) sein.</p><p>Für vollständige und unvollständige Pausen gibt es klare Vorgaben, die sich untenstehender Tabelle entnehmen lassen:</p><p data-empty="true"><br></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66d70b7e5052d4" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1553" alt="" data-id="1553" data-init-width="799" data-init-height="464" title="PAUSEN" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/PAUSEN.png" data-width="517" data-height="300" data-css="tve-u-191b82621f0" style="aspect-ratio: auto 799 / 464;" width="517" height="300" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/PAUSEN.png 799w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/PAUSEN-300x174.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/09/PAUSEN-768x446.png 768w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Die richtigen Pausenzeiten für unterschiedliche Trainingsziele</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505298"><p>Die richtige Pausenzeit wirkt damit direkt auf Satz- und Wiederholungszahl sowie Intensität. 12 Sätze mit 1 Wiederholung bei maximaler Intensität wird nicht funktionieren mit einer unvollständigen Pause von 60 Sekunden, wohingegen 3 Minuten Pause bei einem basalen 3*10-12 Plan pure Zeitverschwendung sind, weil die Intensität (das Gewicht) in diesem Wiederholungsbereich niemals so hoch sein wird, dass eine so lange Pause zur Erholung des Nervensystems notwendig ist.</p><p>Ich arbeite mit diesen Vorgaben für Pausen gern und häufig, allerdings erst ab einem bestimmten Leistungsniveau. Die Erfahrung zeigt, dass die Komplexität der Pausen für die meisten Trainierenden schlicht überfordernd ist (was macht man 240 Sekunden, 4 Minuten, zwischen zwei Sätzen?), weshalb ich einen theorieferneren, doch praxisnäheren Ansatz als pragmatisches Alltagsmodell empfehle.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66d70b7e5052a9" style=""><h3 style="text-align: left;">Der pragmatische Ansatz zum Pausendesign im Training</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-191b828d859"><p>In meinem pragmatischen Pausenansatz unterscheide ich grundsätzlich drei Ziele:</p><p><strong>Anstrengung – Aufbau – Performance</strong></p><p>Wenn das primäre Trainingsziel ist, <strong>Anstrengung</strong> zu erzeugen, entweder um den Energieverbrauch zu erhöhen (abnehmen) oder die Ermüdungsresistenz zu erhöhen (Kondition), dann ist eine sinnvolle <strong>Pausenzeit bei 30 Sekunden</strong>. Das 30/30 Protokoll ist mein bekanntestes Einsatzgebiet dieser Pausenvorgabe:</p><p>30s Übung 1</p><p>30s Pause</p><p>30s Übung 2 (oder Wh. Übung 1)</p><p>30s Pause usw.&nbsp;</p><p>Wer mit 30s Pause trainiert, wird weder schneller noch stärker, sondern lediglich unempfindlicher gegenüber Ermüdung.</p><p>Wem es um <strong>Aufbau, also primär Muskelaufbau</strong> geht, der oder die fährt am besten mit <strong>60 Sekunden Satzpause</strong>. Da Muskelaufbau eine Mischung aus metabolem Stress und der richtigen Belastung ist, haben wir eine Mischform von neuraler und metaboler Anstrengung, weshalb wir mit 60s Satzpausen in einem guten Mittel liegen.</p><p>Geht es allerdings um <strong>Performance</strong>, brauchen wir <strong>mindestens 90 Sekunden Satzpause</strong>, die auch häufig automatisch länger wird. Der entscheidende Punkt ist hier, dass Trainierende, die in diesem Bereich trainieren, automatisch merken, dass sie mehr Pausen brauchen, weshalb die genaue Vorgabe des Trainers dann gar nicht mehr zwingend notwendig ist. Mehr als 90 Sekunden sollten es in jedem Fall sein, alles andere ist dem oder der PerformerIn überlassen.</p><p>Im Überblick:</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="307"><p><strong>ZIELSETZUNG / STIMULUS</strong></p></td><td valign="top" width="307"><p><strong>PAUSE</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p><em>Stoffwechselanpassung / Metaboles Training („Anstrengung“)</em></p></td><td valign="top" width="307"><p>30s</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p><em>Hypertrophie / Muskelaufbau („Aufbau“)</em></p></td><td valign="top" width="307"><p>60s</p></td></tr><tr><td valign="top" width="307"><p><em>Leistungssteigerung / Schnelligkeit / Kraftaufbau („Performance“)</em></p></td><td valign="top" width="307"><p>90s+</p></td></tr></tbody></table></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-191b82d42bc" style=""><h3 class="">Das Pausen-Missverständnis</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-191b828d859"><p>Weniger Pausen zu „brauchen“ wird häufig mit einem höheren Fitnesslevel gleichgesetzt – was falsch ist. Weniger Pausen zeugen häufig von einem fehlenden Verständnis für Training. Weniger Pausen sind kein Indikator für einen besseren Trainingszustand, sondern lediglich ein Indikator dafür, was für einen Stimulus eine Person setzt. Wer kurze Pausen oder keine Pausen `braucht`, setzt lediglich einen Stoffwechselreiz und erreicht keine Anpassungen im Bereich der Performance.</p><p><strong>Ich erwarte daher grundsätzlich, dass Pausen entsprechend des Plans und zumindest in Anlehnung an den skizzierten pragmatischen Ansatz gemacht und eingehalten werden, weil nur so sichergestellt werden kann, dass wir erreichen, was wir erreichen möchten.</strong></p><p>Die richtige Wiederholungszahl mit der richtigen Intensität und den richtigen Pausen dazwischen für die angegebene Satzzahl auszuführen ist die Grundlage von funktionierendem, progressivem Training – also der Durchführung eines strukturierten Programms zur Leistungssteigerung. </p><p>Alles andere sind „Workouts“ – und stehen damit außerhalb von Planung.</p><p>Viel Erfolg mit dem richtigen Umsetzen von Pausen in der Trainingspraxis!</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66d70b7e505317">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-66d70b7e505325"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66d70b7e505333"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66d70b7e505345"><h2 class="" data-css="tve-u-66d70b7e505352" style="text-align: center;">Training mit Struktur? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-66d70b7e505365" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click tve-viewport-triggered" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-66d70b7e505373">Trainiere mit Sinn. Flexibel. Individuell. Strukturiert.</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66d70b7e505389" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/basics-des-trainings-3-pausen/">Basics des Trainings 3: Pausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>&#8222;Functional Training&#8220;: Über einen Fitnesstrend, der zum Synonym für Zerstörung wurde (Teil 1: Warm Up)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 10:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fitnessbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Cardio]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Übungsauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die grundlegenden, und damit häufig übersehenen Parameter des Krafttrainings: die minimale Einrichtung des Home Gyms.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/functional-training-ueber-einen-fitnesstrend-der-zum-synonym-fuer-zerstoerung-wurde-teil-1-warm-up/">&#8222;Functional Training&#8220;: Über einen Fitnesstrend, der zum Synonym für Zerstörung wurde (Teil 1: Warm Up)</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66a3775e729ca5"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-66a3775e729cc5"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66a3775e729cd0" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-66a3775e729ce2"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Bear Walk als Warm Up, 10 Sätze Tiefkniebeugen im Hauptteil und 100 Burpees mit 50 Treppenläufen als HIIT-Finisher – viele Trainingsprogramme sehen inzwischen so oder so ähnlich aus. ‚Metabolic Conditioning‘ heißt das Zauberwort und viele Trainer sprechen vom fantastischen Nachbrenn-Effekt solcher Einheiten. </p><p>Das mag seine Berechtigung haben – vor allem in Bezug auf solche Trainierenden, die (noch) nicht die Voraussetzungen für solche Programme haben. Denn häufig brennt es danach, aber anders, als intendiert.</p><p>In 3 Teilen erklären wir hier, wie aus einer guten Idee ein gefährlicher Trend wurde.<br></p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-66a3775e729cf6" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d02"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66a3775e729d15" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-278" alt="" data-id="278" data-init-width="6000" data-init-height="4000" title="20190331-_MG_1960" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960.jpg" data-width="401" data-css="tve-u-190ee995f97" style="aspect-ratio: auto 6000 / 4000;" width="401" height="267" data-height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960.jpg 6000w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-150x100.jpg 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-80x53.jpg 80w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-220x147.jpg 220w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-225x150.jpg 225w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-357x238.jpg 357w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-623x415.jpg 623w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-731x487.jpg 731w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2019/09/20190331-_MG_1960-893x595.jpg 893w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Einer unserer Outdoor-Kurse mit Elementen aus dem Functional Training</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66a3775e729d33" style=""><h3 class=""><i><i>Functional Training und Metabolic Conditioning</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d45"><p>‚Conditioning‘ ist im Grunde nichts anderes, als die zielgerichtete Erhöhung der Ausdauer um den Körper Schritt für Schritt für längere oder intensivere Belastungen bereit zu machen. Auch ein Conditioning-Programm erfordert eine schrittweise Adaption des Körpers – wie jedes Ausdauertraining.</p><p> Metabolic &nbsp;bezieht sich auf den Stoffwechsel, meint in diesem Fall also vor allem das kardiovaskuläre System. </p><p>Metabolic Conditioning kommt aus dem CrossFit und wird inzwischen fast synonym verwendet mit "Functional Training": beides sind Formen des Fitnesstrainings, die in der landläufigen Meinung vor allem eines sind: anstrengend. </p><p>Geht man in einen "Functional"-Kurs oder macht ein "MetCon", dann erwartet man, dass man danach schwitzend und keuchend auf dem Boden liegt, um Luft ringend. Die Qualität von Kursen und Workouts wird am Grad der Anstrengung festgemacht. </p><p>Das kann man sinnvoll oder recht bescheuert finden, aber man wird vor allem eines konstatieren müssen: es ist gefährlich. </p><p>Warum? </p><p>Ein einfaches Beispiel. Auch ein Trainierender mit unzureichender Vorbereitung und unzureichendem Trainingsstand würde, im guten Fall, einen Halbmarathon laufen können. Er würde sich damit nur wohl keinen Gefallen tun – die als Muskelkater bekannten muskulären Schmerzen wären wohl zu ertragen, allein die Belastung für Bänder und Gelenke könnte zu einem medizinischen Problem werden. Nicht nach <i>einer</i> solchen Überlastung, aber mit Sicherheit bei wiederholter intensiver Belastung, die nicht dem Trainingsstand entspricht.</p><p>Das lässt sich nahezu 1:1 auf den Fitnessportler übertragen, der sich in regelmäßigen HIIT-Einheiten ‚auspowert‘. Fast alle neueren, im Trend liegenden Fitness-Programme und Apps setzen auf High Intensity-Workouts, damit ihre Klienten und Kunden sich nach kurzen, hochintensiven Workouts standesgemäß ‚erschöpft‘ und ‚zerstört‘ fühlen. Das hat alles seine – auch wissenschaftlich fundierte – Berechtigung, allerdings fehlt hier gerade im allgemeinen Breitenfitness-Sport in den Studios ein Bewusstsein für die individuelle Anpassung solcher HIIT-Einheiten.&nbsp;</p><p>Konkret gesagt: HIIT, Functional, MetCons - für die meisten Menschen ist das vom Belastungsgrad her vergleichbar mit einem Halbmarathon, den man mal eben nach Feierabend oder zwischen zwei Terminen abreißt. &nbsp;Das Problem ist also nicht die Trainingsmethode an sich, sondern die fehlende "Readiness", sie durchführen zu können. <br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-66a3775e729d33" style=""><h3 class="">Primal Movement als Mobilisierung und Warm Up-Programm?<i><i></i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-66a3775e729d58"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-66a3775e729d64" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-66a3775e729d15" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1230" alt="" data-id="1230" data-init-width="2560" data-init-height="1707" title="IMG_4327" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg" data-width="401" data-css="tve-u-66a3775e729d77" style="aspect-ratio: auto 2560 / 1707;" width="401" height="267" data-height="267" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-300x200.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1024x683.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-768x512.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-1536x1024.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_4327-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Crawling</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-66a3775e729d86"><p>Viele der modernen ‚Functional‘-Kurse setzen auf sogenannte Primal Movements als Warm Up und Mobilisierung: ganze Kurse robben über den Boden und man nennt es ‚Bear&nbsp; Crawl‘. </p><p>Der Bear Crawl ist eine wunderbare und sehr effektive Bewegungs-Übung, die im Athletiktraining in fast jeder Sportart ihren Platz haben sollte. </p><p>Kommt Lieschen Müller aus dem Büro, hat 9 Stunden gesessen, sich kaum bewegt und im besten Fall noch Schuhe mit Absätzen getragen, erreicht gerade so abgehetzt den HIIT-Kurs und beginnt mit einer Übung, die extrem voraussetzungsreich für Beweglichkeit, Stabilität und Kraft ist, sind auf Dauer Probleme vorprogrammiert.</p><p>Die meisten Animal Walks wie bspw. der Bear Crawl verlangen eine immense Beweglichkeit in Hüfte und Becken, um eine neutrale Wirbelsäule in der Bewegung aufrechterhalten zu können. Fehlt die Beweglichkeit, muss die Rückenmuskulatur viel Arbeit übernehmen und erhält zusätzlich Spannung – was durch die ständig sitzende Haltung ohnehin schon der Fall ist. Die Schmerzen, die aus 5x10 Metern Bear Crawl entstehen, werden als ‚Muskelkater‘ abgetan, sind aber Symptom einer Überbelastung, die aus mangelnder Beweglichkeit resultiert.</p><p>Das zweite Problem entsteht häufig im Bereich der Schultern, die muskulär nicht stark genug sind, um das Körpergewicht während der fordernden Bewegung halten zu können. Auch hier entsteht eine Überbelastung, die auf Dauer schädigend auf die Bandstrukturen um die Gelenke wirkt.</p><p>Dabei ist ein Animal Walk eine wunderbare Möglichkeit, basale Movements und sog. Movement-Patterns wieder zu erlernen – und ein Functional Training-Kurs wäre der richtige Ort dafür. </p><p>Das elementare, basale Krabbeln auf allen Vieren auf kleinem Raum und mit kontrollierter Bewegung erlaubt dem Körper tatsächlich, sich an komplexe Bewegungsabläufe zu gewöhnen, aber Schritt für Schritt und unter progressiv wachsender Belastung. </p><p>Es fordert den Kunden mit zunehmender Dauer ebenso sehr wie die Profi-Variante, erlaubt ihm aber, strukturenschonender vorzugehen und die Primal Movements als das zu nutzen, was sie sind: Vorbereitung auf kommende Bewegungen. &nbsp;&nbsp;</p><p><strong><em>Auch für die Warm Up-Phase gilt also: nicht auf die größtmögliche Intensität in extrem kurzer Zeit setzen um das gesamte System von Null auf Hundert in einem Stoppuhr-Umlauf zu bringen, sondern den Kunden dort abholen, wo er steht. Nämlich am Ende eines 9-Stunden-Bürotages mit wenig Bewegungserfahrung und erheblichen Bewegungseinschränkungen.</em></strong></p><p>Was aber gemacht wird, ist das Gegenteil davon. Lieschen Müller crawlt, bis der Rücken brennt, dann macht sie ein paar Shuttle Runs (kurze Sprints zwischen zwei Hütchen), hält einen Stütz, bei dem ihr fast der Rücken durchbricht und macht zum Abschluss noch mehr Kniebeugen zum "Aufwärmen", als sie in den letzten 5 Jahren als Training gemacht hat. </p><p>Die Folge: völlige Ermüdung, die im allgemeinen Dopamin-Rausch des Kurses untergeht. Lieschen Müller merkt nicht einmal, wie erschöpft sie eigentlich schon ist. </p><p>"Funktional" war für sie an diesem Warm Up gar nichts - außer der Tatsache, dass sie schon jetzt mit einem Hormoncocktail belohnt wird, der dafür sorgt, dass sie sich gut fühlt. Noch.</p><p>Denn unser Functional-Kurs hat gerade erst begonnen. Wie wir Lieschen Müller im Hauptteil vollends zerstören können, lest Ihr im zweiten Teil der Serie.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-66a3775e729de8">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-66a3775e729df7"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-66a3775e729e04"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-66a3775e729e17"><h2 class="" data-css="tve-u-66a3775e729e26" style="text-align: center;">Funktionelles funktionales Training? Können wir.<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-66a3775e729e34" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-66a3775e729e44">Basics des Trainings. In unserem "Basecamp". Hier Gespräch vereinbaren.</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-66a3775e729e54" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/functional-training-ueber-einen-fitnesstrend-der-zum-synonym-fuer-zerstoerung-wurde-teil-1-warm-up/">&#8222;Functional Training&#8220;: Über einen Fitnesstrend, der zum Synonym für Zerstörung wurde (Teil 1: Warm Up)</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>“Show Up and Squat even when You feel like Shit” &#8211; Der Klassiker Squat Every Day (2013) von Matt Perryman neu betrachtet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 13:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Kniebeugen]]></category>
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		<category><![CDATA[Übungsauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matt Perryman - Squat Every Day. Worum geht es da eigentlich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/squat-every-day/">“Show Up and Squat even when You feel like Shit” &#8211; Der Klassiker Squat Every Day (2013) von Matt Perryman neu betrachtet</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-65df2b79c55e85"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55ec8"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65df2b79c55ed7" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55ee0"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>‚Squat Every Day‘ ist eine der schönsten Anweisungen der Kraftsportwelt. Auch wenn die Idee alles andere als neu ist, haben das Konzept und das Motto erst in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erfahren. </p><p>Zurück geht die Formel auf Matt Perryman, der 2013 <a href="https://amzn.to/4bQ8QcJ" target="_blank" class="" style="outline: none;"><em><strong>„Squat Every Day: Thoughts on Overtraining and Recovery in Strength Training”</strong></em></a> veröffentlicht und damit eine Problematik aufgegriffen hat, die seit langem zwischen Theorie und Praxis changiert: die These von Übertraining und Regeneration, bzw. dem Verhältnis beider Faktoren.</p><p>Das Buch ist keine klassische Sammlung von Squat-Programmen, sondern interessiert sich vielmehr für die neurologischen Grundlagen von Krafttraining und die Frage, warum bspw. in der bekannten ‚Bulgarian Method‘, also der Trainingsmethode bulgarischer Gewichtheber, mit so hohem Volumen, so hoher Intensität und so hoher Trainingsdichte trainiert werden konnte, scheinbar ohne, dass Übertraining zum Problem wurde.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-65df2b79c55ef8" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55f00"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65df2b79c55f10" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1329" alt="" data-id="1329" data-init-width="200" data-init-height="252" title="squat every day 2" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/squat-every-day-2.jpg" data-width="401" data-height="505" data-css="tve-u-65df2b79c55f25" style="aspect-ratio: auto 200 / 252;" width="401" height="505"></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Matt Perryman: Squat Every Day (2013)</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65df2b79c55f33" style=""><h3 class=""><i><i>Die Basics von Perrymans Ansatz</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55f41"><p>Das Schlagwort ‚Squat Every Day‘ verweist aber schon auf die Zielsetzung: Kniebeugen oder eine Variante davon sollten jeden Tag durchgeführt werden. Nahezu immer wird dabei mit recht hohen Intensitäten trainiert und jeden Tag auf ein Tagesmaximum hingearbeitet, das dann mit Back Off-Sets im 70-80% Bereich abgesichert wird.</p><p>Die ‚Squat Every Day‘-Methode überträgt also im Prinzip Grundideen der ‚Bulgarian Method‘ – die, um es noch einmal deutlich zu sagen, auf Olympisches Gewichtheben ausgelegt war – auf das Krafttraining und setzt die Kniebeuge und ihre Varianten ins Zentrum. Sie geht im Kern davon aus, dass durch das extrem hohe Volumen und die hohen Intensitäten enorme Benefits für den Trainierenden entstehen: mehr Kraft, mehr Muskelwachstum, mehr Beweglichkeit und – tatsächlich – eine verbesserte kardiovaskuläre Ausdauer.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65df2b79c55f33" style=""><h3 class=""><i><i>Der neuronale Parameter</i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-65df2b79c55f59"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65df2b79c55f67" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55f76"><p>Zudem sieht Perryman einen Vorteil in der neuronalen Adaption: kaum eine andere Übung bringt in ihren Haupt- und Nebenvariationen einen so komplexen neuronalen Stimulus wie die Kniebeuge mit sich.</p><p>Kaum eine andere Übung verlangt eine ähnlich vollständige Rekrutierung sämtlicher Muskelfasern wie die Kniebeuge und ihre Varianten, sofern sie schwer und über die gesamte Range of Motion durchgeführt wird.</p><p>Damit trainiert sie effektiv die neuronalen und nervalen Prozesse, die zur Ansteuerung und Aktivierung der Muskulatur führen – und wiederholt und bis zur Erschöpfung durchgeführt tut sie das unter enormer Last und Ermüdung, wodurch der Trainingseffekt maximiert wird.</p><p>Kraft kommt nur in zweiter Linie aus den Muskeln. In erster Linie resultiert sie aus einer verbesserten Ansteuerung und stärkeren Aktivierung der Muskelfasern (Rekrutierung und Frequenzierung).</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65df2b79c55f83" style=""><h3 class="">Die "Grundregeln" von Perrymans Programm</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-65df2b79c55f95" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65df2b79c55fa5" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55f76"><p>Perryman führt einige simple Regeln ein, die erste und wichtigste ist ein Zeitlimit: für das Erreichen des Tagesmaximums bleiben maximal 15 Minuten. Danach folgen die Back Off-Sets und es geht zur nächsten Übung.</p><p>Weitere Regeln sind die unbedingte Vermeidung von erzwungenen, unsauberen Wiederholungen. Kreuzheben sollte ein- bis zweimal pro Woche ergänzt werden, alle 2-4 Wochen wird eine ‚Deload-Week‘ durchgeführt, die bei 80% des Maximums stoppt und das Volumen reduziert.</p><p>Eine finale Regel bringt die ‚Squat Every Day‘-Methode jedoch auf den Punkt: <strong>“Show Up and Squat even when You feel like Shit.”</strong></p><p>Durch das jeweilige Tagesmaximum und die dadurch eingebrachte Verbindung mit der Tagesform gibt es einen Selbstregulierungsmechanismus, der den oder die SportlerIn vor Verletzungen bewahrt (oder zumindest bewahren sollte).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65df2b79c55fb9" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1332" alt="" data-id="1332" data-init-width="2560" data-init-height="2560" title="IMG_20170727_205539_002" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-scaled.jpg" data-width="404" data-height="404" data-css="tve-u-18defda15ba" style="aspect-ratio: auto 2560 / 2560;" width="404" height="404" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-scaled.jpg 2560w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-300x300.jpg 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-1024x1024.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-150x150.jpg 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-768x768.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-1536x1536.jpg 1536w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_20170727_205539_002-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Das Programm braucht Kniebeugen-Variation, damit es funktioniert<br></p></div><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-18defdb6819"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-18defdb60cc" style=""><h3 class="" style="text-align: left;">Das "Programm" im Detail</h3></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55f76"><p>Kniebeugen. Oder eine Kniebeugen-Variation.</p><p>Jeden Tag. Mehr sieht Perryman zunächst nicht vor.</p><p>Es gibt inzwischen zahlreiche inhaltliche Interpretationen des Programms, eine der sinnvollsten ergänzt die jeweilige Kniebeugen-Variation mit einer Push-Übung (Bankdrücken, Overhead Press, enges Bankdrücken) und einer Zugübung (Klimmzug-Variationen oder Kreuzheben).</p><p>Das sieht im Detail dann so aus:</p><p>Montag: Squat &amp; Bench Press<br>Dienstag: Squat &amp; Pull<br>Mittwoch: Squat &amp; Schultern<br>Donnerstag: Squat &amp; Arme<br>Freitag: Squat &amp; Brust / Rücken<br>Samstag: Squat<br>Sonntag: Squat<br></p><p>Ob man damit das ideale Trainingsprogramm für sich gefunden hat, ist zumindest fraglich, ist aber auch im Endeffekt gar nicht das, worum es bei ‚Squat Every Day‘ geht.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65df2b79c55f83" style=""><h3 class="">Warum das ‚Squat Every Day‘-Prinzip so viel mehr bedeutet, als jeden Tag zu beugen</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-18defdbde5d"><p>Die Kniebeuge gilt als die Königin unter den klassischen komplexen Übungen. Mehr als dreimal pro Woche schwer zu beugen – für die meisten Experten nach wie vor eine Unmöglichkeit. Übertraining, Regeneration und Ermüdung des ZNS (Zentralen Nervensystems) sind die Argumente, die vorgebracht werden. </p><p>Das ‚Squat Every Day‘-Prinzip bricht damit – und das aus einem erstaunlich modernen Grund, der gerade von der sogenannten ‚Neuroathletik‘ sehr stark gemacht wird.</p><p>Übertraining ist zunächst einmal eine Frage der kognitiven Bewertung bestimmter Symptome. Die Medizin weiß inzwischen, dass die Verarbeitung von Stress in hohem Maße der geistigen Bewertung des Individuums unterliegt. </p><p>Das ‚Squat Every Day‘-Programm tut im Grunde nichts anderes, als den Sportler schrittweise einem immer stärkeren Stress auszusetzen – graduell und vorsichtig, aber progressiv. </p><p>Damit zielt die Methode eigentlich nicht auf eine Verbesserung der Kniebeuge, nicht der Maximalkraft, noch nicht einmal der sportlichen Leistung.</p><p>Im Kern geht es darum, den Körper – als Ganzes gesehen – stressresistenter zu machen und an Belastungen anzupassen, die nicht mehr als Stress, sondern als gewohnte Belastung empfunden werden sollen, die keine besonderen Reaktionen des Körpers mehr hervorruft. </p><p>Es geht nicht um Kniebeugen. Nicht um Kniebeugen, die jeden Tag durchgeführt werden. Es geht vielmehr darum, Prinzipien, die in der Annäherung an das eigene Training gelten, anzuwenden auf das Verständnis der eigenen Psyche und des eigenen Umgangs mit Belastung.</p><p>Das macht das ‚Squat Every Day‘-Programm zu weit mehr als einem Trainingsprogramm – nämlich zu einem <strong>Ansatz, Stress und Belastungen des Alltags durch neuronale Trainings- und Anpassungsstrategien besser be- und verarbeiten zu können.</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-65df2b79c55ff3">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-65df2b79c56005"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-65df2b79c56019"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-65df2b79c56027"><h2 class="" data-css="tve-u-65df2b79c56037" style="text-align: center;">Du willst auch solche Programme trainieren? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-65df2b79c56043" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-65df2b79c56053">Trainiere mit Sinn. Flexibel. Individuell. Strukturiert.</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-65df2b79c56061" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/squat-every-day/">“Show Up and Squat even when You feel like Shit” &#8211; Der Klassiker Squat Every Day (2013) von Matt Perryman neu betrachtet</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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		<title>Dinge, über die ich meine Meinung in den letzten 5 Jahren geändert habe – I: Der Kettlebell-Swing. Inklusive vollständigem Programming-Guide.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 12:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ballistische Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-65c4c2f87a6340"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6386"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65c4c2f87a6397" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a63a6"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=w4KcebA7Df8" target="_blank">Der Swing</a> ist eine Basis-Übung in meinen Programmen seit rund 14 Jahren.</p><p>Die Kettlebell wird nach hinten zwischen die Beine geführt, von hier mittels explosiver Streckung der Hüfte beschleunigt bis auf Schulterhöhe (Position der „standing plank“) und unter Aktivierung des Rückens durch die Schwerkraft in die Ausgangsposition zurückgebracht. Mehr Wiederholungen sind mehr Kontraktionen, wodurch die Übung automatisch eine stark cardiovaskulär-metabole Komponente hat und somit ihren Platz im Conditioning und Cardio-Bereich als „breather“. Daraus folgt, dass mehr Wiederholungen eine höhere cardiovaskuläre Belastung bedeuten und somit bessere Anpassungen auf Ebene des Herz-Kreislaufsystems bedeuten, also die „Ausdauer“ steigern.</p><p>Auf dieser Basis habe ich den Swing über Jahre eingesetzt, in vielen Fällen mit sehr hohen Wiederholungszahlen. Gerne habe ich 20+ Wiederholungen der Übung in Programme geschrieben, zeitweise 30 oder 40. Der Hintergrund hierfür lag vor allem in meiner Sozialisierung durch CrossFit, wo der Swing gerne als American Swing (die Kugel wird überkopf geführt) programmiert wird und hier ebenfalls in sehr hohen Wiederholungszahlen.</p><p>Diesen Ansatz habe ich in den letzten fünf Jahren radikal verändert.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_responsive_video thrv_wrapper tcb-lazy-load tcb-lazy-load-youtube" data-type="youtube" data-rel="0" data-modestbranding="1" data-aspect-ratio="16:9" data-aspect-ratio-default="0" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=w4KcebA7Df8">
	

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</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65c4c2f87a63f3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Der Deadstop Swing</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6409"><p>Der Grund dafür war der zunehmende Einsatz des<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hmmveEluTpM&amp;t=2s" target="_blank"> Deadstop Swings</a> – oder Start-Stop-Swing – bei dem die Kugel bei jeder Wiederholung komplett abgesetzt wird und die komplette Bewegungsausführung jedes Mal aufs Neue vom „dead stop“ aus initiiert wird – im Gegensatz zum regulären Swing, bei dem es nicht zum „toten Punkt“ kommt, sondern die Kugel, wenn sie zwischen den Beinen angekommen ist, sofort wieder nach vorn geschwungen wird.</p><p>Der Einsatz des Deadstop-Swings machte für mich den enormen Unterschied in Power-Output, technischer Perfektion und Muskelaktivierung deutlich, der besteht, wenn man die Kugel immer zum ersten Mal oder aber wenn man sie zum dreißigsten Mal hintereinander schwingt.</p><p>Ja, die Atmung ist konstant erhöht beim dreißigsten Schwung in Folge, aber gleichzeitig ist ein signifikanter Drop-Off im Power-Output und der Explosivität zu beobachten, der aus einem explosiven, schnellen und kraftvollen Sprint einen moderaten Dauerlauf macht.</p><p>Jemanden zu beobachten, der beim dreißigsten Swing krampfhaft versucht noch den Anschein einer explosiven Hüfte zu bewahren ist der Moment, in dem man viel über das Leben lernt – weil unmittelbar ansichtig wird, dass es nicht funktioniert. Eine ballistische Übung dreißig Mal hintereinander auszuführen macht aus Ballistik eine winkende chinesische Katze, die uninspiriert auf und ab wippt.</p><p>Der Swing lebt von Power und Explosivität, wenn man ihm beides nimmt, verliert er seine Macht.</p></div><div class="thrv_responsive_video thrv_wrapper tcb-lazy-load tcb-lazy-load-youtube" data-type="youtube" data-rel="0" data-modestbranding="1" data-aspect-ratio="16:9" data-aspect-ratio-default="0" data-url="https://www.youtube.com/watch?v=hmmveEluTpM&amp;t=2s">
	

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</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65c4c2f87a63f3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Das A+A Protokoll</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6409"><p>Damit war klar, dass ich die Wiederholungen reduzieren musste – aber würde ich damit den kardiovaskulären Benefit der Übung opfern? Würde der Swing seine Kraft verlieren, für eine „big engine“ zu sorgen, ohne einen Fuß vor den anderen setzen zu müssen?</p><p>Durch einen Zufall stieß ich bei <a href="http://www.strongfirst.com" target="_blank" class="" style="outline: none;"><em>StrongFirst</em></a> auf einer der frühen Versionen des sogenannten A+A Protokolls – Alactic + Aerobic. Ohne hier zu tief in die Details gehen zu wollen – was in Pavels <i>Quick and the Dead </i>oder <i>Kettlebell Axe</i> möglich ist – wird die Power-Komponente in diesem Protokoll mit der aeroben Komponente kombiniert.</p><p>Aus der Tatsache, dass der perfekt explosive Kettlebell-Swing exakt 1.5 Sekunden dauert konnte ich mein A+A Protokoll extrahieren: 1 Swing alle 15 Sekunden – was einer Work-to-Rest-Ratio von 1:9 entspricht, ein ideales Protokoll für die Entwicklung anaerob-alaktazider Kapazität. Diesen einen Swing alle 15 Sekunden für 20 Minuten auszuführen bringt die zweite Komponente ins Spiel: Ausdauer.</p><p>Die Erholung ist lang genug, damit die Form, Power und Rekrutierung der richtigen Muskeln nicht leidet, die Wiederholung sorgt dafür, dass das Herz-Kreislaufsystem konstant arbeiten muss.</p><p>Ich entwickelte drei Variationen des A+A Protokolls:</p><p>20 Minuten – Kurzstrecke (insgesamt 80 Swings)</p><p>30 Minuten – Mittelstrecke (120)</p><p>45 Minuten – Langstrecke (180)</p><p> (und eine Ultra-Variation mit 60 Minuten, 240 Swings, die den absoluten Freaks vorbehalten bleibt).</p><p>Wenn ich mir Auswertungen der Herzfrequenz der Einheiten ansah wurde deutlich, dass die Belastung konstanter und intensiver war. Der kardiovaskuläre Effekt war signifikant größer als in meinen vorherigen Settings, gleichzeitig war die Technik deutlich besser und die Ermüdung geringer. Zudem konnte insgesamt viel mehr Gewicht bewegt werden – für die meisten Männer ist das Power-Gewicht (1-5 Swings) eine 32er Kugel, während das sehr leichte Cardio-Gewicht (20+) eine 16er Kugel ist.</p><p>Das<strong> A+A Protokoll bildete für mich das Paradigma, vor dessen Hintergrund ich meine Swing-Programmierung komplett veränderte</strong>.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-65c4c2f87a6413" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-65c4c2f87a6427" style=""><div class="tcb-col"><div class="tcb-clear" data-css="tve-u-65c4c2f87a6437"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65c4c2f87a6441" style=""><h4 class="" style="text-align: left;"><br></h4><h2 class=""><strong>Die Trainingszonen</strong></h2></div></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6455"><p>Ich definierte vier Trainingszonen:</p><ul><li>Max. Power – sehr schweres Gewicht, Maximum – 1-3(-5) Wiederholungen&nbsp;</li><li>Alactic / Power – schweres Gewicht, knapp sub-max – 3-8 Wiederholungen</li><li>Capacity – moderates Gewicht – 8-15 Wiederholungen</li><li>Aerobic – leichtes Gewicht – 15+ Wiederholungen</li><li>(Cardio – sehr leichtes, kaum relevantes Gewicht – 20+ Wiederholungen)</li></ul><p>Für <strong>jede Trainingszone</strong> definierte ich <strong>eine zentrale Trainingsmodalität</strong>:</p><ul><li>Max. Power – A+A Protokoll – 1 Swing pro 15 Sek. für 20 Minuten (80 Swings)</li><li>Alactic – 5/30 Protokoll – 5 Swings alle 30 Sek. X4 / 90 Sek. Pause (=20 Swings) x4 (=80 Swings)</li><li>Capacity – 10x10 Protokoll – 10 Swings alle 2 Minuten oder 90 Sekunden (100 Swings)</li><li>Aerobic – 30/30 Protokoll – 20 Swings jew. auf die volle Minute für 10 Minuten (200 Swings)</li></ul><p>In dieser Progression ist damit sichergestellt, dass die <strong>Minimum Effective Dose an Volumen für den Swing erreicht ist </strong>(75 Wiederholungen in einer Einheit), aber die <strong>maximal tolerierbare Dosis auf einer täglichen Basis (200) nicht überschritten</strong> wird.</p><p>Für den <strong>Deadstop-Swing</strong> liegen diese Zahlen etwas darunter: ich möchte mindestens 25 Wiederholungen pro Einheit, aber nie mehr als 100.</p><p>Der Max. Power Bereich ist für den Deadstop-Swing identisch bis auf die Minuten, hier sind es 5, 10 oder 20 Minuten, die anderen sehen wie folgt aus:</p><ul><li>Alactic – 10x5 Protokoll – 5 Deadstop Swings auf die volle Minute für 10 Minuten (50)</li><li>Capacity – 90/8 Protokoll – 8 Deadstop Swings alle 90 Sekunden für 10 Sets (80)</li><li>Aerobic – 10x10 Protokoll – 10 Deadstop Swings alle 2 Minuten für 10 Sets (100)</li></ul><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-65c4c2f87a63d6" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1312" alt="" data-id="1312" data-init-width="1707" data-init-height="2560" title="IMG_0876" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-scaled.jpg" data-width="401" data-height="601" data-css="tve-u-65c4c2f87a6462" style="aspect-ratio: auto 1707 / 2560;" width="401" height="601" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-scaled.jpg 1707w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-200x300.jpg 200w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-683x1024.jpg 683w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-768x1152.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-1024x1536.jpg 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_0876-1365x2048.jpg 1365w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Startposition des Swings</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-65c4c2f87a63f3" style=""><h4 class=""><br></h4><h2 class=""><strong>Die Zusammenführung in der Swing-Matrix</strong></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6409"><p>Damit ist klar, in welchen Wiederholungsbereichen ich den Swing mit welchem Gewicht einsetze und mit welcher Pause ich arbeite. Lediglich im Bereich Capacity und Aerobic kombiniere ich den Swing in einem Mixed Modal Setting (oder einem „Zirkeltraining“) mit anderen Übungen, klassischerweise wäre hier eine Kombination von 30 Sekunden Swing gefolgt von 30 Sekunden Unterarmstütz und dann 30 Sekunden Pause denkbar.</p><p>Mit dieser klaren Struktur kann ich den Swing zielgerichteter, strukturierter und progressiv einsetzen, ohne in die Gefahr der übermäßigen Ermüdung oder des Formverlustes zu geraten. Die Verletzungsgefahr wird minimiert, der Power-Output bleibt hoch – und der Swing wird von der dämlich grinsenden Winkekatze wieder zum Raubtier.</p><p>Viel Erfolg mit der Umsetzung dieser Programming-Insights in der Praxis!</p><p><em>Einmal im Jahr führen wir bei Team Tarek die <strong>Kettlebell Swing Challenge</strong> durch, bei der einen Monat lang fast nur geschwungen wird. Unsere nächste Swing Challenge startet im Sommer 2024. Wer Interesse an einer früheren Challenge hat, findet unsere <a href="https://elopage.com/s/Team-Tarek/kettlebell-swing-challenge/payment" target="_blank" class="" style="outline: none;">2023er Version HIER<strong></strong></a>.</em><br></p><p><br></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody><tr><td valign="top" width="109"><p><strong>Trainingszone / Intensität</strong></p></td><td valign="top" width="87"><p><strong>Intensität</strong></p></td><td valign="top" width="150"><p><strong>Wiederholungs-bereich</strong></p></td><td valign="top" width="90"><p><strong>Modalität</strong></p></td><td valign="top" width="44"><p><strong>Trainingsvorgabe</strong></p></td><td valign="top" width="44"><p><strong>Deadstop Variation </strong></p></td><td valign="top" width="82"><p><strong>Volumen (Volumen Deadstop)</strong></p></td></tr><tr><td valign="top" width="109"><p><strong>Max. Power / Alactic Power</strong></p></td><td valign="top" width="87"><p>Max.Gewicht (sehr schwer)</p></td><td valign="top" width="150"><p>1-3(-5)</p></td><td valign="top" width="90"><p>A+A Protokoll</p></td><td valign="top" width="44"><p>1 Wh. alle 15 Sek. für 20/30/45 Min.</p></td><td valign="top" width="44"><p>Identisch (kürzer)</p></td><td valign="top" width="82"><p>80 (20, 40, 80)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="109"><p><strong>Power / Alactic Capacity</strong></p></td><td valign="top" width="87"><p>Schwer</p></td><td valign="top" width="150"><p>3-8</p></td><td valign="top" width="90"><p>5/30 Protokoll</p></td><td valign="top" width="44"><p>5 Wh. auf die 30 Sek. x4 / 90 Sek. Pause&nbsp; / x4</p></td><td valign="top" width="44"><p>10x5 Protokoll</p></td><td valign="top" width="82"><p>80 (50)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="109"><p><strong>Capacity / Lactic Power</strong></p></td><td valign="top" width="87"><p>Moderat</p></td><td valign="top" width="150"><p>7-15</p></td><td valign="top" width="90"><p>10x10 Protokoll</p></td><td valign="top" width="44"><p>10x10 auf die 2 Minuten</p></td><td valign="top" width="44"><p>90/8 Protokoll</p></td><td valign="top" width="82"><p>100 (80)</p></td></tr><tr><td valign="top" width="109"><p><strong>Aerobic / Lactic Endurance</strong></p></td><td valign="top" width="87"><p>Leicht</p></td><td valign="top" width="150"><p>15+</p></td><td valign="top" width="90"><p>30/30 Protokoll</p></td><td valign="top" width="44"><p>20 Wh. in 30 Sek. auf die volle Minute x10</p></td><td valign="top" width="44"><p>10x10 Protokoll</p></td><td valign="top" width="82"><p>200 (100)</p></td></tr></tbody></table></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-65c4c2f87a6472">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-65c4c2f87a6480"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-65c4c2f87a6498"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-65c4c2f87a64a1"><h2 class="" data-css="tve-u-65c4c2f87a64b2" style="text-align: center;">Den Swing lernen?</h2><h2 class="" data-css="tve-u-65c4c2f87a64b2" style="text-align: center;">Sprich mit uns, was wir tun können (kurz). <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-65c4c2f87a64c4" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-65c4c2f87a64d4">Lass uns darüber reden (kurz).</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-65c4c2f87a64e4" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Basics des Trainings 1: Das Tempo</title>
		<link>https://teamtarek.de/basics-des-trainings-tempo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 15:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Übungsauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die grundlegenden, und damit häufig übersehenen Parameter des Krafttrainings: Tempo ist einer der wichtigsten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://teamtarek.de/basics-des-trainings-tempo/">Basics des Trainings 1: Das Tempo</a> erschien zuerst auf <a href="https://teamtarek.de">Team Tarek - Outdoor Fitness Movement</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-62fbb9a11bd8c5"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd901"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-62fbb9a11bd913" style=""><div class="tcb-col" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd920"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style=""><p>Einer der unterschätztesten Parameter im strukturierten Krafttraining ist das Tempo oder auch die Kadenz.</p><p>Der Begriff meint die exakte Angabe der Dauer jedes einzelnen Bewegungsteils und wird mit vier Zahlen angegeben. Jede der vier Zahlen beschreibt die genaue Dauer eines bestimmten Bewegungsteils: des Ablassens, des Haltens in einer Position, des Aufrichtens / Wegdrückens / Hochziehens und schließlich wieder des Haltens in der der ersten Halteposition entgegengesetzten Position.</p><p>Mit einer exakten Tempoangabe sind 15 Wiederholungen nicht unbedingt gleich 15 Wiederholungen: 15 Wiederholungen bei einem 3010 Tempo sind insgesamt 60 Sekunden durchgehende Belastung und Übungsausführung während 15 Wiederholungen bei einem 1010 Tempo nur 30 Sekunden durchgehende Belastung bedeuten – und damit unter Umständen einen völlig anderen Trainingseffekt.</p><p>Im Krafttraining ist es daher zwingend notwendig, jede Übung mit einer Tempoangabe zu versehen, weshalb auch die weitaus meisten meiner Päne eine solche Vorgabe explizit aufführen (tun sie es nicht, hat das ebenfalls einen Grund: jemand steht noch so weit am Anfang, dass er oder sie mit der Vorgabe noch nicht umgehen kann oder die Bewegung soll ohnehin schnell und ohne spezifische Tempoangabe ausgeführt werden, was häufig in den metabolischeren Kraftausdauer-Zirkeln der Fall ist).</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section" data-inherit-lp-settings="1" data-css="tve-u-62fbb9a11bd936" style="" tcb-template-name="Product Highlight 01" tcb-template-id="60882" data-keep-css_id="1"><div class="tve-page-section-out"></div><div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone tcb-dropzone-element tve_editor_main_content" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd947"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-62fbb9a11bd951" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1151" alt="" data-id="1151" data-init-width="1080" data-init-height="1080" title="1. Tempo Grundlagen" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen.png" data-width="401" data-height="401" data-css="tve-u-182a752d782" style="" width="401" height="401" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen.png 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/1.-Tempo-Grundlagen-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Die Basics des Tempos</p></div></div><div class="thrive-group-edit-config" style="display: none !important"></div><div class="thrive-local-colors-config" style="display: none !important"></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-62fbb9a11bd974" style=""><h3 class=""><i><i>1. Die vier Zahlen</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd986"><p>Seit Charles Poliquin, einem einflussreichen kanadischen Strength Coach, gibt man Tempo standardisiert in vier Zahlen an: 4-2-1-0 - wobei sich auch manchmal, wie im obigen Bild, ein X findet: 4-2-X-1</p><p>Jede der vier Zahlen steht für einen bestimmten Teil der Bewegung und legt genau fest, wie lang dieser Teil dauern soll.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-62fbb9a11bd974" style=""><h3 class=""><i><i>2. Die einzelnen Teile des Tempos</i></i><i></i></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 750;" data-css="tve-u-62fbb9a11bd994"><div class="tcb-flex-row tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-182a756ddd8" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9b2"><p>Die <strong>erste Zahl</strong> bezieht sich immer auf das <strong>ABLASSEN</strong> des Gewichts.</p><p>Bei der Kniebeuge ist das die Bewegung des in-die-Knie-Gehens, beim Klimmzug das Ablassen von der Stange Richtung Boden, beim Bankdrücken das Absenken des Gewichts auf die Brust.</p><p>Man nennt diesen Bewegungsteil auch die <b>exzentrische Kontraktion: </b>der Muskel dehnt sich unter Belastung. Diese Kontraktionsform sorgt für mechanische Spannung und ist damit der wichtigste Teil der Bewegung für den Aufbau von Masse und Kraft. Im exzentrischen Teil der Bewegung besteht allerdings in der Regel auch die größte Verletzungsgefahr, weshalb es sinnvoll ist, hier immer mit einem kontrollierten Tempo zu arbeiten.</p><p>Die <b>zweite Zahl</b> bezieht sich immer auf die <b>Pause NACH dem Ablassen</b> des Gewichts.</p><p>Die Zahl beschreibt die Dauer des Moments nach der exzentrischen Kontraktion und vor der konzentrischen Kontraktion, also zwischen Ablassen und Anheben des Gewichts. In der Kniebeuge ist es der Moment, in dem man unten in der tiefen Hocke sitzt, beim Klimmzug der Teil, wenn man mit ausgestreckten Armen an der Stange hängt und beim Bankdrücken ist es der Moment, in dem die Stange die Brust berührt.</p><p>Je nach Art der Übung kann diese Pause mechanisch vorteilhaft (Klimmzug) oder mechanisch unvorteilhaft (Kniebeuge, Bankdrücken) sein: mechanisch unvorteilhaft deshalb, weil die intramuskuläre Spannung extrem hoch ist und enorme Kräfte aufgewendet werden müssen, um hier pausieren zu können. In einer tiefen Kniebeuge mit Gewicht auf dem Rücken zu sitzen ist extrem schwierig und es ist eine erhebliche Menge von Körperspannung notwendig, um diese Position halten zu können, weshalb Pausen in der mechanisch unvorteilhaften Position sinnvoll sind, um die Kraftentwicklung weiter voranzutreiben oder Plateaus zu durchbrechen.</p><p>Bezieht sich die Pause jedoch auf die mechanisch vorteilhafte Position wie beim Klimmzug – das Durchhängen der Arme verlangt weniger intramuskuläre Spannung und ist daher eine vergleichsweise bequeme Position – kann sie genutzt werden, um ein gezieltes Erholungsmoment einzubauen und so eine weitere Wiederholung zu ermöglichen.</p><p>Die <b>dritte Zahl</b> bezieht sich auf das <b>ANHEBEN</b> des Gewichts.</p><p>Bei der Kniebeuge ist das das Aufstehen aus der tiefen Position, beim Klimmzug das Hochziehen zur Stange und beim Bankdrücken das Wegdrücken der Stange von der Brust – diese Phase ist die konzentrische Kontraktion. Der Muskel verkürzt sich.</p><p>Für die konzentrische Kontraktion wird häufig ein „X“ verwendet: diese Tempoangabe meint ein möglichst explosives Anheben des Gewichts.</p><p>Die<b> konzentrische Kontraktion</b> ist diejenige, die für Explosivität und Geschwindigkeit sorgt. Während durch die exzentrische Kontraktion extrem viel Ermüdung erzeugt wird, weil ein Gewicht abgebremst werden muss, ist die rein konzentrische Kontraktion deutlich ermüdungsresistenter und weniger verletzungsanfällig. Das ist auch der Grund, warum hier der metabole Aspekt größer ist: rein konzentrische Kontraktionen können in höherer Wiederholungszahl mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden, was zum Beispiel das Air Bike zu einem guten Tool für ein metaboles Training macht, da eine konzentrische Kontraktion auf die nächste folgt aber kein Gewicht abgebremst werden muss.</p><p>Die <b>vierte Zahl</b> schließlich bezeichnet die <b>Pause, nachdem das Gewicht angehoben</b> wurde.</p><p>In der Kniebeuge ist das der Moment, wenn man wieder gerade steht, beim Klimmzug ist es die Position, in der das Kinn über der Stange ist und beim Bankdrücken die Position, in der die Arme komplett gestreckt sind.</p><p>Es gilt, was für die Pause nach dem Ablassen galt: je nach Übung kann diese Pause entweder mechanisch vorteilhaft (Kniebeuge, Bankdrücken) oder unvorteilhaft (Klimmzug) sein, und sie kann entsprechend spezifisch eingesetzt werden.</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9c6" style=""><h3 class="">3. Lesebeispiele Tempo</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9d6" style="--tcb-col-el-width: 750;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--1"><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9e2" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9b2"><p>Ein 42X1 Tempo für die <strong>Kniebeuge</strong> würde demnach wie folgt aussehen:</p><p>4 Sekunden ablassen – unten 2 Sek halten (Pause in mechanisch unvorteilhafter Position) – schnell hoch – oben 1 Sekunde halten (siehe auch Bild unten).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9f2" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1153" alt="" data-id="1153" data-init-width="1080" data-init-height="1080" title="3. Tempo Beispiel Squat" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat.png" data-width="303" data-height="303" data-css="tve-u-62fbb9a11bda08" style="" width="303" height="303" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat.png 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/3.-Tempo-Beispiel-Squat-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Die Kniebeuge</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9b2"><p>Für den <strong>Klimmzug </strong>hingegen würde ein 42X1 Tempo folgendes bedeuten:</p><p>4 Sekunden ablassen – unten 2 Sek aushängen (Pause in mechanisch vorteilhafter Position) – schnell hochziehen – über der Stange 1 Sekunde halten (Pause in mechanisch unvorteilhafter Position).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9f2" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1154" alt="" data-id="1154" data-init-width="1080" data-init-height="1080" title="4. Tempo Beispiel Klimmzug" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug.png" data-width="303" data-height="303" data-css="tve-u-62fbb9a11bda14" style="" width="303" height="303" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug.png 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/4.-Tempo-Beispiel-Klimmzug-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Der Klimmzug</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9c6" style=""><h3 class="">4. Exzentrik immer zuerst!</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9b2"><p>Der Clou hierbei ist, dass für den Klimmzug – und alle anderen Übungen, bei denen erst die konzentrische Bewegung (das Anheben des Gewichts) durchgeführt wird – umgedacht werden muss, da die erste Zahl des Tempos IMMER die Exzentrik beschreibt. </p><p>Die erste Bewegungsphase des Klimmzugs – das Anheben des Gewichts oder die Konzentrik – ist also die dritte Stelle der Tempoangabe. </p><p>Außer für den Klimmzug ist dieses Umdenken für alle Zug- und Druckübungen überkopf notwendig (siehe Bild unten).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tve-image-caption-below" data-css="tve-u-62fbb9a11bd951" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1152" alt="" data-id="1152" data-init-width="1080" data-init-height="1080" title="2. Tempo Lesebeispiele" loading="lazy" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele.png" data-width="401" data-height="401" data-css="tve-u-182a752d782" style="" width="401" height="401" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele.png 1080w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele-300x300.png 300w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele-1024x1024.png 1024w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele-150x150.png 150w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2022/08/2.-Tempo-Lesebeispiele-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Lesebeispiele des Tempos</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9c6" style=""><h3 class="">5. Honour the Tempo</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bd9b2"><p>Die Tempoangabe ist ein zentraler Trainingsparameter um Trainingseffekt und -ziel möglichst exakt bestimmen zu können und zudem einer der vernachlässigsten Parameter in der Trainingsplanung überhaupt – sowohl von Coaches wie von Trainierenden.</p><p>Denn es ist der Parameter, der das Ego vor eine harte Probe stellt: konnte man beispielsweise ein Gewicht von 100kg in der Kniebeuge mit einem 1010 Tempo locker bewältigen, wird das wahrscheinlich unmöglich, wenn ein 4210 Tempo daraus wird.</p><p>Das Tempo ist damit eine extrem wichtige Intensitätstechnik zur Trainingssteuerung, die es uns erlaubt, auch ohne Manipulation des Gewichts neue Reize zu setzen.</p><p>Das Motto jeglichen strukturierten Trainings muss daher lauten: Honour the Tempo.</p><p>Viel Erfolg mit der Implementierung des Parameters Tempo.</p><p><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tcb-window-width" style="" data-css="tve-u-62fbb9a11bda26">
	<div class="tve-page-section-out" data-css="tve-u-62fbb9a11bda36"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-62fbb9a11bda45"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-tag="h2" data-css="tve-u-62fbb9a11bda51"><h2 class="" data-css="tve-u-62fbb9a11bda61" style="text-align: center;">Training mit Tempo? <br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-button tve_ea_thrive_animation tve_anim_grow tve_anim_fade_in tve_ea_thrive_lightbox" data-css="tve-u-62fbb9a11bda76" data-button-size="s" style="">
	<a href="" class="tcb-button-link tve_evt_manager_listen tve_et_mouseover tve_et_tve-viewport tve_et_click" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;mouseover&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;grow&quot;,&quot;loop&quot;:1},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;fade_in&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;},{&quot;config&quot;:{&quot;l_anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;l_id&quot;:&quot;423&quot;},&quot;a&quot;:&quot;thrive_lightbox&quot;,&quot;t&quot;:&quot;click&quot;}]_TNEVE_BCT__">
		<span class="tcb-button-texts"><span class="tcb-button-text thrv-inline-text" data-css="tve-u-62fbb9a11bda85">Trainiere mit Sinn. Flexibel. Individuell. Strukturiert.</span></span>
	</a>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-62fbb9a11bda99" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image" alt="" loading="lazy" src="https://unsplash.com/photos/YGBYROFge3c" data-width="975" data-height="0" width="975" height="0"></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Zwei Gründe, warum Split Squats in jedes Programm gehören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 10:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Beweglichkeitstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Übungsauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Split Squats sind Kniebeugen, bei denen ein Split Stance, also ein Ausfallschritt, die Ausgangsposition ist. In dieser Position werden die Knie gebeugt und gestreckt. Die klassische Variante ist eine Bewegung des Körpers in einer ungefähr geraden Linie nach oben bzw. unten, die zweite, als „ATG“ bekannte Version der Übung ähnelt einer Rolltreppe: wir schieben das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Split Squats sind Kniebeugen, bei denen ein Split Stance, also ein Ausfallschritt, die Ausgangsposition ist. In dieser Position werden die Knie gebeugt und gestreckt.</p>
<p>Die klassische Variante ist eine Bewegung des Körpers in einer ungefähr geraden Linie nach oben bzw. unten, die zweite, als „ATG“ bekannte Version der Übung ähnelt einer Rolltreppe: wir schieben das Knie des vorderen Beins möglichst weit über die Fußspitze (während der Fuß komplett den Kontakt zum Boden behält) und unseren Körper damit `schräg` nach unten.</p>
<p>Im Gegensatz zur klassischen Variation haben wir also keine hoch/runter-Bewegung wie bei einem Aufzug, sondern ein Verschieben nach vorn wie bei einer Rolltreppe.</p>
<p>ATG steht dabei für „Ass to Grass“, ein Label, was martialisch beschreibt, was die Übung leisten kann: Mobilität und Stabilität gleichermaßen &#8211; die beiden Gründe, warum sie in jedes Programm gehören.</p>
<h4></h4>
<h3>Mobilität: Sprunggelenke, Knie, Hüfte</h3>
<p>Kniebeugen sind eine hervorragende Übung für alle Leistungsklassen und Altersstufen. Aber Kniebeugen stellen Anforderungen an die Mobilität, die bei weitem nicht jedeR Tranierende leisten kann. Split Squats eignen sich ausgezeichnet als Vorbereitungsübung für `schwere` Kniebeugen, weil sie genau die Problemzonen angreifen, die sich in der regulären Kniebeuge ergeben.</p>
<p>Indem wir das Knie über die Fußspitzen schieben, während der Fuß vollständig auf dem Boden bleibt, verbessern wir die Beweglichkeit des Sprunggelenks. Mit Zusatzgewicht verstärkt sich dieser Effekt noch – wir führen einen Loaded Stretch durch.</p>
<p>Durch die vollständige Beugung des Knies bewegen wir das Gelenk einmal komplett durch – was wichtig ist, um die Gesundheit des Gelenks zu erhalten oder zu verbessern. Während in der klassischen Kniebeuge viele Trainierende nur eine Teilwiederholung ausführen können und so niemals ihr Gelenk über den vollständigen Radius bewegen, gelingt das beim Split Squat deutlich leichter.</p>
<p>Schließlich muss auch die hüftbeugende Muskulatur in voller Länge arbeiten: das hintere, abgestellte Bein kreiert einen extrem großen Öffnungswinkel für das Hüftgelenk, der die Problematik vermeintlich „verkürzter Hüftbeuger“ effektiv angeht – effektiver als die meisten anderen Übungen, weil wir keinen passiven Stretch halten, sondern aktiv arbeiten.</p>
<figure id="attachment_944" aria-describedby="caption-attachment-944" style="width: 251px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-944 size-medium" src="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20210713_123448_com.huawei.himovie.overseas_edit_583300002735471-e1639047415243-251x300.jpg" alt="Split Squat" width="251" height="300" srcset="https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20210713_123448_com.huawei.himovie.overseas_edit_583300002735471-e1639047415243-251x300.jpg 251w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20210713_123448_com.huawei.himovie.overseas_edit_583300002735471-e1639047415243-857x1024.jpg 857w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20210713_123448_com.huawei.himovie.overseas_edit_583300002735471-e1639047415243-768x917.jpg 768w, https://teamtarek.de/wp-content/uploads/2021/12/Screenshot_20210713_123448_com.huawei.himovie.overseas_edit_583300002735471-e1639047415243.jpg 1054w" sizes="(max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption id="caption-attachment-944" class="wp-caption-text">ATG-Split-Squat</figcaption></figure>
<h3>Stabilität: Single Leg Strength, Bulletproof Knees</h3>
<p>Die Kniebeuge ist eine kniedominante Übung. Ihr Ziel ist – unter anderem – die Stärkung der muskulären Strukturen um das Kniegelenk.</p>
<p>Diesen Job macht kaum eine Übung besser als sie, vor allem wenn es um gezielte Überladung geht: damit der Körper stärker wird, muss er gezielt überladen werden.</p>
<p>Für die weitaus meisten Trainierenden, die noch nicht so lange trainieren, ist eine schwere Kniebeuge (mindestens Körpergewicht als Zusatzgewicht) aus Kraft- und Beweglichkeitsgründen gleichermaßen unmöglich.</p>
<p>Der ATG Split Squat kann hier helfen: durch die vollständige Beugung des Knies und die daraus resultierende Streckung muss sowohl der Quadriceps arbeiten wie auch der Gluteus. Der Beinbeuger ist als Synergist beteiligt.</p>
<p>Um einen stabilen Einbeinstand gewährleisten sind zusätzlich die kleinen Stabilisatoren um Fuß und Sprunggelenk aktiv und sorgen so für mehr Stabilität auch in den sich nach oben anschließenden Gelenken. Eine stabile Fußposition bei Split Squats und Squats hilft dabei, einen sicheren Kniewinkel aufrechtzuerhalten und so das nach-innen-Fallen des Knies zu verhindern.</p>
<p>In der unilateralen Arbeit liegt zudem eine funktionale Nähe zu Alltags- und Sportbewegungen, womit die Übung einen hohen Übertrag auf andere Lebensbereiche bietet.</p>
<p>Split Squats sind, was die Überladung mit Zusatzgewicht angeht, begrenzt. Ab einem gewissen Punkt ergänzen sie schwere Kniebeugen also nur noch, anstatt sie zu ersetzen.</p>
<p>Aber bis zu diesem Punkt sind ATG Split Squats eine hervorragende Übung für den Unterkörper und sollten einen festen Platz in jedem Programm haben, das auf funktionelle Kraftentwicklung und Beweglichkeitszuwachs ausgelegt ist.</p>
<p>Simple. Not easy.</p>
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